Das gebrochene Herz                                                        

 

Das gebrochene Herz – Predigt vom 25.03.2026   

 

 

 

Dankeschön und Guten Tag! Wir wollen uns heute über das Herz Gedanken machen. Meine Botschaft ist: Das gebrochene Herz. Der Mensch mag äußerlich gesund, perfekt und vollkommen sein, aber innen drin, das Herz – der Motor – ist krank! Was das Herz alles aushalten muss! Das gebrochene Herz – darüber möchte ich sprechen. Äußerlich sieht man dieser Person nichts an, aber Gott sieht das Herz (siehe 1 Sam 16,7b).

 

 

 

Diese Schmerzen, die der Mensch hat: Stress, Schocks, Verzweiflung, Liebeskummer u. a. Deshalb haben so viele Menschen ein gebrochenes Herz! Und Jesus kam mit einer ganz spezifischen Aufgabe: „Er hat mich gesandt, um die, die gebrochenen Herzens sind, zu heilen.“ (Siehe Lk 4,18a LUT 1912 sowie Jes 61,1b)

 

 

 

Es steht geschrieben: Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden (Ps 147,3). Jesus ist Arzt! Sogar ein Herzarzt ist Er! Er hilft mir, die Schmerzen zu bewältigen. Das gebrochene Herz! Körper, Seele und Geist gehören zusammen. Ich lese, was nachfolgend geschrieben steht: Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl; aber ein betrübtes Gemüt lässt das Gebein verdorren (Spr 17,22). Die Knochen vertrocknen! Verstehst du? Warum bei manchen Menschen nichts mehr geht und nichts mehr läuft, ist, weil sie ein gebrochenes Herz haben.

 

 

 

Viele Menschen beten für körperliche Heilung, aber sie kennen die Ursache nicht. Ich möchte das zerbrochene Herz als Ursache betonen. Ja, die Ursache sitzt im Herzen! Jesus kam für die Gescheiterten und Zerbrochenen. Es steht geschrieben: Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen (Jes 42,3a). Auch wenn das schon lange her ist, das geknickte und zerbrochene Herz, obwohl man es äußerlich nicht sieht, wächst nebst der Verwundung mit.

 

 

 

Man ist angeknackst, angeschlagen, beschädigt oder lädiert, weil das alles mitwächst! Du wunderst dich über diesen Knick in deinem Leben, die Krise, und woher das alles kommt. Irgendwann und irgendwo fand etwas statt, eine unerwartete Veränderung; eine Enttäuschung.

 

 

 

Unserer Gemeinde war ein sehr gedrungener, älterer Mann zugehörig. Er fand zu uns, denn er schlief immer direkt an der Kirche im Gebüsch, obwohl er eine Wohnung in der Lüderitzstraße hatte. Er war ein Findelkind. Nach seiner Geburt wurde er in Zeitungspapier eingewickelt und irgendwer schob ihn unter einen Tisch. Irgendwer entdeckte beim Vorbeigehen zwei kleine Füßchen und man fand diesen Hermann. Dieser Hermann wuchs nicht! Menschen, die wenig Liebe empfangen, wachsen nicht. Als meine Frau damals mit ihm einkaufen ging, musste sie für ihn einen Konfirmationsanzug aussuchen, da ihm eine andere Größe gar nicht passte.

 

 

 

Das sind Menschen, die aus der Bahn geworfen wurden und einen Lebensknick erfuhren! Du fragst dich, wie kann irgendwer in eine Sackgasse geraten und nicht mehr weiterkommen. Jesus richtet das geknickte Rohr wieder auf und stärkt die Leute, wie nachfolgend geschrieben steht: Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg führt (Mt 12,20a).

 

 

 

Er gibt ihnen Zuversicht und stellt sie wieder her. So wurde auch der kleine Hermann wiederhergestellt, bis der liebe Gott ihn heim rief. Er erreichte noch ein schönes Alter. Er wurde angenommen und erfuhr Liebe in der Gemeinde. Ich weiß noch, wie er bei uns getauft wurde. Liebe ist etwas Wunderbares. Liebe lässt uns aufleben.

 

 

 

Du wurdest vielleicht geknickt durch harte Arbeit, durch richtende Worte oder durch irgendwelche törichten Gedanken. Vielleicht wurdest du belächelt oder man übte Verrat an dir, ganz besonders durch vertraute Menschen. Oder, du wurdest durch dein eigenes Versagen aus der Bahn geworfen.

 

 

 

Als wir hier in Berlin mit der Evangelisation auf dem Breitscheidplatz begannen, begegneten wir unzählig vielen Menschen, die aus der Bahn geworfen wurden. Ich denke nur an einen, der zwei Doktortitel hatte. Er war sogar ein Professor, aber seine Frau ließ sich von ihm scheiden. Er sagte: „Ich wurde aus der Bahn geworfen und bekomme den Dreh nicht mehr!“

 

 

 

Andere werden das durch religiöse Sturheit, durch Gesetzlichkeit oder dadurch, dass sie getadelt werden. Oder sie sind einfach nur ausgebrannt. Das ist das gebrochene, mit Wunden geschlagene Herz! Du kannst noch stehen und geradeaus gehen, dich pudern und zurechtmachen, sodass du noch gut aussiehst, aber dein Herz ist gebrochen, wodurch auch immer.

 

 

 

Du bist innerlich gebeugt. Jesus spricht davon, dass Er den glimmenden Docht nicht auslöschen wird. Und ich habe Hoffnung für dich! Deshalb höre die Predigt bis zum Schluss an! Dein Licht soll nicht verlöschen! Du sollst aufleben, auch wenn du negative Dinge in deinem Leben erlebtest. Du sollst wieder wie eine Kerze leuchten und brennen. Gott will, dass du dein Licht leuchten lässt. Bis heute bist du vielleicht nur ein glimmender Docht, aber Jesus sagt: „Ich will dir ein neues Feuer schenken.“ (Siehe Lk 12,49a)

 

 

 

Du bist schwach und dein Licht droht auszulöschen. Du bist entmutigt und am Ende deiner Kräfte, aber Gott will dich aufrichten! Lob und Dank! Gib dich nicht auf! Der glimmende Docht wird begradigt, gereinigt und geputzt!

