Das Reich Gottes kommt                                                  

 

Das Reich Gottes kommt – Predigt vom 11.04.2026           

 

 

 

Hallo und Guten Tag! Gott ist allmächtig! Er hat alles in der Hand (siehe Dan 2,21a). Er setzt Könige ein und ab (s. Dan 2,21b). Und heute ist mein Thema: „Das Reich Gottes ist da“. Was ist das Reich Gottes? Jesus hat Zeichen und Wunder gewirkt, und Er hat nicht aufgehört damit. Aber Zeichen und Wunder sind nicht das Reich Gottes! Jesu Werk geht weiter. Es wird fortgesetzt durch die Verkündigung, also durch die Predigt. Aber die Herrschaft Gottes bleibt ewig von Ewigkeit zu Ewigkeit.

 

 

 

Das kürzeste Wörterbuch und das kürzeste Geschichtsbuch der Welt ist das Standbild des Nebukadnezar. Im Buch des Propheten Daniel Kapitel 2 wird vom Traum des Nebukadnezar berichtet: Er sieht das goldene Haupt, die Hüfte und die Füße, die von Ton und Erz vermengt sind (s. Dan 2,32f.). Es fällt ein Stein vom Himmel, der das Standbild des Nebukadnezar zermalmt. Der König erschrickt und vergisst alles. Die Weisen sollten diesen Traum deuten, konnten es aber nicht. Daniel konnte den Traum deuten (s. Dan 2,19a).

 

 

 

Er träumte, dass die Füße aus Ton und Erz zermalmt wurden durch den Stein, der vom Himmel hernieder fiel (s. Dan 2,34). Gott ist derjenige, der Könige ein und absetzt und der die Geschichte schreibt. Diese zermalmte Sache wuchs zu einem großen Berg an, der den ganzen Himmel und die ganze Erde erfüllte (s. Dan 2,35). Daniel sagte dem König, dass es so und so werden würde. Er sagte, dass die Füße teils aus Ton und teils aus Erz, zum Teil ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein würden (s. Dan 2,39-42). Aber zur Zeit der Könige würde der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört werden wird (s. Dan 2,44a).

 

 

 

Dieses Reich wird auf kein anderes Volk kommen, als auf die Kinder Gottes. Wir werden noch Geschichte machen, meine Lieben. Und ich möchte dir heute einfach eine Navigation geben, wie die Entwicklung des Reiches Gottes weitergehen wird.

 

 

 

Er werden alle Königreiche zermalmt werden. Das genau sehen wir jetzt. Die ganzen Weltreiche scheitern. Ihr seht, was im Nahen Osten passiert. Du liest Babylons Fall. Der Rauch von Babel – Sodom und Gomorra – stieg auf bis zum Himmel (s. 1 Mose 19,28) und die Könige weinten, dass ihre Geschäfte nicht mehr florierten. An nur einem einzigen Tag wurde alles zerstört. Es läuft nichts mehr, und auch in den nächsten zehn Jahren wird da gar nichts mehr laufen. Gott kennt die Zukunft und weiß, was auf uns zukommt.

 

 

 

Jesus sprach: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ (Siehe Joh 18,36a) Und darüber möchte ich sprechen. Sein Reich setzt sich fort. Jesus sprach, was nachfolgend geschrieben steht: Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen (Mt 24,14). Es kommt alles so, wie es verkündigt wird! Deshalb ist die Verkündigung auch so wichtig. Und der Glaube kommt aus der Predigt (s. Röm 10,17a).

 

 

 

Doch wie sollen die Menschen aus allen Völkern glauben, wenn nicht gepredigt wird? Das gilt auch für uns. Wir sind eine Predigtkirche. Wir predigen das Evangelium zur Zeit und zur Unzeit, gelegen und ungelegen (s. 2 Tim 4,2a). Wer glaubt, der wird gerettet. Der wird sein Leben in Sicherheit bringen und im Reich Gottes landen. Wo das Reich Gottes ist, entsteht die Herrschaft Gottes. Dort, wo Jesus regiert, und nicht dort, wo Zeichen und Wunder geschehen!

