Er wird DERSELBE bleiben – Predigt vom 02.02.2025                                                    

 

                                                                                                                                                                                  Halleluja! Gottes Wort bleibt stets wahr, wie nachfolgend geschrieben steht: Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen (Lk 21,33). Ja, Sein Wort wird nicht vergehen! Heute habe ich eine gute Botschaft: „Er wird immer derselbe bleiben“ unser Gott, und ich will beweisen, dass Er auch immer derselbe bleibt. Meine heutige Botschaft lautet also, wie nachfolgend geschrieben steht: Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit (Hebr 13,8 EU). Ja, Er ist immer derselbe! Alles vergeht und Er bleibt bestehen! Das Buch Maleachi Kapitel 3 enthält, was nachfolgend geschrieben steht: Ich, der HERR, wandle mich nicht (Mal 3,6a). „Ich bin der Herr. Ich ändere mich nicht.“ Gott ändert sich nicht. Alles auf dieser Welt ist auf Veränderung angelegt. Das, was gestern interessant war, ist schon heute nicht mehr interessant.

 

 

 

Heute Morgen las ich eine Nachricht, dass vor zwanzig Jahren ein Dating ganz anders verlief. Früher war man verliebt! Dass man aufeinander wartet und nicht gleich miteinander ins Bett springt, kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Es ist Gnade, dass man noch die alten Muster haben kann. Jesus Christus verändert sich nicht. Er ist immer noch derselbe. Was Er einmal tat, das tut Er immer. Ich bin Gott so dankbar, dass ich diesen ewig bleibenden Gott verkündigen darf, und das schon seit 57 Jahren. Gott wandelte sich nicht.

 

 

 

„Ich, der HERR, wandle mich nicht.“ Gott ändert sich nicht, verstehst du? Das, was vor 2000, 4000, 6000 und 8000 Jahren war, das bleibt immer; es bleibt das Gleiche. Was es auch immer ist, es bleibt das Gleiche. Er bleibt unser Vater. Er ist mein Daddy. Preis dem Herrn! Ja, ich darf mich freuen!

 

 

 

Gestern hatte ich eine gute Botschaft. Manche fragten sich: „Was wird er wohl über die vierte Nachtwache predigen?“ (Siehe Predigt: „Die vierte Nachtwache“ vom 01.02.2025) Der Herr Jesus kommt um die vierte Nachtwache. Wenn nichts mehr läuft, wenn nichts mehr ist, wenn die Nacht am dunkelsten ist, da kommt der Heiland und spricht: „Ich bin's; fürchtet euch nicht!“ (Siehe Mt 14,27b) Das ist die Vorstellung von Gott: „Ich bin es“. Ja! „Ich bin, der ich bin“ und „der ich sein werde“, der ewige und der bleibende Gott.

 

 

 

Er bleibt unser Schöpfer und Erlöser! Er wacht Tag für Tag über uns und unser Leben. Egal, was da kommt, Gott ist bei uns (s. Mt 28,20b). Er ist auch bei denen, die heute nicht bei uns sein können. Gott bewahre, behüte und segne sie! Er erfüllt immer noch jedes Bedürfnis, auch heute noch. Er sah, dass sich die Jünger im Sturm befanden, dass sie nicht mehr weiterkamen, dass sie sich abmühten und nichts erreichten (s. Mt 14,24-27). So, wie der Herr Jesus Seine Jünger sah, sieht Er auch deine Situation, in der du dich gerade heute befindest. „Das Wasser steht dir bis zum Hals“ und du kommst nicht weiter.

 

 

 

Er ist immer noch bei uns! Er erfüllt heute immer noch Seine Versprechungen! „Himmel und Erd' mag brennen“, alles mag vergehen, aber Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. Er gibt uns immer noch Kraft! Er gibt uns Gnade! Seine Gnade hat sich nicht verändert. Und ich möchte es herausstellen: Gott veränderte sich auch nicht uns gegenüber. Er ist immer noch derselbe. Er ist immer noch der Gleiche. Er will nicht unseren Abstieg, sondern unseren Aufstieg. Er gibt uns immer noch Frieden, Zuversicht und Hoffnung. Er unterweist uns, und Er gibt uns Heilung und Erlösung.

 

 

 

Das ist das Schöne an Gott: Er verändert sich nicht. Er wird nicht krank, schwach oder alt, obwohl wir sagen: „Der Alte“. Oftmals wird Gott in der Bibel als der alt hergebrachte Gott bezeichnet (s. 5 Mose 33,27a).

 

 

 

Was auch immer wir benötigen, um den Tag zu überstehen, das gibt Er uns, täglich. „Unser tägliches Brot gib uns heute“, beten wir (s. Mt 6,11). Dieses Gebet werden wir auch heute nach dem Abendmahl beten. Er gibt uns das tägliche Brot, das, was wir brauchen. Es gibt nicht immer Kuchen, aber Er gibt uns das tägliche Brot. Er gibt uns auch nicht immer den Aufschnitt dazu, aber Er gibt uns das tägliche Brot.

 

 

 

Er liebt uns immer noch. Er möchte auch heute mit uns gehen und mit uns reden, in der Abendkühle (s. 1 Mose 3,8a). Du gehst im Park spazieren und Gott will mit uns reden, so wie Er damals mit Adam und Eva sprach. Gott fragte: „Eva, was tatest du?“ „Adam, was erlebtest du heute? Fielen dir denn alle Tiernamen ein? Wächst, gedeiht und blüht noch alles im Garten?“ Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie schön das Paradies war! Darin duftet alles nach Rosen, Lilien und Nelken! Es duftet nach Lavendel! Ja, so herrlich ist das Paradies!

 

 

 

Gott will mit uns reden! Es ist so schön, dass ich nachts einschlafen und Ihm während der ersten, zweiten und dritten Nachtwache alles sagen darf. Er ist in jeder Situation immer dabei. An jedem Tag, der vergeht, und an jedem neuen Tag bleibt Er derselbe. Ganz gleich, ob es Sonntag, Montag oder Dienstag ist, Er bleibt derselbe Gott. Es ist immer „der Tag des Herrn“. Das Erste, was ich dann am Morgen tue, ist das Gebet, welches ich verrichte: „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat, lasset uns freuen und fröhlich sein!“ (Siehe Ps 118,24) Und dann bin ich fröhlich, selbst dann, wenn ich schlecht geschlafen habe.

 

 

 

Sei jeden Tag fröhlich! Die Welt verändert sich massiv. Nichts ist mehr so, wie es einmal früher war. Aber Gott ist immer noch derselbe; Er ist der Alte, ja, der alte Gott. Wenn man die Geschichte ein paar Jahrhunderte rückwirkend verfolgen würde, dann würde uns das, was heute existiert, als magisch erscheinen; Zauberei, Hokuspokus. Es verändert sich so viel! Stell dir nur einmal vor, dass jemand aus napoleonischer Zeit auferstehen und erleben würde, was heute existiert: Computer, Smartphones und dergleichen mehr. Es ist möglich, mit der halben Welt zu kommunizieren. Leute fliegen in den Weltraum, steigen aus der Kapsel und reparieren etwas. Leute fliegen sowohl zum Mond als auch zum Mars und landen wieder. Du musst dich nicht fürchten, dass dadurch ein Unglück stattfindet. Menschen können sich über weite Entfernungen hinweg unterhalten. Das ist wunderbar. Du musst nicht, so wie bei Thurn und Taxis, einen Diener schicken, der die Nachricht überbringt, oder ein Fax senden, so wie es noch vor fünfzig Jahren gang und gäbe war. Ein paar Klicks und du bist schon mit der halben Welt verbunden. Es können Bilddateien versandt werden u. v. m.