 

 

 

Ich wurde mit einer Petroleumlampe groß, und wir mussten immer wieder das Glas putzen. Wir hatten in der Sowjetunion kein elektrisches Licht. Das kam dann erst später. Das geknickte Rohr wird Er nicht zerbrechen. So viele Menschen haben sich schief entwickelt, was da auch immer war. Sie erhielten keine Hilfe und hatten selbst keine Erfahrung. Sie erhielten keinen Beistand von ihren Mitmenschen.

 

 

 

Jesus, der Knecht Gottes, steht deiner Gebrechlichkeit gegenüber. Er spricht, was nachfolgend geschrieben steht: Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte (Ps 103,8). „Du bist wertvoll in meinen Augen“, sagt Er. Höre zu, denn ich möchte dich ermutigen und stärken. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.

 

 

 

Dein himmlischer Vater weiß, wie angeschlagen du bist. Aber du bist kostbar in den Augen Gottes. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Es steht geschrieben: Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben (Ps 34,19). Vielleicht fühlst du dich ja im Moment so. Da gibt es so viele Leute!

 

 

 

Bevor ich hierher fuhr, hörte ich mir noch die Fragestunde im Bundestag an. In dem letzten Jahr verloren über 100.000 Menschen ihre Arbeit! Sie wurden arbeitslos! So viele Firmen gehen pleite. 10.000 Firmen wechselten, nachdem sie pleite wurden, ins Ausland, z. B. in die Türkei. Stell dir das nur einmal vor! Jesus spricht, was nachfolgend geschrieben steht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht (Mt 11,28-30). Gott kann und wird dein Herz heilen!

 

 

 

Das Herz und die inneren Organe sieht keiner, aber Gott sieht sie. Jesus Christus heilt die zerbrochenen Herzen und stellt sie wieder her. Er repariert den Schaden, der wie auch immer entstand.

 

 

 

Ich möchte dich ermutigen: Fülle dein Herz mit positiven Gedanken. Wir hörten das Lied: „Fülle mein Herz mit Liebe, mit Reinheit und mit guten Gedanken“. Glaube ist mehr als nur an etwas zu glauben und daran festzuhalten. Glaube ist ein Filter für dein Herz. Was du hörst und siehst dringt nicht nur in deinen Körper hinein, sondern es prägt dein Leben und deine Gedanken. Ja, aus dem Herzen kommen alle möglichen Gedanken!

 

 

 

Was man hört und liest, prägt einen. „Die Gedanken sind frei“, sagen wir, aber wir müssen die Gedanken kontrollieren! Nicht alles, was gut klingt, ist auch gut. Deshalb: „Pass auf, kleines Auge, was du siehst, pass auf, kleines Ohr, was du hörst“. Dieses Lied sangen meine Kinder.

 

 

 

Was hört dein Inneres? Was gibt bei dir den Ton an? Die innere Stimme soll uns bestimmen – das Gute, ja! Im Buch an die Römer Kapitel 6 teilt Paulus der Gemeinde mit, was nachfolgend geschrieben steht: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind (Röm 8,28). Deshalb übergib dein Herz Jesus Christus, diesem Herzspezialisten.

 

 

 

Der Glaube entwickelt sich in den Gedanken und wird verwirklicht durch die Tat. Du wurdest nur krank durch falsches Hören! Du hörtest auf diesen, auf jenen und auf andere, und am Schluss wurdest du wirre. Hiob sagte: „Was ich gehört habe, das hat mich getroffen.“ (Siehe Hiob 3,25) Du hörst irgendwelche schlimmen Nachrichten, vielleicht googelst du, weil du dich fragst: „Wie lebe ich gesund und was soll ich essen?“ Früher konnte man in den Ärzteblättern nach allen möglichen Krankheiten suchen. Dann denken sie darüber nach, ob sie dieses oder jenes eventuell haben könnten.

 

 

 

Unsere Gedanken ziehen, gleich einem Magneten, etwas an oder stoßen es ab, je nachdem, wie wir eingestellt sind. Du kennst ja das Echogesetz. „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Deshalb: „Was ich befürchtet habe, das hat mich getroffen.“

 

 

 

Unser Glaube hängt immer davon ab, wie wir auf die Dinge reagieren! In den nächsten Tagen werde ich auch über die Ängste sprechen (s. Predigt: „Lebe ohne Angst“ vom 28.03.2026). Angst macht deinem Herzen sehr viel zu schaffen!

 

 

 

Unsere Gedanken steuern unser Leben. Unser Mund spricht aus, was sich die Gedanken ersehnen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über (s. Lk 6,45b). Hände und Füße tun es und führen es aus. „Was ich befürchtet habe, das hat mich getroffen.“ Die meisten Gedanken sind wertlos, aber sie können unser Leben bestimmen, und zwar im negativen Sinn.

 

 

 

Was hören unsere Ohren und was hat es mir zu sagen? Wer hat mir etwas zu sagen? Wer bestimmt mein Leben? Es steht geschrieben: Es kam aber unter ihnen der Gedanke auf, wer von ihnen der Größte wäre (Lk 9,46). Der Teufel versucht, uns seine Gedanken einzupflanzen. Mache dir nicht so viele Gedanken, wer der Größte und Beste ist! Das gilt auch für die Gemeinde. Du sitzt hier und denkst: „Ja, ich bin besser als dieser oder jener.“ Vergiss es! Wir sind alle Sünder und mangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben (s. Röm 3,23).

 

 

 

Auf viele Gedanken darfst du nicht hören! Du darfst sie nicht annehmen. Wenn es nicht dein Gedanke ist, gehe nicht auf ihn ein. Gib nichts auf diese törichten Gedanken. Sie bringen nichts. Sie entmutigen dich nur und entfernen dich von Gott. Es ist so wichtig, dass du die Stimme Gottes klar und deutlich hörst. Unsere Ohren sind verstopft.