 

 

 

Zeichen und Wunder sind schön, aber das sind nur Bestätigungen. Wo sind denn die Leute, die bei Jesus waren, geblieben? Es wurden damals dort im Nahen Osten alle geheilt, Aussätzige wurden rein, Blinde wurden sehend, Taube hörend u. v. a. m. Aber davon blieb nicht viel übrig. Das verlief sich alles. Und weil sich ihre Erwartungen nicht erfüllten, fragten sie ständig den Herrn Jesus, was nachfolgend geschrieben steht: Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? (Apg 1,6) Sie meinten damit, dass die Römer hinausgeworfen und sie ein Volk werden würden vom Bach Ägyptens bis hin zum Persischen Golf. Die Juden warten heute noch darauf, dass „das Reich Gottes“ aufgerichtet wird!

 

 

 

Dazu sagt Jesus: „Vergiss das alles, das ist alles null und nichtig. Es geht nicht um das Reich Israel, sondern um das Reich Gottes! Jesus sprach: Sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch (s. Lk 17,21b LUT 1912).

 

 

 

Auf die Frage der Juden, wann Jesus das Reich Gottes denn aufrichten würde, sagte Er: „Überall wo ich bin – wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen – da bin ich mitten unter ihnen (s. Mt 18,20).

 

 

 

Das Reich Gottes ist heute durch den Heilige Geist überall möglich, in allen Völkern, bei allen Menschen, in allen Dörfern, überall! Das muss keine große Kirche von 100.000 Mitgliedern sein. Da sind ein paar Leutchen und dort sind ein paar Leutchen, und diese bilden das Reich Gottes.

 

 

 

Das Reich Gottes ist inwendig in uns! Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden (s. Lk 17,20b LUT 1912). Viele denken: „O Wunder und Zeichen! Gewaltiges wird geschehen!“ Nein! Das Reich Gottes ist inwendig in uns, in jedem Einzelnen, der da glaubt, wo man die Kraft des Heiligen Geistes empfängt, wo man nach den Gesetzen und Geboten Gottes lebt!

 

 

 

Das Wort des Herrn, welches gemäß der Überlieferung aus der Heiligen Schrift offenbar wurde und nachfolgend niedergeschrieben ist, lautet wie folgt: Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist (Röm 14,17). Dort, wo man freundlich und zuvorkommend ist, wo man aufeinander Rücksicht nimmt. Das Reich Gottes ist mitten unter euch und beginnt bei jedem Einzelnen. Das Reich Gottes fängt bei dir und bei mir an. Es ist in uns und nicht um uns herum. Es ist inwendig in uns!

 

 

 

Das Evangelium ist nicht nur das Wort, sondern es ist die Kraft des Heiligen Geistes. Das Reich Gottes ist Rettung und Befreiung. Menschen erleben Erlösung. Wo man Befreiung erlebt, erlebt man auch Heilung. Wo man angenommen und in die Güte Gottes integriert wird, wo man geborgen ist und wo man dem Heiligen Geist gehorcht, dort ist das Reich Gottes. Es ist nicht in einer Kirche oder Gemeinde, in einer Moschee oder in sonst irgendeiner Bewegung.

 

 

 

Das Reich Gottes fängt nicht mit Zeichen und Wundern an. Es fängt auch nicht mit den Reformatoren an. Alle Reformatoren und Weltverbesserer haben versagt. Sie kamen, um die Welt zu retten. Ich denke hier an so viele „Heilande“. Jesus sprach, was nachfolgend geschrieben steht: Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht (Mt 24,23-26).

 

 

 

Die Kommunisten wollten nach der Oktoberrevolution das Arbeiterparadies errichten. Doch was wurde daraus? Ein Strom von Blut und Tränen! Karl Marx scheiterte mit seiner Ideologie. Nach der Wende musste ich einmal jemanden von den DDR-Größen beerdigen. Es wurde mir gesagt: „Sie können alles sagen, was Sie wollen, aber eines müssen Sie unbedingt erwähnen: „Er konnte sein Ideal nicht verwirklichen!“ Auf dem Nachhauseweg dachte ich darüber nach. Können wir eigentlich unser Ideal verwirklichen? Wer kann das schon in dieser Welt?

 

 

 

Karl Marx hatte einmal gesagt: „Die Welt hätte einen Franz von Assisi gebraucht und nicht einen Lenin, Engels oder Stalin.“ Wie viele Leute litten unter Stalin! Meine eigenen Verwandten kamen nach Sibirien durch ihn. Das erwähne ich nur nebenbei. Der sozialistische Kommunismus brach zusammen. Alle Theorien scheiterten. Die Umsetzung ist nützlich, wenn man nichts als glaubt. Ja, die Theorie mag nützlich sein. Karl Marx wollte die Bergpredigt umsetzen. Er war ein Jude, der zum Christentum konvertierte. Doch dann glaubte er gar nichts mehr. Er glaubte nur, dass Religion Opium für das Volk ist. Er wollte die Bergpredigt umsetzen, doch das ging nicht, denn ohne Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist können wir die Bergpredigt nicht umsetzen.