 

 

 

Stell dir nur einmal vor, du hättest irgendeinem Menschen vor fünfzig Jahren erzählt, dass so etwas einmal möglich sein würde. Er hätte wie folgt reagiert: „Du spinnst, du bist verrückt, so etwas kann es niemals geben!“ Du siehst die Entwicklung der Menschheit und was alles stattfindet. Riesige Datenmengen können versandt werden. Jemand schickte mir ein Buch mit 176 Seiten. Es bedarf nur eines einzigen Klicks und das Buch ist einsehbar. Ich kann es lesen.

 

 

 

Informationen, die über Dating laufen: Es werden Informationen über das Alter, deine Lieblingsspeise u. a. ersichtlich. Alles ist in einer Datei festgehalten und gespeichert. Das Internet, Facebook oder Google, erfasste schon alles. Sie wissen ganz genau, wo du wohnst. Ich konnte das gar nicht glauben. Jemand schrieb mir: „Du wohnst im ersten Stock links.“ Ich fragte: „Woher weißt du das?“ „Ja, ich habe gegoogelt. Das geht aus dem Internet hervor!“, sagte er.

 

 

 

Jeder kann bei dir einbrechen, wenn er will. Früher musste man fragen: „Wie geht es dir?“ Heute ist deine gesamte Krankenakte auf einem Chip gespeichert. Die Ärzte wissen, welche Krankheiten du hattest, welche Medizin dir verordnet wurde u. a. Hättest du das jemandem vor zwanzig Jahren erzählt, hätte er gesagt: „Du bist plemplem!“

 

 

 

Wir fliegen wie die Vögel und wir fliegen zum Mond. Im Weltraum gehen wir spazieren. Alles ist dir möglich. Wenn du das Abraham erzählt hättest, so hätte er gefragt: „Wovon sprichst du denn überhaupt?“ Das alles wäre vor ein paar Jahrhunderten schier unmöglich gewesen. „Das ist Zauberei! Menschen kommunizieren mit der halben Welt!“ In der U-Bahn sitzend rufen die Leute ihre Lieben zu Hause an. Alles verändert sich, nur eines verändert sich nicht, und das ist unser Gott. Halleluja! Er ist der Alte! Lob und Dank! Halleluja! Er bleibt immer derselbe.

 

 

 

Unsere Zeit veränderte sich drastisch. Das betrifft zunächst einmal die Politik. Die Unmoral bzw. die Gottesfurcht nimmt ab. Ja, in vielen Gemeinden gibt es keine Gottesfurcht mehr. Das betrifft auch das Finanzieren und das Geldüberweisen. Vor vielen Jahren war ich in Budapest, Ungarn. Dort nimmt man nicht einmal mehr das Opfer auf, sondern man legt die Karte auf und spendet. So einfach geht das. Bei uns wird auch bald diese bargeldlose Zahlung eingeführt. Und ich bin Gott dankbar, dass ich immer noch opfern und danken darf. Halleluja! Viele können gar nicht mehr danken, denn sie wissen nicht, wofür.

 

 

 

Gott ist derselbe! Das ist meine Botschaft. Er verändert sich nicht; Er wird derselbe bleiben. In den letzten Jahren erlebten wir große Terroranschläge, Wirtschafts- und Flüchtlingskrisen, Pandemien und Kriege. Wir erlebten so viel Negatives. Die Menschheit sucht Halt. „Woran kann ich mich orientieren? Ich brauche einen festen Punkt!“ Das ist der liebe Gott. Halleluja! Der Heiland ist es! Das wollen viele gar nicht wahrhaben. Er ist der feste Punkt. Archimedes sagte einmal: „Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln.“ Wenn du diesen festen Punkt hast, gelingt dir das.

 

 

 

In dieser Welt ist alles vergänglich. Wo befinden wir uns eigentlich? Wenn ich an mein eigenes Leben denke, daran, was ich selbst erlebte, was meine Kinder und was meine Enkelkinder erleben, so ist es mir fast unbegreiflich: Die Welt rast schnell weiter. Mein Sohn fährt ein Auto mit mehr als 1000 PS. Der Volkswagen, den ich früher fuhr, hatte gerade einmal so etwa 30 PS; und ich kam dennoch überall hin.

 

 

 

Betrachte die Welt. Sie erlebt so viele Veränderungen. Selbst die Sonne muss eines Tages verblassen. „Alles wird einmal vergehen“, steht in meiner Bibel, aber „Gottes Verheißungen bleiben“. Dieses Lied hörten wir heute Morgen. Himmel und Erde werden vergehen, alles muss erneuert werden, nur unser Herrgott bleibt derselbe. Halleluja! Lob und Dank! Warum? Weil Er nicht geschaffen wurde! Während einer Andacht fragten mich meine Kinder – und Kinder und Narren sagen immer die Wahrheit – das Folgende: „Kannst du uns sagen, wer Gott schuf? Wie wurde Er?“ Und, wenn ich die Bibel lese, erkenne ich, dass Er nicht geschaffen wurde, weder von Menschen noch von irgendwelchen Schöpfern, Göttern oder sonst irgendwem.

 

 

 

Durch den Sündenfall wurde alles der Vergänglichkeit unterworfen. Man sehnt sich nach Erneuerung. Nur Gott verändert sich nicht. Auch Jesus verändert sich nicht. Er ist auch kein erschaffenes Wesen, obgleich Ihn die Mutter Maria austrug (s. Lk 1,31). Er wurde empfangen vom Heiligen Geist (s. Lk 1,35a). Deswegen glaube ich an die Jungfrauengeburt. Wenn ich das nicht mehr glauben darf, kann ich mein Christentum „einpacken“, denn dann bringt es nichts.

 

 

 

Jesus ist kein erschaffenes Wesen. Durch Ihn wurde alles erschaffen, wie nachfolgend geschrieben steht: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (Joh 1,14a). An Gebärden wurde Er als ein Mensch befunden. Wenn alles vergehen muss, bleibt dennoch Christus. Deshalb sei glücklich und gesegnet. Du hast etwas Unvergängliches, Ewiges und Bleibendes in deinen Händen.

 

 

 

Jesus ist immer derselbe. Sein Wirken ist immer dasselbe. Was Er gestern und vorgestern konnte, das kann Er auch noch heute. Übermorgen wird Er es auch noch können. Ihm geht die Kraft nicht aus. Gott wird weder schwächer noch stärker. Er bleibt immer derselbe und ist konstant. Er verändert sich nicht. Das lehrt meine Bibel.