 

 

 

Diese Tage sprach ich über die geöffneten Augen. Höre dir diese Predigt nochmals an (s. Predigt: „Geöffnete Augen“ vom 22.03.2026). Aber es gibt auch verstopfte Ohren. Und so viele Menschen hören, was sie gar nicht hören sollten. Sie hören vielleicht für den anderen: „Hast du das gehört?“ Oder sie hören für ihren Mann. Höre für dich selber oder lass es bleiben. Wir wollen gern das hören, wonach die Ohren jucken (s. 2 Tim 4,3b). Das sind diese verstopften Ohren. Gott muss unsere Ohren öffnen, genauso wie Er uns unsere Augen öffnet: „Bei uns sind mehr als bei denen.“ (Siehe 2 Kön 6,16)

 

 

 

Hören ist das eine. Gott gab uns zwei Ohren, aber nur einen Mund, damit wir doppelt soviel hören, aber nur wenig reden. Wir sollten viel mehr schweigen. Benütze das, was von außen auf dich eindringt für dein Inneres und wende es an, so wie nachfolgend geschrieben steht: Aber den Elenden wird er durch sein Elend erretten und ihm das Ohr öffnen durch Trübsal (s. Hiob 36,15). So viele Menschen leben unter Druck. Deshalb gibt es auch so viele gebrochene Herzen – sie ertragen den Druck nicht mehr.

 

 

 

Im Buch des Propheten Jesaja finden wir die nun folgende Schriftstelle: Sagt den verzagten Herzen: »Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.« Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden (Jes 35,4f.). Preis Gott! Sie werden hören, was sie hören sollen, was sie ermutigt, was sie salbt, segnet und stärkt.

 

 

 

Warum sollen wir zu den Verzagten und Ängstlichen sprechen? „Land, Land, höre Gottes Wort!“ (Vgl. Jer 22,29) Das ist heute meine Botschaft! Deshalb haben wir auch die Aktion gemacht: „Höre Gottes Wort!“ Ja, höre Gottes Wort! Das wird dich aufrichten! Lies, was nachfolgend geschrieben steht: So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi (Röm 10,17).

 

 

 

Wir wollen den Menschen Trost spenden. Trost richtet dein Herz wieder auf und stellt dich wieder auf die Beine. Wie viele Menschen hat Jesus wieder auf die Beine gestellt und getröstet. Wenn uns Gott ein Wort schickt, dann werden wir wieder gesund. „Herr, sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.“ (Siehe Mt 8,8)

 

 

 

Wenn der Teufel zu uns spricht, zieht uns das nach unten und verdirbt uns! Das schädigt und kränkt uns. Es steht geschrieben: Und er sprach zu ihnen: Seht zu, was ihr hört! Mit welchem Maß ihr messt, wird man euch zumessen, und man wird euch noch dazugeben (Mk 4,24).

 

 

 

Achte auf das, was du hörst! Es ist so wichtig, Bruder und Schwester, dass du nicht alles im Internet hörst. Da gibt es sehr viel Gutes, aber auch sehr viel Mist. Wir müssen eine Auswahl treffen: „Das will ich hören und das nicht! Darauf will ich achten!“ Ich predige, weil Gott es mir geboten hat, denn es steht geschrieben: Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre (2 Tim 4,2).

 

 

 

Jedes Mal, wenn ich hierherkomme, bete ich: „Lieber Gott, gib mir das rechte Wort für die richtigen Menschen, die irgendwo entmutigt oder zerbrochen sind und bei denen das Licht auszugehen droht!“ (Siehe Mt 25,1ff.) Ich predige und du musst nur Amen sagen. Das ist beim Weissagen so wichtig! Der Redner spricht die Worte, verkündigt und proklamiert sie, doch du musst sie prüfen: „Ist das etwas für mich? Kann ich das akzeptieren und annehme?“

 

 

 

Es steht geschrieben: Auch von den Propheten lasst zwei oder drei reden, und die andern lasst darüber urteilen (1 Kor 14,29). Es wird heute nicht mehr geurteilt und geprüft! „Das ist Gottes Wort! Er liest aus der Bibel!“ Auch der Teufel liest die Bibel! Er kennt die Bibel in- und auswendig. Er weiß sogar, wo es geschrieben steht. Er weiß es auch gut zu formulieren. Deshalb: Nicht alles, was in der Bibel steht, ist für dich maßgebend, sondern ausschließlich das, was Gott sagt. „Was Er euch sagt, das tut.“ (Siehe Joh 2,5b)

 

 

 

Wenn Satan zu uns spricht, äußert er sich negativ. „Ja, sollte Gott gesagt haben: … “ (Siehe 1 Mose 3,1) Er stellt Gottes Wort in Frage. Doch du solltest wissen: Das, was Gott gesagt hat, trifft zu! Das ist echt! Das ist Gottes Wort! Darum seht zu, was ihr hört!

 

 

 

Geschwister, wir müssen prüfen, selbst auch, wenn wir die Bibel lesen! Wir brauchen das richtig geteilte Wort Gottes! Nicht alles, was in der Bibel steht, ist für mich. Das eine ist für Adam, das andere ist für Abraham. Das eine ist für Hiob, das andere ist für die Propheten. Das eine ist für die Apostel, das andere ist für das Volk Israel. Wieder etwas ist für die Endzeit – sie ist noch gar nicht gegenwärtig.

 

 

 

Gott sprach zu Daniel, was nachfolgend geschrieben steht: Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit (Dan 12,4a). Ja, verschlüssele und versiegele es! Manches davon ist für dich und für mich – vor allem die Evangelien. „Die anderen sollen darüber richten.“ Nicht, der weissagt, muss es prüfen, sondern derjenige, der es hört (s. 1 Kor 14,3.4b). Dieser soll sich seine Meinung bilden; es bewerten, ob es gut ist: „Kann ich das akzeptieren? Wo ordne ich es zu? Kann ich es annehmen? Ist es für meine Zeit? Ist es etwas Gutes für mich und die Situation, in der ich mich jetzt gerade befinde?“

 

 

 

„Herr, gib uns geöffnete Ohren und nicht nur geöffnete Augen!“ Wenn der Teufel uns die Augen öffnet, dann kriegen wir sie nicht mehr zu. Dann sehen wir jeden Fehler. Wir sehen das Negative. Aber wenn Gott uns die Augen öffnet, kann ich sie wieder verschließen und sagen: „Das geht alles vorbei!“

 

 

 

Alles muss am Wort Gottes und an Seinem Standard geprüft werden. Wir brauchen feste Richtmasse. In Paris gibt es das Urmeter. Daran wird alles gemessen. Je nach Wärme oder Kälte zieht es sich zusammen oder dehnt es sich aus. Je nachdem, wie du verfasst und gelagert bist, dehnst du dich aus oder ziehst dich zusammen. Ja, es muss gemessen werden. Prüfe es!