 

 

 

Alle Demokraten, alle Menschen, die Reformer waren, konnten die Menschen nicht zur Freiheit führen, auch nicht zur Demokratie, sondern zur Tyrannei! Lenin sprach dieselben Worte wie Karl Marx aus: „Russland hätte keine Revolution gebraucht, sondern Franz von Assisi.“

 

 

 

Was haben die Reformisten denn gebracht? Geh einmal die Geschichte durch. Sei ehrlich, was brachte die Spaltung der Kirche? Die Reformation brachte den Dreißigjährigen Krieg. Wir wissen, was währenddessen alles geschah. Die Reformation beruht auf einem Haufen Irrlehren. Sie wandten sich von der Zentralkirche, der katholischen Kirche, ab.

 

 

 

Johannes Calvin wollte in Genf auch einen Gottesstaat aufbauen. Und was ist aus diesem Gottesstaat geworden? Ein Freimaurer-Staat. Du kannst sicher sein, dass jeder, der aus Genf kommt oder nach Genf geht, ein Freimaurer ist. Aus dem Gottesstaat wurde ein Freimaurer-Staat. Du musst nur verstehen, was Jesus sprach! Lies, was nachfolgend geschrieben steht: Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier (Joh 18,36). Seine Diener würden aufstehen und kämpfen! Aber Seine Diener standen nicht auf. Sie kämpften nicht gegen die Mächte. Sie ließen es außer Acht.

 

 

 

Wahre Diener Gottes kämpfen für das Unsichtbare, für das Ewige, für das Inwendige. Sie predigen, und das schlicht. Alle Apostel – außer Johannes, der in Pech getaucht und auf die Insel Patmos verbannt wurde – starben einen ungewöhnlichen Tod. Sie wurden gekreuzigt, gehäutet und geschleift. Thomas wurde während seines Aufenthaltes in Indien hinterrücks erstochen. Das fand während seines Gebetes statt.

 

 

 

Petrus meinte auch, er könne mit einem Schwert Jesus verteidigen, als er Markus ein Ohr abhaute (s. Mt 26,51). Paulus war auch so ein Eiferer für das Reich Gottes, der aber sein Ideal auch nicht verwirklichen konnte. Was wurde denn aus seinem Leben? Wir lesen, dass er sprach: „Satan schlägt mich mit Fäusten.“ (Siehe 2 Kor 12,7 LUT 1912) Man fragt sich: „Was machte ihm denn so zu schaffen?“ Überall, wo er aufstand, gab es Rebellion und Streit. Er musste die Stadt bei Nacht und Nebel verlassen (s. Apg 9,25). Fanatismus zahlt sich nicht aus.

 

 

 

Auch heutzutage nicht. Ich möchte den Beweis antreten, dass alle Reformer versagten. Sie konnten ihr Ideal nicht verwirklichen. Die Bibel sagt einmal ganz nüchtern: Schauet ihr Ende an (s. Hebr 13,7). Schau dir das Ende dieser ganzen Reformer an, ihre Einsetze, was sie alles taten und leisteten.

 

 

 

David Wilkinson ging nach Afrika, erforschte es und schloss es für die Engländer auf. Am Ende seines Lebens sprach er die folgenden Worte aus: „Wenn ich gewusst hätte, was meine Afrika-Expeditionen bewirken würden, wäre ich niemals nach Afrika gegangen!“ Die Missionare kamen daraufhin und wollten den Farbigen Kultur beibringen. Diese waren es gewöhnt, mit einem Lendenschutz herumzuspringen, denn es ist sehr warm bei ihnen. Doch die Missionare schrieben ihnen vor, Krawatte, Fliege und Zylinder zu tragen. Sie zwangen diesen Menschen die englische Mode und Kultur auf!

 

 

 

Jahre später kamen die Sklavenhändler, die Millionen von Sklaven nach Amerika auf die Plantagen verkauften. Es kamen korrupte Geschäftsleute, die sich, nebenbei bemerkt, noch heute in Afrika befinden. Ganze Kolonialmächte beuteten Afrika später aus! Afrika wäre ein sehr reiches Land an Gold, Uran, Öl und anderen Bodenschätzen, aber es wird ausgebeutet von den Westeuropäern!