 

 

 

Aus den Evangelien geht hervor, wie Jesus Aussätzige heilt (s. Lk 17,14) und Tote auferweckt (s. Mk 5,41-42a; Lk 7,14f.; Joh 11,43f.), wie Er Stürme stillt (s. Mk 4,39) und wie Er die Hungrigen speist (s. Mt 14,16-21). Wir sehen den lebendigen Heiland. Das ist schön. Und dieselben Worte, die Er damals zu der Ehebrecherin oder zu dem Schächer sprach – „Dir sind deine Sünden vergeben“ (s. Joh 8,11b; Lk 7,48) und „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (s. Lk 23,43) –, die spricht Er noch heute. Und wartet einmal, ich werde auch bald im Paradies sein. Halleluja! Ich muss nicht warten, bis die Ewigkeit samt der Auferstehung der Toten kommt. Wenn ich hier die Augen schließe, bin ich im Himmel und habe das ewig währende Leben.

 

 

 

Jesus kam, brachte die Vergebung und rettete die Menschen. Er ist up to date und zeitlos. Störe dich nicht, wenn die Ungläubigen das nicht glauben wollen. Das ist mir gleichgültig. Ich weiß, dass mein Erlöser lebt (s. Hiob 19,25a). Mein Gott veraltet und verjüngt sich nicht. Er bleibt der, der Er ist, bis in alle Ewigkeit. Ich bin aktuell. Christus ist immer derselbe, Lob und Dank. Halleluja! Jesus gibt deinem Leben Stabilität und Beständigkeit. Er ist dieser Anker, dieser feste Punkt. Damit hebst du die Welt aus den Angeln. Du fürchtest dich nicht, was auch immer geschehen mag.

 

 

 

Jesus Christus verändert sich nie. Halleluja! Wir Menschen verändern uns. Wenn ich so manches Mal Leute treffe, die ich noch von alten Zeiten her kenne, dann sage ich: „Du hast dich aber verändert!“ Unser Gott verändert sich nicht, auch wenn sich die Kirche verändert. Als ich einst in der großen Kirche war, bemerkte ich, wie leer sie ohne Orgel ist. Man verschenkte sie nach Polen. Eine Kirche ohne Orgel kann ich mir nicht vorstellen. Sie stahlen die Orgel! Sie würden vielleicht sogar noch die Glocken entwenden, wenn es möglich wäre, sie auszubauen.

 

 

 

Gott verändert sich nicht. Seine Unveränderlichkeit tröstet mich. Lob und Dank! Sobald wir die Bibel lesen, tauchen wir in eine total fremde Welt ein. Sie wurde von Beduinen verfasst. Abraham war ein Beduine. Noah war ein alter Mann aus der Vorzeit bzw. der vorsintflutliche Zeit.

 

 

 

Wenn wir die Bibel lesen, stoßen wir in eine fremde Welt. Ich muss euch ehrlich sagen, dass ich damals, als ich zu Christus fand, die Welt nicht mehr verstand. „Was wurde denn hier verfasst? Wovon sprechen sie?“ Eine fremde Kultur vollzieht Tieropfer, um Gott zu gefallen (s. 1 Mose 8,20; 1 Mose 22,13 u. v. m.). Die gesamte nahöstliche Region, in der die Bibel verfasst wurde, bestand zum größten Teil aus Analphabeten. Sie verfassten ihre Gedanken. Sie betrachteten die Natur und sie nahmen Vergleiche vor. Stell dir nur einmal vor, diese rückständigen Menschen würden heute auferstehen. Sie würden in Ohnmacht fallen.

 

 

 

Als irgendwer zu Napoleon kam, sagte er: „Sieh nur, die Engländer entwickelten die Dampfmaschine und die Deutschen tun desgleichen.“ Ein vorübergehender Passant hörte, eine Pfeife rauchend, das Gespräch, und warf den folgenden Gedanken ein: „Glaubst du, dass Rauch etwas bewirken kann?“ Die Franzosen verblieben „hinter dem Mond“, weil sie sich nicht an dieser Entwicklung beteiligten.

 

 

 

Damals lernte ich, mit dem Dreschflegel zu dreschen. Damals, als wir unser Bauernhaus kauften, besaßen wir keine hochwertigen Maschinen. Ein Dreschflegel funktioniert. Das taten sie früher. Spreu und Weizen wurden hochgeworfen und fielen in der Luft auseinander. So wurde die Trennung vollzogen. Denke an die Geschichte von Gideon (s. Ri 6,11b). Später erfand man Mähdrescher; Dreschflegel und Putzmühle agierten zusammen. Die Entwicklung geht weiter, aber wie viele Menschen blieben rückständig und sagten: „Ach, früher! Das war eine so schöne Zeit!“

 

 

 

Früher ritt man auf dem Esel, doch heute sitzt man im Flugzeug oder man chattet. Die Astronauten fliegen im Weltraum mit 28.000 h/km. Während du schläfst, umkreisen sie zweimal die Erde. In der Bibel begegnen wir Mose, David, Abraham und all den alten Patriarchen. Gott wirkte in deren Leben. Und das ist es, was das Wort „dasselbe“ oder „das Gleiche“ aussagt. Gott wirkt, ganz gleich, ob wir uns in der Neuzeit, im Altertum oder in der Steinzeit bei den Neandertalern befinden.

 

 

 

Mir wurde diese Tage bewusst, dass jede Generation ihrer Generation dient. Und jede Generation muss Gott erleben. Ich kann der neuen Generation nicht mehr groß dienen, obwohl ich mir sehr viel Wissen angeeignet habe. Die neue Generation muss ihre Zeit selbst entdecken. Er diente Gott zu seiner Zeit. Abraham, Isaak und Jakob dienten Gott zu ihrer Zeit und dann wurden sie versammelt zu ihren Vätern (s. 1 Mose 35,29).

 

 

 

Jeder dient Gott mit den Mitteln und Möglichkeiten, die er hat. Wir haben heute andere Möglichkeiten: Künstliche Intelligenz, Computer u. v. m. Ich bin Gott dankbar für die Künstliche Intelligenz! Ich habe sehr viele Verwendungsmöglichkeiten dafür. Man muss nicht mehr viel korrigieren und Deutsch lernen. Es wird so viel geplant, vorbereitet und zur Verfügung gestellt! David konnte zu seiner Zeit dienen. Er betete und ermannte in Gott (s. 1 Sam 30.6b). Das war seine Zeit. Heute ermannst du am Computer.

 

 

 

Gott war in jeder Generation treu. Das ist derselbe Gott. Er ist in jeder Generation treu. Das gilt auch in unserer Zeit, in der alles so turbulent und schnelllebig ist. Ich hörte neulich die Worte: „Die Technik ist so modern, dass ich gar nicht mehr folgen kann. Ich bleibe bei dem Alten!“ Ja, bleibe dabei, denn das ist deine Generation. Doch du solltest in der neuen Generation leben, denn das Wort Gottes beinhaltet, dass wir uns in die Zeit schicken sollen (s. Eph 5,16a). Dort geht Gott auf dich ein.

 

 

 

Von den früheren Generationen wissen wir, dass sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten taten, was sie konnten. Das gilt auch für mein Leben, wenn ich es einmal so recht Revue passieren lasse. Ich tat, was ich konnte. Dadurch lernte ich, und darüber predige ich. Unser Gott ist derselbe damals, zu meiner Zeit, zur Zeit meiner Kinder und zur Zeit meiner Enkelkinder. Die Verheißung gilt euch und euren Kindern, und auch den vielen, die der Herr noch hinzutun wird.