 

 

 

Wie prüft man? Nicht nur das, was gesagt wurde, muss geprüft werden, sondern auch, ob derjenige, der es gesagt hat, es auslebt. Wird es praktiziert in der Gemeinde? Zur Zeit der Richter – so lesen wir in der Bibel – tat jeder, was er für richtig hielt. Und auch heutzutage, wenn ich die Gemeinden hin und her betrachte, tut jeder, was richtig ist, aber nicht das, was Gott will. Wir sollen das tun, was Gott will. Alles andere führt zur Anarchie, zum Chaos, zur Verwirrung bzw. zum Durcheinander. Jeder tut, was er will. Hört auf!

 

 

 

Die Bibel sagt: Seht zu, wie ihr es hört, was ihr hört und wie es bei euch ankommt (s. Lk 8,18). Wir sind verantwortlich für das Gehörte. Bruder, Schwester, du bist verantwortlich für das, was ich dir jetzt predige. Nimm es an! Es steht geschrieben: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott (Mi 6,8). Also, Mensch, es ist dir gesagt, was gut und was schlecht ist.

 

 

 

Es steht geschrieben: Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; ihr hört darum nicht, weil ihr nicht von Gott seid (Joh 8,47). Deshalb ist es so wichtig, dass wir nicht nur die Bibel lesen, sondern auch Gottes Stimme hören. „So spricht der Herr“ und „Was Er euch sagt, das tut“ – so kommen die Wunder, nicht dadurch, dass du die Bibel liest. In der Bibel steht, wie Gott gearbeitet hat und wie Er den Menschen diente. Aber du musst es hören und auf dein Leben übertragen.

 

 

 

Es steht geschrieben: Er aber erwiderte: Ja, selig sind vielmehr, die das Wort Gottes hören und es befolgen (Lk 11,28 EU). Du bist so weit von der Glückseligkeit entfernt, weil du es nicht befolgst. Wir werden daran gemessen, wie wir etwas hören und verstehen. Das Gehörte muss auch verstanden werden. Vieles ist versiegelt bzw. verschlüsselt. Vieles ist so gesagt, dass du es auf verschiedene Art und Weise verstehen und deuten kannst.

 

 

 

Die Bibel schreibt ausdrücklich vor, die Geister zu prüfen, wie nachfolgend geschrieben steht: Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt (1 Joh 4,1). Wir sollen prüfen, ob sie von Gott und richtig sind. Die falschen Propheten erzählen dir das Blaue vom Himmel; wie wunderbar der Himmel ist usw. Leider gibt es den Himmel nicht über den Wolken. Da ist nichts da, außer Nacht und Finsternis. Der Himmel – das Reich Gottes – ist in uns (s. Lk 17,21). Deshalb höre auf das, was der Heilige Geist zu dir spricht.

 

 

 

Was tun die falschen Propheten? Sie machen falsche Versprechungen: „Aus dir wird dieses und jenes!“ Und wenn du nach Hause kommst, passiert gar nichts. Du bleibst genauso krank wie bisher oder wirst sogar noch kränker. Es sind so viele Etikettenschwindler unterwegs. Ja, das sind die falschen Propheten. Sie sind ausgegangen in die Welt. Und jetzt über das Internet sind wir mit der ganzen Welt verbunden. Wir werden verdreht. Deshalb richte dich danach, was der Geist Gottes zu dir ganz persönlich spricht. Es steht geschrieben: Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit (2 Kor 3,17). Du kannst auch sagen: „Nein, Danke! Ich nehme das nicht an, auch wenn es zehnmal in der Bibel steht.“

 

 

 

„Es steht geschrieben“ – ja, aber »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.« Ich rede, und das Verstehen gibt der Heilige Geist. Wer nur Milch trinkt, der wird nicht verständig (s. 1 Kor 3,2a; Hebr 5,13). Wir müssen erwachsen werden, damit wir auch einmal „Knochen abnagen“ können. Viele Menschen sind noch nicht verständig. Sie wollen immer nur „Mei Mülch“, ja.

 

 

 

Paulus sagt: „Beurteilt selbst, was ich sage.“ (Siehe 1 Kor 10,15) Es steht geschrieben: Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen (Kol 3,16). Die meisten Menschen haben nicht gelernt, zu prüfen. Sie rufen nur „Halleluja!“ und winken und wedeln mit den Händen. Dasselbe werden sie dann auch in der Ewigkeit tun. Sie werden nicht dort ankommen, wo sie ankommen möchten!

 

 

 

Je mehr wir über das Wort Gottes nachdenken, desto einfacher ist es für uns, Gottes Stimme zu hören, zu verstehen und demzufolge auf sie einzugehen. Es steht geschrieben: Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! (Offb 2,11a) Wichtig ist also nicht, was der Geist dem Einzelnen zu sagen hat, sondern was Er den Gemeinden zu sagen hat. Das ist es, worum es hier geht.

 

 

 

Viele Briefe, die der Apostel Paulus schrieb, sind Briefe an die Gemeinden. „Höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ Lies, was nachfolgend geschrieben steht: Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot (Offb 3,1).

 

 

 

So viele Christen sind geistlich tot. Sie stimmen mit dem Wort Gottes nicht überein. Sie hängen in der Synagoge, Moschee oder Kirche herum. Jesus sagt, was nachfolgend geschrieben steht: Der Geist ist’s, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben (Joh 6,63). Höre Gottes Wort! Das ist es, was dich befreit und was dir hilft.

 

 

 

Der geistliche Mensch beurteilt und prüft alles und das Gute behält er (s. 1 Thess 5,21). „Ja, das kann ich annehmen!“ „Ja, sollte Gott gesagt haben?“ Ja, Gott hat es gesagt! Manchmal müssen wir warten. Und wir müssen es durch ein Sieb bzw. durch einen Filter gehen lassen: „Kann ich das annehmen?“

 

 

 

Verachtet nicht den Geist. Aus dem 1. Brief an die Thessalonicher geht hervor, was nachfolgend geschrieben steht: Den Geist dämpft nicht (1 Thess 5,19 SLT). Und: Prophetische Rede verachtet nicht (s. 1 Thess 5,20). Du sollst möglichst oft das Wort Gottes hören und dir hernach Gedanken darüber machen, ob das, was jemand spricht, von Gott ist oder nicht.