 

 

 

Wenn die Armen gewusst hätten, dass sämtliche Kirchenväter von Amerika nach Europa auswandern würden, was deren Nachkommen – die Siedler – taten! Sie ermordeten einige Millionen und Milliarden Indianer und raubten deren Land: „Das ist jetzt unser Land!“ Ja, sie verkauften das Land! Millionen Indianer wurden gepeinigt und umgebracht! Das Land wurde bedroht. Du siehst ja selbst, was heute noch von den Indianern übrig ist. Es sind nur Reservate. Sie wurden alle betrogen!

 

 

 

Das kirchliche Christentum, die Religion, betrog die Menschheit. Sie waren nicht besser als die Moslems. Sie dachten, sie wären eine edle Rasse. Von wegen! Vergiss die ganze Christenheit! Blut klebt an den Händen der Christen, dieser der Engländer insbesondere. Aber auch Deutschland ist nicht sauber. So viel Blut klebt an ihren Händen!

 

 

 

Wenn wir die ganzen Kreuzzüge nicht gehabt hätten, hätten wir besser in Jerusalem missionieren können. Da hätten sich die Moslems und Christen besser verstanden. Wir wären angekommen. Aber wie viele Menschenleben forderten die Kreuzzüge!

 

 

 

Und ich denke nur an die Zeit, die jetzt in Israel ist: Die Zionisten. Man enteignete die Palästinenser und vertrieb sie; man raubte ihnen ihr Land. Die Palästinenser waren die Ureinwohner von Palästina, von ganz Palästina. Zuerst kaufte man ihr Land und dann vertrieb man sie.

 

 

 

Kommunisten und Zionisten, wenn du sie anschaust, was waren die ganzen Reformer? Sie fingen gut an. Auch die Christen fingen wunderbar an. Gleich nach der Ausgießung des Heiligen Geistes beschlossen sie, alles zusammenzuwerfen. „Wir haben alles gemeinsam!“ (Siehe Apg 4,32) Das war der erste Sozialismus. Die Leute sind verarmt. Paulus musste dann in Kleinasien Opfer für die Armen in Jerusalem aufnehmen (s. 2 Kor 8,20).

 

 

 

Die New-Age-Bewegung (Gründung in den 1960er bis 1970er Jahren) war eine tolle Idee. „Die ganze Welt wird eins.“ Doch was wurde daraus? Donald Trump kam und zertrampelte alles. Alle Welten-Verbesserer scheiterten. Man muss das einfach nur einmal sehen, verstehen und ehrlich zu sich selbst sein. Das waren unsere Vorfahren! Im Namen Gottes und im Namen Christi nahmen sie ein! „Sie werden Zeichen und Wunder tun in meinem Namen“, sprach Jesus (s. Mk 16,17f.). Aber es sind falsche Propheten.

 

 

 

Alle Reformisten versagten. Sie nutzten die Gunst der Stunde nicht. Deutschland lag am Boden und sie kamen – das Wirtschaftswunder! – und brachten ihr Vermögen in dieses Land. Aber das Evangelium kam zu kurz! Man machte nicht Jesus groß, sondern sich selbst und seine Sache. Alle Reformer, auch Martin Luther – in aller Liebe – konnten ihre Ideale nicht verwirklichen. Die Welt hätte die Bergpredigt gebraucht – eben einen Franz von Assisi.

 

 

 

Auch die Juden mit ihrem Gesetz – vergiss sie! „Israel! Israel!“ Das Gesetz, das Mose dem Volk Israel gab, schrieb er selbst mit eigenen Fingern. Das steht in meiner Bibel (s. 5 Mose 31,9a). Bevor die Gesetzestafel die Erde überhaupt erreichte, wurde es zerschmettert (s. 2 Mose 32,19). Daraufhin musste Mose noch einmal mit seinen Fingern aufschreiben, was in seinem Gedächtnis verblieben war. Die Juden können dieses Gesetz auch nicht verwirklichen.