 

 

 

Gott ist modern. Er geht mit der Zeit, aber Er gibt dir nicht alles, was du brauchst. Du lebst in deiner Zeit, also tue, was du kannst. So wie die damaligen Menschen Gott vertrauten, vertraue du auch Ihm. Vertraue Ihm, dass Er dir hilft, dass Er dir Ideen gibt und dass Er dir die Türen öffnet und dir Möglichkeiten verschafft.

 

 

 

Gott ist supermodern. Vieles versteht man nicht. Aber vieles, was in der Bibel steht, offenbart sich uns erst heute. Dass Gott die Erde im Nichts aufgehängt hat, schrieb Hiob vor viertausend Jahren (s. Hiob 26,7). Das Buch Hiob ist das älteste der Bibel. Heute betrachten wir die Bilder des blauen Planeten und sehen, dass das Wort Gottes wahr ist. Er existiert schon seit Millionen von Jahren. Gott löst die Probleme zeitlos. Er ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit. Damals löste Er die Probleme der Leute, die mit einem Dreschflegel hantierten, heute löst Er die Probleme der Leute, die mit einem Mähdrescher hantieren.

 

 

 

Gott löst die Probleme mustergültig, überall, allezeit und bei jeder Gelegenheit. Damals musste man betend die Hände auflegen, um die Dämonen auszutreiben. Heute geht man zum Arzt und lässt sich Tabletten verschreiben, um die Krankheitsdämonen zu unterdrücken. Heute gibt es Ärzte, die Medikamente verschreiben. Außerdem können sie Gehirn- und Herzoperationen vollziehen. Wir danken Gott für die Ärzte. Danke Gott für alles, was Er dir gibt.

 

 

 

Der Apostel Paulus markierte die Schnittstelle, die auch schon durch Jesus markiert wurde. Dem Paulus stand der Doktor Lukas bei. Dennoch war er ein Jahr krank. Was nützt es denn alles? Gott lässt einen manches Mal zappeln, weil wir noch etwas lernen müssen. „Lass dir an meiner Gnade genügen.“ (Siehe 2 Kor 12,9a) Diese Lektion gilt sowohl für die damaligen als auch für die heutigen Menschen. Bei alledem dürfen sie sich nicht aufregen oder „aus dem Häuschen gehen“. Gott löst unser Problem. Er ist immer derselbe. Er offenbart sich normal. Er ist allezeit, in jeder Generation, der Gleiche. Verstehe es, wenn du es verstehen kannst und willst.

 

 

 

Er stillt damals wie heute die Stürme. Du kannst mir nicht weismachen, dass die heute lebenden Menschen keine „Stürme“ haben. Gestern predigte ich darüber, dass der Heiland in der vierten Nachtwache kommt. Viele denken, dass es ein Gespenst ist. Petrus fragte: „Herr, bist Du es?“ (Siehe Mt 14,28) und Jesus antwortet: „Ja, ich bin es.“ (Vgl. Mt 14,29a)

 

 

 

„Ich bin“ ist der Name für Gott. Er ist Jesus, weder Jehova noch Elohim noch El Shaddai, sondern „Ich bin, der ich bin!“ (Siehe 2 Mose 3,14a HFA) und „der ich sein werde“ (Siehe 2 Mose 3,14a). Das bedeutet, dass Gott in jeder Generation der Herr ist. Er ist  der Herr der Lage, der alles unter Kontrolle hat. Er stillt die Stürme. Er heilt die Krankheiten, welcher Art auch immer. Er löst die Nöte. Und das Interessante ist, dass Menschen immer noch sterben, trotz der vielen Patentlösungen.

 

 

 

Menschen hatten damals und heute Ängste, sie hatten damals und heute Probleme. Nur haben die Probleme einen anderen Namen. Sie heißen nicht „Marie“, sondern „Luise“. Der Mensch blieb Mensch. Auch er veränderte sich nicht sehr, aber sein Milieu, sein Umfeld. Gott schuf den Menschen als Sein Ebenbild (s. 1 Mose 1,26a). Gott ist ewig, und der Mensch ist auch ewig. Die Bibel enthält einen Bericht, wie Gott zu jeder Zeit die Probleme der Menschen löst: Er gab Inspirationen. Er tat den Himmel auf. Er löste die Probleme zu der jeweils entsprechenden Zeit. Schon immer gab es Höhen und Tiefen. In jedem menschlichen Leben gibt es Tiefen. Auch als Ehepaar muss man erst zueinander finden. Zwei Menschen verschmelzen zu einem und sind in Einklang mit dem Schöpfer. Sie müssen die Gemeinschaft zu Gott finden. Wie geht man damit um?

 

 

 

Wir müssen immer wieder Fragen stellen, wie die folgende: „Wie gehe ich mit der Technik um?“ Manchmal ist es schwer, die moderne Technik zu verstehen. Man muss sich da hinein vertiefen. Mein Sohn fragte einmal seinen Sohn: „Wie löst man dieses Problem im Internet?“ Dieser klickte ganz schnell hintereinander weg eine Tastenkombination an und das Problem war gelöst. Als der Vater daraufhin seinen Sohn fragte, wie er das denn eigentlich gemacht habe, wusste dieser keine Antwort. Genau das vollzieht der liebe Gott. Jede Generation muss ihre Probleme auf ihre Art lösen.

 

 

 

Einfach immer weitermachen! Der Mensch kann sich nicht groß selbst verändern. Er erhält einen Namen, den er während seiner gesamten Lebenszeit trägt. Jede Not hat einen anderen Namen, so z. B., den Hunger zu lösen. Der Mensch bleibt in seinem Umfeld. Er bleibt das Geschöpf. Er ist nicht der Schöpfer, aber er ist das Geschöpf. Doch das Geschöpf ist abhängig vom Schöpfer. Die Art und Dimension, in der er lebt, ist sein Umfeld. Wir müssen herausfinden, wie wir darin bestehen. Ich musste in meinem Leben sehr viel ausprobieren. Probieren geht über Studieren. Du musst ausprobieren, was dir guttut. Ich passe sehr gut auf, was mir guttut, beim Essen, beim Leben und bei allem anderen auch. Ich frage mich immer: „Was gefällt mir und was gefällt mir nicht?“

 

 

 

Man reitet heute nicht mehr auf einem Esel, auf einem Kamel oder auf einem Pferd. Jetzt chattet man und düst mit Raketen in den Weltall. Mit Drohnen beobachtet man die Welt von oben. Man kämpft nicht mehr mit Pfeil und Bogen, und auch nicht mehr mit Steinen. Man funkt und kommuniziert. Autos fahren autonom. Die Autos der nächsten Generationen werden kein Lenkrad mehr haben. Du setzt dich hinein, liest Zeitung und lässt dich fahren. Hier in Deutschland führt man bereits Testfahrten durch.