 

 

 

Uns wurde einmal ein Traktat ausgehändigt, auf dem eine Schrift am Himmel sichtbar war: „Jesus kommt bald wieder“. Nachdem mein Vater uns gegenüber seine Bedenken geäußert hatte, informierte er den Herausgeber dieses Traktats darüber, der uns wiederum daraufhin mitteilte, dass diese Schrift in Sibirien gesehen wurde. Die Untergrundchristen in Sibirien teilten uns dann daraufhin mit, dass diese Schrift vermutlich irgendwo am Himmel in Argentinien gesehen wurde. Du musst alles prüfen! Wir prüften: „Ist das die Wahrheit? Kann das überhaupt möglich sein?“

 

 

 

Des Weiteren steht geschrieben: Meidet das Böse in jeder Gestalt (1 Thess 5,22). Es ist so wichtig, dass wir das heilige Wort Gottes nicht missbrauchen! Es steht geschrieben: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht (2 Mose 20,7). So viele missbrauchen den Namen Gottes und machen Geschäfte damit. Prüft aber alles und das Gute behaltet. 

 

 

 

Des Weiteren steht geschrieben: Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus (1 Thess 5,23). Dein inneres Monogramm Gottes sagt dir: „Ja, das ist echt und wahr, das stimmt. Das glaube ich und nehme es an.“ Alles andere entsorge und scheide aus deinem Leben aus. Bewahre das Gute in einem feinen Herzen, so wie es Maria tat. Sie sann über das nach, was die Hirten ihr erzählten: „O, die Engel Gottes waren da. Sie schickten uns nach Bethlehem. Sie sagten, dass wir das Kind in Windeln gewickelt in einer Krippe liegen sehen würden.“ (Siehe Lk 2,10-12) Und dann prüften sie, ob es sich auch so verhalten würde (s. Lk 2,15).

 

 

 

Gläubige Menschen prüften zu allen Zeiten, ob das Wort Gottes auch wahr ist. Ist die Wiederkunft Jesu Christi wahr? So viele Leute erzählen heute, dass Jesus bald wiederkommen und die Entrückung stattfinden würde. Keiner wird entrückt werden! Wir müssen alle sterben! Und die, die entrückt wurden, müssen zurückkommen auf die Erde, um nochmals zu sterben.

 

 

 

Lies deine Bibel und prüfe alles. Du wirst überall etwas Gutes finden. Auch die Heiden haben etwas Gutes. Ich lese buddhistische, hinduistische, indianische Sprüche. Auch diese beinhalten etwas Gutes. Ungläubige Menschen haben etwas Gutes gesagt. Also: Prüft aber alles und das Gute behaltet. Das Gute behaltet, ja!

 

 

 

Du wirst überall etwas Gutes finden, auch bei den Heiden. Überall wirst du auf die Wahrheit stoßen. Auch sie haben die Wahrheit, denn die Wahrheit ist nichts anderes als die Erfahrung von vielen praktischen Dingen. Deshalb: Hört auf Menschen, die Erfahrung haben. Das ist so wichtig! Und prüfet alles. Prüfe die Werke, die Worte und die Taten. Verhält es sich so? Deckt sich das mit dem Wort Gottes? Stimmt es damit überein?

 

 

 

Das Wort Gottes im Buch der Offenbarung lautet, wie nachfolgend geschrieben steht: Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden (Offb 2,2f.). Es gibt so viele Leute heutzutage, die sich als Apostel Jesu Christi ausgeben. Sie geben sich selbst als Apostel aus und benennen sich gegenseitig so. Nein! Ein Apostel ist ein Mensch, der von Gott gesandt wurde, um Gemeinden zu gründen und Leuten wieder auf die Beine zu helfen. Wer das nicht tut, der ist ein Lügner.

 

 

 

Seit der Zeit der Urgemeinde gab es so viele falsche Apostel, falsche Christusse und falsche Propheten. Wir werden verführt! Deshalb: Prüft aber alles und das Gute behaltet. Man kann heutzutage nicht alles glauben, annehmen und tolerieren. Es gibt so viel Ramsch in unserer Gesellschaft. Du kannst nicht alles kaufen. Du musst schön sortieren. Jesus sprach, was nachfolgend geschrieben steht: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir (Joh 10,27). Nicht alles, was ein bisschen fromm klingt, ist echt. Auch Adolf Hitler predigte aus dem Neuen Testament. Er war sogar begeistert davon. Er trug die Bibel in seiner Tasche, als er nach Ostpreußen kam. Als eine Diakonisse sah, wie das Neue Testament in seiner Tasche sichtbar wurde, gab sie preis: „Unser Adolf liest die Bibel!“

 

 

 

„Meine Schafe hören meine Stimme“. (Siehe Joh 10,27a) Stell dir nur einmal vor, du musst eines Tages in die Ewigkeit gehen und dir erscheint ein Licht. Dann hörst du eine Stimme, die ruft: „Komm, komm, komm!“ Wir kennen ja diese Nahtoderfahrungen. Ja, aber nicht bei jeder Nahtoderfahrung erlebst du die Stimme Gottes! Es könnte auch der Teufel sein! Ja, der Teufel (s. Joh 10,12). Auch er ist im Jenseits. Er ist ein gefallener Engel. Jesus sagt: Prüfet die Stimmen. Folge nicht jeder Stimme oder Stimmung. Prüfe, ob es wahr ist. Der gute Hirte kennt die Schafe mit Namen und führt sie heraus (s. Joh 10,10b.14).

 

 

 

Ein Schäfer bei Karlsruhe vermisste auf einmal seine gesamte Schafherde. Es waren dreihundert Tiere. Die Polizei nahm die Vermisstenmeldung entgegen, fand aber die Schafe nicht. Der Hirte las, dass in Norddeutschland ein Schaftransport zum Opferfest in die Türkei stattfinden würde und sagte sich: „Dem gehe ich nach!“ Dort angekommen stellte er sich vor das Tor nahe dem Transportverkehr und vollzog seinen Lockruf. Daraufhin kehrten alle dreihundert Schafe der Horde den Rücken, gingen auf ihn zu und folgten ihm nach. So viele Menschen werden zur Schlachtung geführt, ohne es zu merken!

 

 

 

Jesus kennt alle Seine Schafe und führt sie heraus. Ja, nachdem das geschehen war, folgen sie ihm. Deshalb ist es so wichtig: Höre die gute Stimme des guten Hirten! Das gebrochene Herz: Wenn du ein gebrochenes Herz hast, klammerst du dich an jeden Strohalm. Dafür ist dir jeder Doktor, jeder Heilpraktiker und Heiler gut genug, bis du dann in der Esoterik landest. Jesus spricht, was nachfolgend geschrieben steht: Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht (Joh 10,5). Der Hirte rettete seine Schafe vor der Schlachtung für das Opferfest!