 

 

 

Betrachte die Königsliste. König David war noch ganz in Ordnung, aber betrachte dann später seinen Sohn nebst der Teilung des Reiches. Das ganze Gesetz zerbrach und übrig blieb nur noch Theorie. In der Zeit des Priesters und Schriftgelehrten Esra, 700 Jahre v. Chr., trat ein Gesetzesbuch hervor, das irgendwo in einer Ecke des Tempels in einer Schublade gefunden wurde.

 

 

 

Ich frage mich immer wieder: Konnten sie das Ideal Gottes verwirklichen? Auf dieser Welt wurde das Ideal Gottes nicht verwirklicht. Vieles existiert nur auf dem Papier, ist intellektuell, es ist gut zum Anhören, aber es lässt sich nicht in die Praxis übertragen. Sie konnten ihr Ideal nicht verwirklichen. Glaube und Leben müssen übereinstimmen! Die Werke müssen übereinstimmen mit dem, was ich ausspreche und was ich verkündige. Das Leben muss stimmen.

 

 

 

Mose musste das Gesetz mit seiner eigenen Hand schreiben. Die Welt wurde sooft reformiert und verändert! Deshalb steht in der Bibel geschrieben: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen (Mt 6,33). In dieser Welt gibt es keine Gerechtigkeit, selbst wenn sie noch so christlich, heidnisch, gottlos, atheistisch oder muslimisch sei. Die Welt lässt sich nicht reformieren. Der Mensch muss sich bekehren! Die Veränderung beginnt innen drin.

 

 

 

Gott gefiel es nicht und Er sandte Jesus Christus in diese Welt (s. Joh 3,16a). Und auch Jesus hatte Schwierigkeiten, alles zu verwirklichen. Am Kreuz auf Golgatha rief Er aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Siehe Mk 15,34) Selbst Seine Jünger, die Zeichen und Wunder sahen, kapierten nicht, was das Reich Gottes wirklich ist. Und das, obwohl Jesus sprach: „Sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.“

 

 

 

Esra wollte das Gesetz reformieren und sein Bestes tun und geben. Ich möchte diesen Leuten nicht unterstellen, dass sie nicht das Beste wollten. Sie wollten schon das Beste, aber ohne Gott und dem Heiligen Geist kann es nicht verwirklicht werden. Das sind nur Ansätze. Das ist nur Menschenwerk. Zu Zeiten des Esra wirkten die Schriftgelehrten und die Pharisäer. Die Ansätze waren sehr gut. Doch was wurde daraus? Bis heute gibt es die Pharisäer in Israel!

 

 

 

Die Rechnung ging nicht auf. Die damaligen Strömungen existieren heute noch. Sie versiegen nicht. Die Begeisterung ist da, aber Begeisterung ist nicht der Heiliger Geist. Es ist ganz einfach. Ja, Begeisterung ist nicht Heiliger Geist!

 

 

 

Es gab immer wieder Geistesaufbrüche, in der Katholischen Kirche zum Beispiel. Diese ist soweit gegangen, dass sie dann immer gleich einen Orden verpasste: den Franziskanerorden, den Benediktinerorden, den Zisterzienserorden und welcher Orden auch immer. In der evangelischen Kirche, bei den Protestanten, verhielt es sich ein bisschen anders: da wurde gleich eine neue Sekte, ein neuer Verein oder eine neue Missionsgesellschaft gegründet.

 

 

 

Gott offenbarte den Menschen besondere Wahrheiten. Was taten die Menschen? Gleich nach der Reformation, da ihnen Gott zeigte, dass es wichtig wäre, getauft zu sein, kamen die Baptisten (s. Gründung im Jahr 1609 in Amsterdam), die Täuferbewegung (s. Gründung im Jahr 1525 in der Schweiz) u. v. a. m.

 

 

 

Dann erkannten einige, wie wichtig die Heiligung sei, denn es steht geschrieben: Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird (Hebr 12,14). Dann kam die ganze Heiligungsbewegung mit John Wesley und George Whitefield u. a.

 

 

 

Später wurden einige erfüllt mit dem Heiligen Geist und sprachen in anderen Zungen (s. Apg 2,4;  auch Glossolalie genannt) Unmittelbar darauf kam die Pfingstbewegung (s. Gründung im Jahr 1906 in den USA, Los Angeles). Auch die spaltete sich!

 

 

 

Dann kam die charismatische Bewegung (s. Gründung ca. im Jahr 1960 in den USA), sodass das auch die Großkirchen erfasste. Wenn Gott etwas offenbarte oder Menschen etwas entdeckten, machten sie gleich einen Orden oder eine Bewegung daraus. Manche haben das Wort Gottes entdeckt. Glaube und vertraue der Bibel.