 

 

 

Doch der Mensch ist nicht ersetzbar. Auch das will ich ganz besonders betonen. Sowohl Gott als auch der Mensch sind nicht ersetzbar. Du brauchst immer einen Menschen. Das betrifft auch die künstliche Intelligenz. Du musst prüfen und korrigieren. Der Mensch muss das Gerät kaufen und die Daten eingeben. Vor zwanzig Jahren kaufte ich mir einen Computer und trug ihn heim. Man sagte mir, dass dieser Computer alles können würde. Aber ich stellte fest, dass er einfältig war und gar nichts konnte. Ich brachte ihn zurück und legte dem Händler mein Anliegen vor. Daraufhin sagte er mir: „Sie müssen Ihren Computer speichern.“

 

 

 

Heute muss ich auch erst alles eingeben, was ich bete, was ich lese, was ich denke und was mir bemerkenswert erscheint. Diese Informationen speichere ich in meinen Computer ein. Dann habe ich meine Predigt verfasst. Gott bleibt immer derselbe. Auch ein Roboter muss zuvor programmiert werden, gleich einem Computer. Alles muss programmiert werden. Dafür benötigt man immer noch den Menschen. Er ist nicht ersetzbar. So verhält es sich auch mit Gott. Er ist nicht ersetzbar. Gott kann niemand ablösen. Er ist dieses Über-Ich; dieses Große über meinem Leben. Ohne Gott gibt es Chaos, Krieg und Katastrophen, Auschwitz und Hoffnungslosigkeit. Da streitet man sich, auch wenn man noch so intelligent ist.

 

 

 

Auf meiner Facebook-Seite kannst du lesen, wie ich über den Bundestag denke. Dort geht es wie in einem Kindergarten zu. Dort streitet man sich wie die kleinen Kinder. „Du lügst!“ Solche Vorwürfe machen sich kleine Kinder! „Du lügst doch auch!“, erwidert der andere. Keiner nimmt mehr den anderen ernst. Das ist die Welt ohne Gott. Der Mensch braucht Gott, eine Instanz, die über ihm ist und die über sein Leben wacht; eine höhere Macht. Diese höhere Macht ist weder die Katze auf dem Dach noch der Gockel auf dem Misthaufen.

 

 

 

Jede Generation muss Gott finden, um sein Leben zu meistern. Er muss die Lösung finden, um die Dinge in den Griff zu bekommen. Jede Generation! Das lehre ich meine Kinder und meine Enkelkinder. Als meine Kinder in die Welt gingen, sagte ich ihnen: „Weder ich noch die Gemeinde kann euch etwas mitgeben. Ich kann euch nur eines sagen: „Wenn ihr in Not seid, betet! Denn Beten hilft immer. Gott hört das Gebet. Er ist unser himmlischer Vater. Betet, wenn ihr Probleme und Schwierigkeiten habt und wenn ihr nicht mehr verstanden werdet. Gott wird euch weiterbringen. Betet! Betet, betet und betet!“

 

 

 

Jeder Mensch muss mit dem Tod fertig werden; sowohl mit dem eigenen als auch mit dem der anderen. Wir sind sterblich (s. Ps 90,12). Bisher sind noch alle Menschen gestorben, auch wenn sie sich einfrieren ließen oder etwas anderes dagegen vornahmen. Wir alle treten vom Diesseits ins Jenseits. Das ist auch heute noch unverändert gleich. Die Erde ist ein großer Friedhof, der um die Sonne kreist. Gott löst unsere Probleme. Ich weiß, dass ich mein Leben „in Seine Hand“ befehlen darf. „Herr, hilf, wir verderben!“ (Siehe Mt 8,25b)

 

 

 

Selbst wenn sich unsere Generation meilenweit in die Steinzeit zurückversetzen würde, zu dem Neandertaler oder nahe dem Hiob oder Abraham. Bis jetzt starben noch alle! Auch Ötzi! Er dachte, dass es ihm gelingen würde, über die Berge zu fliehen, aber auch er verschied. Gott löst unsere Probleme, nicht die Medizin. Die heutige Medizin ist stark. Ach, was sie nicht alles vermag! Wissenschaftler können klonen, Genmanipulation betreiben u. v. m., aber das Leben verlängern, das können sie nicht. Wenn unsere Zeit abgelaufen ist, ruft uns der liebe Gott nach Hause.

 

 

 

Der Mensch bleibt Mensch, und Gott bleibt Gott. Beide sind gleichbleibend unveränderlich. Die biblische Gotteserfahrung bleibt immer gleich: „Ich betete und Er erhörte mich!“ Und das ist das Schöne! Deine Gebetserhörungen bestätigen Gott. „Ich bin, der ich bin!“ Das ist Gott. Wo auch immer du dich in Gefahr befindest, bete. Wenn ein Flugzeug in zehntausend Metern Höhe in Gefahr gerät, beginnt jeder zu beten. Das erlebte ich einmal in Indien. Da hieß es: „Bitte schnallen Sie sich an. Bergen sie sich sicher. Wir passieren jetzt einen Taifun.“ Du hättest sehen müssen, was da stattfand! Jeder betete, ganz gleich, ob es ein Hindu, ein Christ, ein Moslem, ein Atheist oder ein Niemand war. Ein lautes Murmeln war vernehmbar. Das Flugzeug sackte ab, die Passagiere schrien und der Flug wurde weiter vollzogen. Alles wurde wieder vergessen. Das ist der Mensch.

 

 

 

Als Jesus Seinen Jüngern im Sturm begegnete, sprach Er: „Fürchtet euch nicht!“ (Siehe Mt 14,27b) Wir müssen durch das alles durch. Nichts bleibt uns erspart, niemandem, ganz gleich aus welcher Epoche er hervorging. Wie viele Hungersnöte, Familienprobleme, Spannungen in der Ehe durchlitt Abraham! Seine Magd Hagar brachte den Ismael zur Welt, und seine Frau Sara den Isaak. „Fürchtet euch nicht!“ In Gott verewigt sich der Mensch absolut. In Ihm ist seine Sicherheit gewährleistet. Ruhe in den Händen Gottes. Diese Sicherheit benötigt sowohl der moderne Mensch als auch der Steinzeitmensch. Die alten Pharaonen, die vor vier- bis fünftausend Jahren lebten, benötigten es genauso wie wir. Sie hatten damals noch viele Götter und hielten sich an ihrem Gold fest.

 

 

 

Die absolute Sicherheit, die wir brauchen, kann uns die Technik nicht geben, auch nicht der Konservatismus bzw. dieses alte Denken. Wir brauchen Gott. Seine Verheißungen bleiben. Dieses Lied hörten wir. Gott und Mensch bleiben in Namen und Form. Nichts ändert sich. Es ist nur ein bisschen austauschbar. „Ich bin, der ich bin“. Der moderne Mensch, der alte Mensch und der Steinzeitmensch, der griechische Mensch oder der Jude – das ist unerheblich. Dreschflegel oder Mähdrescher, es ist ein und dieselbe Struktur, nur das Letztere von beiden ist besser kombiniert, es wurde besser in einen Zusammenhang gebracht, und es funktioniert!