 

 

 

Hören will gelernt werden. Satan ist dieser Fremde. Einem Fremden folgen sie nicht. Der Teufel – alle Sekten – verwenden die Bibel. „Ja, es steht genau so in der Bibel geschrieben!“ Ich kann dich anhand der Schrift zum Selbstmord zwingen, wie folgt: „Es steht geschrieben: Judas ging hin und erhängte sich“, und dann: „Des Weiteren steht geschrieben: Was du vorhast zu tun, das tue bald.“ So kannst du zum Selbstmord gezwungen werden. Du musst die Bibel richtig verstehen und du darfst nicht nur irgendwelche Bibelstellen aneinanderreihen. So viele Leute reihen die Bibelstellen aneinander. Sie haben zwar ein Bibelstudium gemacht, aber nichts verstanden.

 

 

 

Satan ist der Fremde! Er vergewaltigt die Menschen mit der Bibel in der Hand. Er verwirrt sie und bringt sie durcheinander. Deshalb: Kleines Auge, kleines Ohr und kleines Herz pass auf, was du hörst und glaubst. Und pass auch auf, von wem du das hörst. Ist dieser Mann, ist diese Frau geheiligt? Lebt er oder sie in der Heiligung? Ist er oder sie ein Bewährter? So viele Menschen sind nur Neuankömmlinge. Obwohl sie noch grün hinter den Ohren sind, wollen sie Hauskreisleiter sein und andere belehren und führen.

 

 

 

Vieles wird verschwiegen. „Ja, das kann man so nicht sagen. Das kann man so nicht bringen. Denn dann haben wir bald keine Leute mehr.“ Du hast viele Leute, wenn du so predigst, dass ihnen die Ohren jucken. Nein, sage die Wahrheit, denn die Wahrheit ist das, was die Menschen freimacht (s. Joh 8,32). Ich predige auf die Entrückung zu, auf die Wiederkunft Jesu Christi. Ich möchte alles betonen und klar beim Namen nennen.

 

 

 

Wenn Jesus wiederkommt, dann möchte Er dich bei der Tat, bei der Arbeit, finden. Du bestimmst dein Leben durch das Hören. Hast du die Stimme Gottes schon gehört in deinem persönlichen Leben? Du musst nicht alles hören und nicht alles wissen. Du musst nur wissen, was dich in den Himmel bringt. Deshalb entscheide dich für das, was du hören willst, was gut für dich ist, was dir Gott bereits gesagt hat und was dich weiterbringt. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ (s. Mt 4,3) – das zitierte der Teufel und das steht auch in der Bibel .

 

 

 

Du sollst überall Jesus heraushören: „Ist das möglich?“ „Kann das der Herr an mir tun?“ „Wenn es nicht Jesus ist, dann will ich verzichten. Ich will das gar nicht haben!“ Prüfe, ob es von Jesus ist. Jesus ist sanftmütig und von Herzen demütig (s. Mt 11,29b). Jesus geht es nicht um Äußerlichkeiten, um Leistungen oder um menschliche Gesetze. Jesus hat ganz viel mit dem Willen Gottes zu tun. „Ist das der Wille Gottes?“

 

 

 

Der Teufel führte Jesus sogar in den Tempel! Er führt dich sogar in die Gemeinde bzw in die Kirche. Das Mädchen in Philippi sagt: „Das sind Männer Gottes. Die müsst ihr hören.“ (Siehe Apg 16,17) Du wirst vom Teufel in eine Gemeinde geführt, und er sagt dann zu dem Herrn Jesus: „Springe hinab von der Zinne.“ (Siehe Mt 4,5f.) Dabei brechen sich so manche das Genick, weil sie auf den Teufel – auf die Träume – hören und darauf achten. „Das muss vom Herrn sein!“ Nein, nicht jeder Traum ist von Gott.

 

 

 

Die Träume, die Gott gibt, sind speziell. Springe nicht gleich und führe nicht aus, was dir die Träume sagen. Prüfe auch die Träume. Träume müssen geprüft werden! Viele Träume hast du nur, weil du Nüsse, Fleisch oder Erbsen gegessen hast. Deshalb träumst du nachts. Prüfe die Träume, ob sie von Gott sind.

 

 

 

Am Anfang meines christlichen Lebens hatte ich so viele Alpträume, weil ich mich mit allem Möglichen befasst hatte. Irgendwann sagte ich dann: „Lieber Gott, ich möchte nur Träume, die von Dir sind, und sonst gar keine. Sonst breche ich mir nur mein Genick.“ So viele brachen sich das Genick. Jesus ist ehrlich zu uns. Er warnt, ermutigt und tröstet. Er richtet uns auf. Den glimmenden Docht wird Er nicht auslöschen. Im Gegenteil, Er wird ihn reinigen, damit du noch besser und heller brennst.

 

 

 

Bestimme dein Hören. Davon hängt so vieles ab! Lies, was im Evangelium nach Lukas Kapitel 8 geschrieben steht: Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus jeder Stadt zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis: Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf. Und anderes fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s. Und anderes fiel auf das gute Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre! (Lk 8,4-8)

 

 

 

Deshalb ist es so wichtig, was deine Ohren empfangen. Erst danach kannst du dein Herz gebrauchen. Höre, was Jesus sagt. Er spricht viel in Gleichnissen. Es steht geschrieben: Die aber an dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden (Lk 8,12). Der Teufel raubt dir alles. „Was war das?“ Deshalb musst du dem Teufel gegenüber Tricks anwenden. Auf meinem Nachttisch liegt ein Notizblock, denn alles, was ich denke, bete und träume, schreibe ich auf. Ich kann es prüfen: „Kann ich es annehmen oder nicht? Kann ich es glauben oder nicht?“

 

 

 

Nimm an, was Gottes Wort dir sagt. Nur das, was wir empfangen, was der Herr wiederbringt, was Frucht bringt, bleibt für die Ewigkeit. Das Wort Gottes muss Frucht bringen in unserem Leben. In der Ewigkeit werden nicht die Triebe, die Blüten und die Blätter gezählt, sondern die Frucht. Auf die Frucht kommt es an! Was behältst du? Was kannst du dir merken? Das Gehörte – ja, wir sollen hören, so wie es die Maria tat. Lies, was geschrieben steht: Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen (Lk 2,19). Wenn du das Wort Gottes nicht in deinem Herzen bewegst, es filterst und siebst, dann bringt es dich durcheinander.