 

 

 

Dann kam die Glaubensbewegung (s. Gründung im Jahr 1934) und die Rhema-Bewegung (s. Gründung im Jahr 1974 in den USA, Oklahoma). Kaum entdeckten die Leute die Prophetie, da wurden gleich Prophetenschulen gegründet.

 

 

 

Andere entdeckten gleich Befreiung und Befreiungsdienste. Daraufhin marschierten sie gleich los und predigten den Menschen Befreiung.

 

 

 

Aus jedem Segen machte man gleich eine Bewegung, z. B. den Toronto-Segen (s. Gründung im Jahr 1994 in Kanada, Toronto). Wenn du nicht gleich umfielst wie ein Mehlsack, dann galtest du als ein Ungesegneter, der sich nicht in der Gegenwart Gottes befindet.

 

 

 

Wir sollten alles haben, doch nichts sollte uns haben. Wir sollten annehmen, was Gott gibt, aber nicht gleich daraus einen Orden oder eine Bewegung machen. Gott segnet uns im Augenblick mit diesem und jenem Segen.

 

 

 

Wir predigen das Evangelium! Das Evangelium ist so vielseitig! Gottes Gaben gelten allen Menschen. Das sind nicht nur Eintagsfliegen, die nur für zehn oder fünfzehn Jahre gelten!

 

 

 

Elia predigte auf dem Berg Karmel (s. 1 Kön 18,21-24a), bis Feuer vom Himmel fiel (s. 1 Kön 18,38). „Und der Gott, der mit Feuer antwortet, das ist der wahre Gott (s. 1 Kön 18,24b). Schön und lieb, dass so etwas gewesen ist. Doch was passierte nach diesem Wunder? Es war nichts mehr los! Elia musste sich am Bach Krit verbergen (s. 1 Kön 17,3f.), und danach bei der Witwe in Sarepta (s. 1 Kön 17,8f.). Was ist aus dieser ganzen Reformation geworden?

 

 

 

Oder betrachte Hiskia: Er wollte viele Dinge in Jerusalem reformieren (s. 2 Kön Kap. 18 - 20; 2 Chr Kap. 29 - 32). Doch sein Sohn Manasse machte alles wieder zunichte. Er war ein großer Atheist (s. 2 Kön 21,2-10; 2 Chr 33,2-10). Er baute die Götzen-Altäre wieder auf, die sein Vater zerstört hatte (s. 2 Kön 21,3a; 2 Chr 33,3a).

 

 

 

So viele Menschen sind schnell begeistert für etwas: „Jawohl, das machen wir! Wir gehen vorwärts!“ Doch wenn es darauf an kommt, bleibt dieses Vorhaben auf der Strecke. „Er konnte sein Ideal nicht verwirklichen.“ Und, Geschwister, es ist so wichtig, dass wir unser Ideal verwirklichen, und zur Vollendung gelangen.

 

 

 

Wenn man das alles weiß, dann wird man sehr traurig. Ich habe mich oft gefragt: „Lieber Gott, ist das wirklich alles?“ Ist das wirklich alles, Erfolg zu haben? – Die Wort der Glaubens-Bewegung – Wenn mal etwas gelingt, sofort daraus eine Bewegung zu machen. Es wird so viel fleischlich gearbeitet! Es fängt im Geist an und es hört im Fleisch auf. Es sollte genau umgekehrt sein: im Fleisch sollte angefangen, und im Geist aufgehört werden!

 

 

 

Jesus sprach, was nachfolgend geschrieben steht: Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer anzuzünden; ich wünschte, es würde schon brennen! (Lk 12,49 NGÜ). Jesus begann ganz anders eine Reformation. Er begann bei sich selbst und bei den Leuten in Seiner Umgebung, bei jedem Einzelnen! Er begann mit den schwachen Leuten: mit den Frauen und mit den Armen, mit den Witwen und mit den Waisen.