 

 

 

Gott hat zu den gläubigen Menschen, die mit der Bibel leben, einen „Draht“. Sie erfuhren, dass Gott immer derselbe ist. „Ich kann zu Ihm beten!“ Gottes Verheißungen bleiben! Nach einem Besuch in unserer Gemeinde erzählte Lewi Pethrus – dessen Frau bei ihm war –, was bei ihnen geschah. Als seine Frau sich einmal in einem todkranken Zustand befand, teilten ihm die Ärzte mit, dass sie die kommende Nacht nicht überleben würde. Daraufhin entschied er, seine Frau mit nach Hause zu nehmen. Zu Hause angekommen betete er: „Lieber Gott, Du kannst nicht zulassen, dass meine Frau stirbt!“ Die Stockholmer Zeitschrift „Dagon“ schrieb: „Lewi Pethrus, der Mörder seiner Frau“. Das war schlimm damals! Er sagte zu sich selbst: „Guck einmal, ich bin nicht würdig!“ Er war Pastor der Baptisten-Gemeinde „Philadelphia“ zu dieser Zeit. Nach dem Gebet richtete der liebe Gott seine Frau wieder auf. Daraufhin schrieb er kniend das Lied: „Gottes Verheißungen bleiben“. „Himmel und Erd mag brennen“ […] „Gottes Wort bleibt stets wahr“. „Technik hilft nicht weiter! Seht meine Frau, sie überlebte! Sie starb nicht, weil das Gebet vollzogen wurde!“

 

 

 

Gott ist exakt derselbe. Er ändert sich nicht im Geringsten. Er bleibt bis in alle Ewigkeit derselbe. Sogar die Welt steht fest, sodass sie nicht wankt, wie geschrieben steht, siehe hier: Von Anbeginn steht dein Thron fest; du bist ewig (Ps 93,2). Sie wurde im Nichts aufgehängt! Ja, fest steht Dein Thron von Anbeginn bis in alle Ewigkeit. Du bist erhoben über das Tosen der Meere! Der Sturm neulich bewirkte bis zu zehn Meter hohe Monsterwellen. Als sich mein Schwager auf dem Schiff aufhielt, während er über die Weltmeere fuhr, erlebte er, dass sogar ein modernes Schiff ins Schleudern und Wanken geraten kann. Mitunter sind da bis zu drei Stockwerke hohe Wellen! Mehr als das gewaltigste Toben und Brausen der Meere!

 

 

 

Wenn du das Wort Gottes bezeugst und bekennst, erkennst du, dass es gewisslich wahr ist, damals wie heute. Das Gebet funktioniert damals wie heute. Gott ist der unvergängliche Gott. Lies den Brief an die Römer Kapitel 1. Es steht geschrieben: Die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere (Röm 1,22f.). Ja, sie vertauschten den unvergänglichen Gott mit einem Bild gleich einem unvernünftigen Tier! Die Pharaonen der Ägypter beteten Viecher an – Katzen, kriechende Tiere, Krokodile u. a. –, die sie sogar manifestierten, weil sie Gott nicht kennen wollten. Gott allein hat die Unsterblichkeit.

 

 

 

Ich lese, was nachfolgend geschrieben steht: Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit (Ps 90,2). Halleluja! Bevor es den Mount Everest gab, gab es Gott. Weiter sagt der Psalmist dann: Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie werden alle veralten wie ein Gewand; wie ein Kleid wirst du sie wechseln, und sie schwinden dahin. Du aber bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende (Ps 102,26-28). Meine Jahre enden irgendwann. Die derzeit älteste Person ist eine Japanerin. Sie ist 120 Jahre alt. Auch ihre Jahre werden ein Ende nehmen.

 

 

 

Wenn ein Kind, gleich meiner Kinder, die Frage stellt: „Wer  schuf Gott?“ – sie sannen darüber nach: „Wer schuf Ihn? Wer bewirkte es?“ – Dann antworte, dass Er schon immer da war. Halleluja! Er existierte und wird existieren, und Er wird immer derselbe bleiben. Er verändert sich nicht. Er wird weder jünger noch älter. Das ist Gott, so wie ich Ihn entdeckte. Seine Lebensdauer nimmt weder zu noch ab. Er verliert Seine Fähigkeiten nicht und Er gewinnt keine neuen hinzu. Was Er kann und ist, das kann, ist und bleibt Er bis in alle Ewigkeit. Nur wir verändern uns, und unser Umfeld verändert sich dadurch mit. Nun müssen wir lernen, autonom zu fahren; wir müssen lernen, uns hinzusetzen und während das Fahrens Zeitung zu lesen. Seelenruhig fährt man dann durch den Stau.

 

 

 

Als wir nach Berlin kamen, fuhren wir mit der Schwebebahn. Kein Schaffner bedient sie! Man fährt und kommt an. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wir müssen mit unseren Gefühlen zurechtkommen. Er ist derselbe, gleich der Schwebebahn. Die Deutschen betrieben dieses Projekt nicht weiter, aber die Chinesen sehr wohl; sie rasen mit 300 km/h ohne Schaffner. In Berlin Tegel testete man einen Omnibus, der ohne Schaffner fuhr. Ohne Schaffner wird man dorthin transportiert, wo man hin muss!

 

 

 

Unser Gott wird weder stärker noch schwächer noch klüger. Er kann nicht besser werden, denn Er ist vollkommen. Unser Gott ist bereits vollkommen. Da gibt es keine Verbesserung mehr. Da Er vollkommen ist, spricht Er, was nachfolgend geschrieben steht: Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist (Mt 5,48).

 

 

 

Alles in der Welt unterliegt der Veränderung. Gott ist und bleibt der unveränderliche Gott. Er kann niemals aufhören. Als unsere Kinder den Ehering begutachteten, fragten sie: „Mama, wo ist der Anfang und wo ist das Ende des Ringes?“ Daraufhin kann man gar nichts erwidern. Das weiß nicht einmal der Goldschmied.

 

 

 

Im Laufe des menschlichen Lebens verändert sich so viel, z. B. das Aussehen. Wenn du jemanden lange nicht gesehen hast, erinnerst du dich nicht mehr daran, wie er aussah. Es verändern sich Geschmack, Gemütsverfassung u. v. m., aber Gott bleibt derselbe bis in alle Ewigkeit. Er bleibt ein Wesen, das sich nicht mehr weiterentwickeln muss. Er ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit. Unser Schöpfer wird niemals einen Wandel erleben. Er wird niemals mehr oder weniger, so oder so. Er ist gnädig und Er bleibt gnädig, und Er spricht: „Lass dir an meiner Gnade genügen“. Sein Charakter wird bis in alle Ewigkeit so sein, wie er uns in der Bibel überliefert wurde. Er ist so, wie es Abraham erlebte, wie es Noah erlebte, wie es die Menschen in der Steinzeit erlebten, so ist und bleibt Gott bis in alle Ewigkeit. So wird Er auch noch im Jahr 3000 sein, falls Er diese Welt nicht dahingibt.

 

 

 

Gott offenbart sich uns Menschen: „Ich bin, der ich bin!“ Das ist gewaltig! Er ist ewig unveränderlich auf allen Gebieten! Er ist unser Vater. Und über Adam lesen wir, was nachfolgend geschrieben steht: Der war ein Sohn des Enosch, der war ein Sohn Sets, der war ein Sohn Adams. Der war Gottes (Lk 3,38). Das ist eine hochinteressante Stelle, die von den meisten überlesen wird, weil sie denken, dass sie nichts zu sagen hätte. Alle, die von Adam abstammen, sind Gottes! Wir Menschen gehören alle zu dem lebendigen Gott. „Der war Gottes“.