 

 

 

Rhema-Worte! „Hat das der Herr wirklich geredet? War das wirklich der Herr? Habe ich das richtig verstanden, lieber Gott!“ Befrage den Herrn: „Kann ich das tun? Ist das für mich und für meine Situation?“

 

 

 

Der Kämmerer kaufte in Jerusalem die Buchrolle des Propheten Jesaja, die er in seinem Wagen studierte. Philippus kam und fragte, ob er denn auch verstehen würde, was er da lese, worauf dieser erwiderte: „Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet.“ (Siehe Apg 8,31a LUT 1912) Deshalb predige ich. Ich will dich nur anleiten, damit du durch deinen Filter Gedanken bekommst und die Gotteserkenntnis, die du benötigst, um diese Gedanken umzusetzen. Durch die Erkenntnis des Wortes Gottes wirst du es praktizieren können.

 

 

 

Was nicht ausgelegt wird, ist für die Katz – ist umsonst, ja! Die Erkenntnis ist der Schlüssel zum Verstehen aller Dinge. Wie sieht diese Erkenntnis aus? Ich tue es, auch wenn es in kleinen Schritten vollzogen wird. Zu viel Erkenntnis bläht auf: „Guck mal, ich weiß so viel!“ Aber was nützt das, wenn du es nicht tust? Lieber wenig wissen, und viel tun.

 

 

 

Unsere Gedanken müssen gefiltert werden. „Nicht alles ist Gold was glänzt.“ Dieser Spruch steht zwar nicht in der Bibel, aber er ist trotzdem wichtig. Er könnte getrost in der Bibel stehen. Wir müssen Gedankenkontrolle tun. Manches müssen wir loslassen. „Ich löse mich davon und nehme es nicht mit ins Bett!“ Bete: „Lieber Gott, ich möchte nur annehmen, was von Dir ist. Ich möchte gute Gedanken haben und mir keine Angst einjagen lassen!“

 

 

 

Abermals, Hiob sprach: „Was ich befürchtet habe, das hat mich getroffen.“ Nimm keine unnützen Gedanken mit ins Bett. Unnütze Gedanken, Flausen und Spinnereien. Vieles musst du rausschmeißen. Nimm das nicht an. Der Teufel kommt zu dem Herrn Jesus – das steht in der Bibel – und sagt: „Fall nieder und bete mich an.“ (Siehe Mt 4,9)

 

 

 

Du musst keine Engel anbeten. Es ist eine Dummheit, wenn Menschen Engel anbeten. Engel sind nur geschaffene Wesen. Sie haben keine Existenzberechtigung! Sie sind nur dienstbare Geister, die einem helfen sollen. Der Teufel ist auch ein geschaffener Engel, der uns versuchen will. Er pflanzt uns Gedanken ein, will uns helfen und ermutigen. Doch der Herr Jesus sagt: „Du musst deinen Gott anbeten, Ihn allein preisen und Ihm allein dienen (s. Mt 4,10b).

 

 

 

Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. So viele Christen versuchen den Herrn. Sie fordern Ihn heraus. Gott gab uns einen Verstand, und den sollen wir gebrauchen. Er prüft. Lege dich nicht fest. Das ist so wichtig. Lass manches stehen, denn es ist gut zum Lesen, aber es ist nicht gut zum Leben.

 

 

 

Lehne vieles ab! Das gehört nicht in dein Leben. Ablehnen ist so wichtig! Der Antichrist – die meisten wissen gar nicht, was das ist – will der Hohepriester sein und demütig kommandieren: „Fall nieder und bete mich an!“ Nein, du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und Ihm allein dienen! Gott gab uns einen Filter, der aus Verstand, Gefühl, Gewissen und Empfinden besteht. „Kann ich das akzeptieren? Ist das die göttliche Norm? Hilft mir das weiter oder widerspricht es Gott?“ Gott wird dir nie etwas sagen, was gegen Seinen Willen ist. „Ist das der Wille Gottes für mein persönliches Leben? Ist das die göttliche Logik?“ Lass alles durch den Filter des Wortes Gottes gehen!

 

 

 

Höre dir die Predigt an. Öffne meine Website und suche dir eine Predigt heraus. Ich habe über vieles etwas gesagt. Alles, was nicht dem Willen Gottes entspricht, das hilft dir auch nicht. Im Gegenteil. Es wird dich noch in die Irre führen. Was nicht für dich ist, das ist gegen den Willen Gottes, wie nachfolgend geschrieben steht: Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut (Mt 12,30). Alles, was die Bibel nicht beinhaltet, ist nicht Gottes Wort. Gottes Wort deckt sich in der einen oder anderen Form.

 

 

 

Gewiss, einige Dinge stehen nicht in der Bibel: „Du sollst nicht rauchen.“ Zur Zeit der Bibel kannten die Menschen noch keine Indianer. Die Indianer nahmen die Pfeife und rauchten. Wenn Gott gewollt hätte, dass du rauchst, dann hätte Er dir einen Kamin oder einen Schornstein eingebaut. Gott wollte das nicht! Frage dich: „Gab mir das Gott? Wollte Er das?“

 

 

 

Nicht alles, was gut ist, ist auch richtig. Wie viele Kriege hatte die Zivilisation in den letzten dreitausend Jahren? Gerade befinden wir uns im Krieg! Du sagst: „Bruder Matutis! Bei uns ist Frieden! Danke Gott dafür!“ Nein, wir werden kriegstüchtig gemacht. Deutschland ist die Nummer Eins bezüglich der weltweiten Waffenlieferung. Alles wird aufgerüstet, und man bezieht sogar Sondervermögen mit ein! Das alles ist nur ausschließlich für Kriegswaffen. Man versucht, fortschrittlich zu sein.

 

 

 

Nicht alles, was fortschrittlich ist, ist der Wille Gottes. „Alles, was der Kriegsvorbereitung dient, nützt und fördert uns!“ Von wegen! So viele Herzen sind gebrochen! Satan nahm so vielen Familien in den letzten zwei Weltkriegen den Vater, den Großvater oder auch den Bruder. Der Teufel ist ein Mörder von Anfang an (s. Joh 8,44b). Alle, die für den Krieg arbeiten, sind Mörder.