 

 

 

Die Reformer haben alle versagt, und ich frage mich manchmal, warum? War diese Reformation bzw. diese Sache nicht von Gott? Martin Luther begann die Bibel zu übersetzen für das deutsche Volk. Der junge Luther hatte den Auftrag, die Bibel zu übersetzen. Doch was tat er? Später mischte er sich in die Politik ein. Und sobald das Evangelium politisch wird, kommen die ganzen Bauernaufstände und Kriege u. v. m. Das ist fleischlich: „Wir sind die Wahren, die Echten, die Gläubigen!“

 

 

 

Was hätte die Welt für eine Reformation gebraucht? Franz von Assisi! „Er konnte sein Ideal nicht verwirklichen.“ Und die Frage ist: Können wir unser Ideal verwirklichen – und das in dem Bereich, wo wir leben und uns bewegen?

 

 

 

Wir hätten selbstlose Heilige gebraucht. Menschen, die unter der Herrschaft Gottes stehen, die sich nicht politisch engagieren, sondern die das Wort Gottes ausleben und tun! Selbstlos – dieses Wort möchte ich kurz betrachten. Das Reich Gottes ist Selbstlosigkeit. Es geht nicht um mich, sondern es geht um die Sache Gottes.

 

 

 

Jesus suchte nicht sich selbst, sondern er trachtete danach, dem Willen des Vaters im Himmel gerecht zu werden. Im Vaterunser beten wir: „Dein Reich komme.“, aber davor steht geschrieben: „Dein Wille geschehe.“ Was ist der Wille Gottes für unser persönliches Leben? Jesus suchte nicht Seinen eigenen Ruhm. Er trachtete danach, den Willen Gottes zu verwirklichen. Er lebte und starb für die anderen.

 

 

 

Martin Luther hatte mit seiner Bibel-Übersetzung etwas bewegt und ausgelöst. Er „schaute dem Volk aufs Maul“. Doch was geschah daraufhin? Deutschland wurde in so viele kleine Stadtstaaten zerteilt. Daraufhin kam die Inquisition (s. nach dem Jahr 1530, insb. in Spanien), die Jesuiten (s. Mitte des 16. Jhds.) – die Gegenreformation also. Dann wurde der Jesuitenorden gegründet. Man kämpfte gegen die Reformation, und bis heute haben wir das nicht ausgekämpft und ausgestanden!

 

 

 

Luther startete etwas Gutes und dachte, das würde im Namen des allmächtigen Gottes stattfinden: „Das ist im Namen des Herrn!“ „Denn viele werden in meinem Namen auftreten“, sagt Jesus (s. Mt 24,5a DBU). Aber es sind alles falsche Propheten! Martin Luthers Protest richtete sich gegen den kirchlichen Ablasshandel – das, was dem Evangelium zu wider lief. Wäre er doch nur dabei geblieben! Allein aus Gnaden. Ja, nur die Gnade genügt! Aber nein, er musst sich danach noch mit dem Staat, den Königen und den Fürsten anlegen.

 

 

 

Der Wille Gottes ist nicht nur, das Gute zu verteidigen, sondern das zu tun, wofür man beauftragt ist. „Was ist mein Auftrag?“ Martin Luthers Auftrag war, im Namen Gottes das Reich Gottes zu bauen und nicht die Evangelische Kirche.

 

 

 

Eine Erneuerung! Aber daraus wurde nichts. Jesus sprach: „Die Menschen werden einmal fragen – und die Menschen fragen mich aufrichtig –, was nachfolgend geschrieben steht: Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan? (Mt 7,22) Und ich könnte noch fortsetzen: Haben wir nicht in Deinem Namen Wunder getan? Haben wir nicht in Deinem Namen die Bibel übersetzt? Haben wir nicht in Deinem Namen die Evangelische Kirche gegründet? Haben wir nicht in Deinem Namen Gemeinden gegründet? Und wie viele freikirchliche Gemeinden gibt es in unserem Land!

 

 

 

Die Mormonen (s. Gründung im Jahr 1830 in New York) kommen und sagen: „Wir sind die wahre Gemeinde! Ja, wir sind die wahren Christen!“ Dann schlossen sich die Sekten, die Jehovas Zeugen, an u. v. a. m. Da sind so viele, die im Namen Gottes kommen! Die Bibeltreue Partei (s. Gründung im Jahr 1989). Sie kandidierte hier in Berlin, aber wo sind denn die ganzen bibeltreuen Christen? Früher gingen sie auf die Straßen und kämpften gegen die Abtreibung. Sie versuchten, den Armen zu helfen und bauten Suppenküchen auf. Wo blieb das alles? Sie predigten das reine Evangelium.