 

 

 

Jeder Mensch der von Adam, also nicht vom Affen, abstammt, ist ein Gotteskind und mit Gott verwandt! Viele denken, dass der Mensch vom Affen abstammen würde. Soll jeder glauben, was er will. Ich stamme von Gott ab. Lob und Dank! Meine Abstammung ist der lebendige Gott. Es steht geschrieben: Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis (Jak 1,17). Er bleibt heilig. Wir dürfen mit Gott marschieren und weitergehen.

 

 

 

Gottes Wahrheit ändert sich nicht. Was Er einmal sprach, gilt immer und für jedermann. Das, was Er gestern tat, tut Er heute noch. Er stillt heute noch die Stürme. Sein Wort ist beständig. „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen“, sprach der Herr. Ja, so ist Gott.

 

 

 

Logos und Rhema bleiben gleich. Ob es nun das geschriebene Wort ist, dieses, welches die Menschen erleben, oder das Rhema, dieses, welches sie durch den Geist Gottes empfangen. Halleluja! Dein Wort bleibt in alle Ewigkeit! Du wirst die Taten Gottes verkündigen! Du wirst einmal bei mir sein und mit Christus regieren. Die Taten sind beständig, so wie die Worte. Sie ändern sich nicht. „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“

 

 

 

Es steht geschrieben: Alles Fleisch ist Gras (Jes 40,6b). Mein Fleisch ist auch wie Gras. Unser Fleisch ist wie Gras, aber Gottes Wort bleibt in alle Ewigkeit! Was Er über mein Leben ausrief und bestimmte, das bleibt in alle Ewigkeit, siehe hier: Auf ewig, o Herr, steht Dein Wort fest im Himmel Alle deine Gebote sind wahrhaftig. Du hast sie auf ewig gegründet (s. Ps 119, 89f.). Ja, wir haben ein Fundament, das bleibend ist! Da können Stürme, Fluten und Katastrophen hereinbrechen, wir bleiben erhalten. Gottes Gedanken haben Beständigkeit und sind erhaben.

 

 

 

Gott steht hinter allen Verheißungen. Gottes Verheißungen und Gebote bleiben. Was Er einmal geboten hat, das gilt heute noch. Seine Warnungen bleiben auch; Er muss sie nicht noch einmal aussprechen und wiederholen. Ich halte nichts von den ganzen Wiederkäuern. Sein Wort bleibt. Es ist kein Relief aus längst vergangenen Zeiten – etwa aus der Steinzeit oder aus der Zeit der Beduinen, in der die Bibel entstand –, sondern es sind ewig gültige Offenbarungen Seines Willens. Dein Wille geschehe im Himmel, wie er auf Erden geschieht (s. Mt 6,10b).

 

 

 

Niemand kann Gott außer Kraft setzen. Die Kommunisten wollten Ihn stürzten. „Gott ist tot!“ Aber sie stürzten und fielen! Ich muss gegen niemanden kämpfen, der tot ist. Aber sie kämpften wie verrückt gegen das Christentum und den Glauben! Sie krepierten und gingen zugrunde. Gott kann weder außer Kraft gesetzt noch von Seinem Thron gestürzt werden.

 

 

 

Gottes Wege ändern sich nicht. Seine Gnade und Güte bleibt bis in alle Ewigkeit. Gott segnete den Menschen (s. 1 Mose 1,28a), und was Er einmal gesegnet hat, das ist gesegnet. Da kannst du tun, was du willst. Er segnete die Ehe und sie bleibt gesegnet. Da können die Leute leben wie sie wollen und machen, was sie wollen. Die Ehe bleibt erhalten. „Seid fruchtbar und mehret euch“ usw. (Siehe 1 Mose 1,28) Ich habe vier Kinder, doch jetzt habe ich elf Enkelkinder und erwarte Ende Februar meinen Urenkel. Gott segnete die Ehe, die Familie und die Arbeit. Nicht die Gewerkschaft erfand die Arbeit, sondern Gott gab die Arbeit. „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen“ (vgl. 1 Mose 3,17b). Und so ist es. Wir müssen überall schwitzen. Uns wird nichts geschenkt. Gottes Gnade bleibt bis in alle Ewigkeit immer dieselbe! „Er ist immer derselbe“, darüber spreche ich heute.

 

 

 

Über etwas haderte ich mit Gott, weil ich es nicht verstand. Es steht geschrieben: Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte (Mt 5,45b). Über die Bösewichte lässt Er die Sonne scheinen! Er führt alle Menschen, sowohl die Sünder als auch die Heiligen! Jeder Mensch ist wie eine Schachfigur auf dem Spielfeld Gottes. Er lenkt auch die Scheinheiligen. Immer wieder sucht Er mit den Menschen Kontakt. Er sucht die Gemeinschaft. Er redet zu allen Menschen zwei oder dreimal ganz besonders, steht in der Heiligen Schrift (s. Mt 18,16; Hiob 33,29), weil Er sie lieb hat.

 

 

 

Bileam sollte Israel verfluchen. Doch keiner kann verfluchen, was Gott gesegnet hat (s. 4 Mose 23,19). Keiner kann verflucht werden. Glaub nicht den Nonsens, den manche Gläubige über sich selbst und ihr Leben äußern. Spuck es aus. Gott ist kein Mensch, der lügt. Er ist kein Menschenkind, das etwas bereut. Was Er sprach, wird werden; es wird ausgeführt werden. Gib nichts auf die Frommen, welche die Menschen ängstigen. Wir sind erlöst durch Jesus Christus. Wir sind reingewaschen durch die Gnade auf Golgatha.

 

 

 

Gott muss Seine Entscheidungen nicht revidieren; Er muss Seine Pläne nicht ändern oder bereuen. Im Psalm 33 lese ich, was nachfolgend geschrieben steht: Aber der Ratschluss des HERRN bleibt ewiglich (Ps 33,11a). Vor Grundlegung der Welt erwählte Er dich und mich und uns. Da gab es weder einen Regenwurm noch einen Regentropfen; es gab überhaupt nichts. Er erneuert die Gedanken von Geschlecht zu Geschlecht und von Generation zu Generation. Als ich diesen Gedanken bekam, dass sich Gott in jeder Generation ganz neu offenbart, wusste ich, dass ich vergessen kann, was gestern und vorgestern war.

 

 

 

Gott geht weiter. Er bleib nicht stehen. Alles, was Er von Ewigkeit her geplant hat, führt Er in dieser Welt aus. Ja, alles. Jesus ändert sich nicht. Studiere die Heilige Schrift. Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. Wenn wir Ihn heute berühren, erfahren wir die gleiche Kraft, wie sie die blutflüssige Frau vor zweitausend Jahren erfuhr (s. Mk 5,25-34). Plötzlich fließt ein Strom durch dein Leben. Wie oft floss, während wir ein Gebet vollzogen, ein Strom. So erzählte man es mir. Du brauchst eine göttliche Behandlung, damit durch dein Leben ein Strom fließt und du wieder aufgeladen wirst.