 

 

 

Paulus sagt, dass wir geistlich richten sollen. Lies, was nachfolgend geschrieben steht: Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? Wir aber haben Christi Sinn. Geistliche Dinge müssen geistlich gerichtet werden (1 Kor 2,13f.).Das ist von Gott!“ Dazu brauchen wir den Heiligen Geist. Wie hört man Gott? Wie werde ich kindlich, einfach und naiv? Sage: „Herr, was Du willst, das will ich tun. Das andere will ich seinlassen.“ Glaube nicht, was du liest: „Es steht geschrieben … “ Sei demütig, bescheiden, ehrlich und einfach.

 

 

 

Höre Gottes Wort und frage: „Was ist die gesunde Lehre?“ Was glaubten und taten die ersten Christen? Und auch da – nicht alles, was die ersten Christen auslebten, ist ausschlaggebend. Die ersten Christen hatten die Kommunalität. Sie hatten alles gemeinsam. Alles kam in einen Pott. Später praktizierten sie das dann nicht mehr. „Sind wir jetzt im Kommunismus, dass wir alles gemeinsam haben?“ Letztendlich fand jeder seinen Weg. Deshalb filtere alles, was du hörst.

 

 

 

Wundere dich und staune über Gott. Ehre und preise Seinen heiligen Namen. Gib Gott die Ehre durch dein Tun. „Funktioniert das auch? Ist das okay? Funktioniert die Wahrheit Gottes?“ Du musst es probieren: „Ist das der Wille Gottes für mein persönliches Leben?“

 

 

 

Bewege die Worte Gottes in deinem Herzen. „Ein Schwert wird durch deine Seele gehen, liebe Maria“ – das weissagte Simeon (s. Lk 2,35a). Maria behielt diese Worte in ihrem Herzen. Behalte die uralten Worte in deinem Herzen, die Gott sprach. Bete und unterhalte dich mit Gott in deinem Herzen.

 

 

 

Das Monogramm Gottes hast du in dir. Filtere die Gedanken und grüble nicht so viel. Sage: „Lieber Gott, ich will Deinen Willen wissen und tun! Erinnere Dich an die früheren Zeiten. Ich spiele auf der Harfe wie David!“ Lobe und preise Gott. Denn das ist es, was Er will.

 

 

 

Vieles in deinem Herzen schmerzt dich und tut dir weh, weil es nicht so ist, wie du es dir erträumt hast. Du hast gehofft, einen Mann oder eine Frau zu finden, Kinder zu haben oder vieles andere. Aber das alles ist dir nicht vergönnt, weil du vielleicht törichte Gedanken hattest wie z. B.: „Ich will in die Mission gehen!“ Hat Gott dir überhaupt gesagt, dass du in die Mission gehen sollst? Befrage doch den Herrn erst einmal. So viele Leute vergaßen das und nun haben sie ein gebrochenes Herz.

 

 

 

Deshalb sagt Jesus: „Ich will die, die zerbrochenen Herzens sind, heilen.“ Er wird dir die Wahrheit sagen: „Renne nicht so schnell!“, „Schieße nicht gleich los!“, „Springe nicht vom Turm!“ Falle nicht gleich auf deine Knie und bete den Teufel an. Sei gehorsam dem Willen Gottes gegenüber. Gott will dir ein verständiges Herz geben, das prüfen kann (s. 1 Kön 3,9a), ein Herz, das Gottes Wege geht. Gott wohnt in einem reinen Herzen. Es steht geschrieben: Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen (Mt 5,8). Nur die, die reines Herzens sind, werden Gott schauen! Du schaust Gott nicht, wenn du in den Weltraum fliegst und auf dem Mond oder Mars landest, nein! Gott will das reine Herz segnen, sodass du spürst: „Das ist vom Herrn!“

 

 

 

Leichtfertige Menschen werden schnell zur Sünde verführt. Sogar zur Sünde der Selbstgerechtigkeit: „Mir widerfahre das nicht!“ Es ist so wichtig, dass du dein Herz und dein Inneres prüfst! Nachts, wenn du schläfst, was macht da deine Gedanken und Träume aus? Du hast so viele negative Gedanken. Diese negativen Gedanken können sogar positiv sein. Du bekommst Angst. In der nächsten Zeit werde ich über die Ängste predigen. Gott will dich aufrichten und heilen! Lass alles durch einen Filter gehen.

 

 

 

Du bist der Filter. Du hörst es durch deine beiden Ohren und dann dringt es in dein Herz. Es steht geschrieben: Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über (Lk 6,45b). Dann kannst du sprechen. Gott rettet nicht nur deine Seele, Er rettete auch deinen Körper vor der Zerstörung und dem Ruin. Er rettet deinen Geist. Du wirst wirre und weißt nicht mehr, was du glauben sollst. Es ist so wichtig, dass du in deinem Leben das Herz am richtigen Fleck hast.

 

 

 

Die Gedanken eines Menschen sind unergründlich. Deshalb beginne damit, deine Gedanken zu ergründen. Frage dich: „Was will der Herr von meinem Leben?“ Er will dir dieses und jenes offenbar werden lassen, sodass du abgeklärt bist, es richtig verstehst und „Ja, Herr“ sagst. Er will, dass du dein Leben so – nach dem Motto – lebst, wie ich es in der Westminster Avenue erlebt habe. Dort sah ich einen Grabstein, auf dem nichts sonst geschrieben war als das Wort „Yes Lord“. Du sollst imstande sein, zu sagen: „Ja, Herr, mir geschehe, wie Du gesagt hast.“ (Siehe Lk 1,38a)

 

 

 

Dann löst Gott auch deine Herzprobleme. Er löst deine körperlichen Probleme. Prüfe alles. Es steht geschrieben: Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte (Apg 17,11). Ja, sie prüften! 

 

 

 

Gebet: Lieber Heiland, ich bitte Dich, gerade jetzt in diesem Augenblick meine Geschwister zu berühren. Heile sie von all ihren Irrtümern, damit sie mehr auf den Heiligen Geist hören als auf das Internet und darauf, was da und dort gesagt wird, sodass sie sagen können: „Aha, das hat der Herr zu mir geredet und der Wille Gottes geschehe in meinem Leben.“ Danke, Herr, dass Du bei ihnen bist, sie tröstest und leitest auf rechter Straße um Deines Namens willen. Amen