 

 

 

Gott ändert sich nie! Diese Wahrheit ist der stärkste Trost für mein Leben! Gott ist unwandelbar! Halleluja! Er ist unser himmlischer Vater. Er weiß, was wir brauchen, was wir bedürfen, was uns fehlt und wo uns „der Schuh drückt“. Gott möchte uns verändern und immer mehr zu sich ziehen. Ja, das will Gott. Er will, dass wir so werden wie Er: vollkommen. Wir sollen zur Vollkommenheit gelangen. Er drängt sich uns nicht auf; Er überfordert uns auch nicht. Er lässt sich Zeit. Du sollst vollkommen sein wie dein Vater im Himmel vollkommen ist. Genauso ergeht es auch mir. Er ist derselbe. Er möchte Vollkommenheit in dein Leben bringen, sodass du sagst: „Er hat alles vollendet!“

 

 

 

Gott will aus uns eine neue Schöpfung machen, wie nachfolgend geschrieben steht: Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen (2 Kor 5,17b HFA). Ja, das Alte ist vergangen, siehe, ein Neues ist im Werden! Er will das Beste für uns, darum erneuert Er uns ständig und lehrt uns, im Glauben zu leben. Unser Leben lebt von der Veränderung, die durch Gott vollzogen wird. Ich wachse in der Gnade und nehmen zu. Als ich ein Kind war, dachte ich wie ein Kind. Jetzt denke ich wie ein alter Mann (s. 1 Kor 13,11). Manchmal denke ich, wie folgt: „Hätte ich doch nur diese Erfahrungen schon früher gemacht, die ich heute mache. Was hätte ich da nicht alles predigen können!“ Aber wir wachsen in der Erfahrung und in der Erkenntnis, in der Führung und Leitung Gottes. Er bleibt immer derselbe und wir müssen von Ihm abfärben.

 

 

 

Abermals, Jakobus spricht, was nachfolgend geschrieben steht: Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis (Jak 1,17). Bei Ihm ist keine Finsternis; Gutes oder Böses. Deshalb lässt Er die Sonne über gute und böse und ungerechte Menschen scheinen; weil in Ihm gar keine Finsternis ist.

 

 

 

Gott verändert sich nicht. Denke nur an den verlorenen Sohn. Er durfte nach Hause kommen, obwohl er alles verplempert hatte (s. LK 15,11-24, insb. 22f.). Seine Treue und Hingabe zu uns ist immer noch dieselbe. Er mästete sogar noch einen Ochsen (s. Lk 15,23) und gab dem Jungen, der nach Hause kam, das beste Kleid (s. Lk 15,22). Er selbst ändert sich nie, und niemand und nichts kann Gott ändern. Sein Wille geschieht. Du beißt in Granit, wenn du denkst, dass du Gottes Willen verändern kannst. Das geht nicht. „Vater, Dein Wille geschehe.“

 

 

 

Gott verändert sich nie. So erkennt doch, der Herr und Gott ist der wahre und treue Gott. Es steht geschrieben: So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten (5 Mose 7,9). Er erweist allen Seine Liebe, die Ihn lieben und die Seine Gebote halten! Gott erweist Seinen Bund tausenden von Generationen. Das lebten wir noch nicht einmal aus! Wir sind erst ein paar hundert Generationen, die Seinen Bund erlebten seit der Steinzeit.

 

 

 

„Vollkommen und gerecht ist alles, was Du tust, lieber Gott!“ Er ist mein Fels. Auf Ihn kann ich mich verlassen. Was Er verspricht, das hält Er. Er ist treu und gerecht. Im Buch des Propheten Jeremia Kapitel 17 lesen wir: Und Segen soll auf alle kommen, die allein auf Dich vertrauen; ihr Vertrauen auf Dich setzen (s. Jer 17,7). Im Psalm 25 lesen wir: Wer Ihm vertraut, Ihm glaubt und sich auf Ihn verlässt, wird erfahren, dass Gott treu und zuverlässig ist (s. Ps 25,3). Ja, das ist Gott: zuverlässig! Er hat sich millionenfach, von Generation zu Generation, bewährt.

 

 

 

Gott ist unser Helfer, unser Heiland und unser Schild (s. Ps 84,12a). Ja, das ist Gott, der gute alte Gott, der Alte. Auf Ihn, den unwandelbaren Gott, ist Verlass, und zwar 100-prozentig. Er ändert sich nicht; Er ist unveränderlich. Er ändert weder Sein Wesen noch Seine Eigenschaften noch Seine Absichten. Dass es anders sein könnte, will uns Satan vorgaukeln. Vielleicht benützt du andere Methoden, andere Mittel und andere Wege; du benützt keinen Esel mehr, sondern einen Tesla-Wagen mit 1000 PS, einen Düsenjäger oder einen Sputnik. Dann bist du im Weltraum. Es sind andere Wege, andere Methoden und andere Mittel!

 

 

 

Er wacht alle Tage neu über uns. Er erfüllt uns immer wieder mit Kraft. Er verleiht uns immer wieder Gnade, Friede, Zuversicht und Weisheit. Er unterweist jeden einzelnen Menschen, auch diesen, der kein Christ ist, den Moslem oder den Hindu. Ich muss mein Leben leben. Jesus gab Sein Leben für alle Menschen; auf dass alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Siehe Joh 3,16)

 

 

 

Er liebt uns heute immer noch und möchte auch heute immer noch mit uns spazieren gehen. Heute Nachmittag, wenn du nach Hause gehst, durchquere den Park und sage: „Lieber Heiland, ich gehe mit Dir spazieren!“ Mit jedem Tag der vergeht, bricht ein neuer Tag an, und mit jedem neuen Tag, bleibt der Herr derselbe. „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat!“ (Siehe Ps 118,24a ELB) Er ist der gegenwärtige Gott, der sich alle Morgen neu offenbart. Er ist auch heute hier gegenwärtig. Nimm Ihn mit in deine Entscheidungen, in deine Arbeit und in deine Mühe hinein.

 

 

 

Er ist alle Tage neu, damals wie heute. Schau auf Ihn (s. Hebr 12,2a). Gehe heute noch mit Ihm spazieren oder fahre mit Ihm Rad. Stütze dich auf Ihn. Vertraue Ihm, denn Er bleibt derselbe bis in alle Ewigkeit. Halleluja!

 

 

 

Gebet: Mein Gott, Du veränderst Dich nicht, auch wenn mein Leben sich täglich verändert und die Welt vergeht, doch Du bleibst derselbe Gott bis in alle Ewigkeit. Stehe meinen Geschwistern bei, wo auch immer sie sich derzeit, gerade jetzt, befinden, und was auch immer sie derzeit, gerade jetzt, durchmachen. Hilf ihnen, zu verstehen, dass Du Dich nicht veränderst und dass sie sich auf Dich verlassen können. Du gibst ihnen Stück für Stück „den festen Punkt“ in ihrem Leben, damit sie ihre Welt „aus den Angeln heben“ können. Jede Generation darf Dich immer wieder neu erleben. Das gilt für meine Kinder und Enkelkinder und für alle, die Du noch hinzutun wirst zu der Gemeinde und zu dem Reich Gottes. Jede Generation darf Gott auf seine Art erleben. Du bist der Anker meiner Seele. Halleluja! Preis Gott! Amen