 

 

 

„Er konnte sein Ideal nicht verwirklichen.“ Nicht nur „im Namen Jesu“, sondern das, was aus Liebe geschieht, ist das, was bleibt! Das kann zu Hause in deiner Privatwohnung stattfinden. Dort kann die Suppenküche entstehen, sodass du den Armen beistehst.

 

 

 

Alle Reformer sind im Grunde genommen gescheitert. Das ist traurig. Das ist sehr traurig! Oft waren es große Werke, riesige Versprechen, große Illusionen und Visionen. In den Leuten wurde eine Hoffnung geschürt. Was wurde aus diesen ganzen Erweckungsbewegungen? Massen wurden aufgerufen, aber wie viele sind noch übrig?

 

 

 

„Ihr Ende schauet an“ … (s. Hebr 13,7b). Das ist so wichtig! Alle diese Reformer waren nichts als Luftblasen. Die ganze Globalisierung – was wurde aus alledem? Im Standbild des Nebukadnezar waren Ton und Erz vermengt. Vermengung mit allem Möglichen!

 

 

 

Was wurde aus den ganzen Friedensverhandlungen? Man spricht jetzt von Frieden und wird in den nächsten Tagen noch mehr von Frieden sprechen. Aber der Krieg und die Revolutionen gehen weiter.

 

 

 

Was wurde aus der Ökumene? Sie erwies sich auch nur als eine Luftblase! Man debattiert und diskutiert, und es wird Hoffnung geweckt: „Wir sind alle eins!“ Aber die Einheit passiert im Herzen bei jedem Einzelnen! Bist du mit Jesus einverstanden? Das ist die Ökumene! So vieles hat dich Mut und Nerven gekostet. Du hast dich ereifert. Auch der Apostel Paulus ereiferte sich. Er verfolgte die Christen bis aufs Blut (s. Apg 22,4). Er ging nach Damaskus, bis ihm Jesus begegnete. „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ (Siehe Apg 9,4) Und in Damaskus musste er sich dann von Bruder Saul die Hände auflegen lassen (s. Apg 9,12). Betrachte sein Werk.

 

 

 

Was blieb übrig von den ganzen Veränderungen? Das Salz ist dumm geworden (s. Mt 5,13b). Christen haben kein Zeugnis und keine Salzkraft mehr. Man engagiert sich, ja, aber man muss wissen für was! Wenn ich mich nur fleischlich für das Vergängliche engagiere, dann ist das Nichts! So kann ich mein Ideal nicht verwirklichen. Dieser Mann, den ich beerdigen musste, baute mit Wilhelm Pieck die DDR mit auf. Doch er konnte sein Ideal nicht verwirklichen.

 

 

 

Wir arbeiten oft an verschiedenen Fronten. Wer ist unser Auftraggeber? Hat Gott uns das gesagt und ins Herz gegeben? Viele sind im Dienste Satans ohne es zu wissen und zu merken. Es ist ihnen nicht einmal bewusst! „Wir haben geeifert!“ Was wurde daraus?

 

 

 

Der Teufel versucht, die Menschen für sich zu beschäftigen. „Wir kämpften!“ Die folgende Geschichte erzähle ich immer wieder gern: Es war einmal ein Ritter irgendwo im Nahen Osten, der bis aufs Blut kämpfte. Als er heimkam, fragte ihn sein Herr: „Du bist so verbeult, verstaubt und verdreckt! Wo hast du denn gekämpft?“ Es sprach: „Im Süden!“ Der Herr erwiderte: „Im Süden habe ich doch gar keine Feinde.“ Daraufhin erwiderte er: „Aber jetzt wirst du welche haben!“ Ja, und so geht es weiter.

 

 

 

Viele sind großartige Reformatoren. Sie haben große Visionen. Als sie noch jung waren, im Feuer standen und für den Herrn brannten, erreichten sie viel, aber dann wurde die Sache politisch – zu politisch! „Das Reich Gottes ist inwendig in euch.“ Es ist so wichtig, dass wir das wissen! Das Reich Gottes wird in Schwachheit gebaut. Es wird im Glauben gebaut. Es wird auf das Wort Gottes gebaut.

 

 

 

Das Reich Gottes ist nicht religiös, sondern es ist Glaube, Gottvertrauen und Gehorsam. Es ist nicht, wie David Livingstone nach Afrika zu gehen und den Politikern die Tür zu öffnen, damit sie kommen und das Land ausbeuten und zerstören! Afrika wäre heute etwas ganz anderes als das, was es heute ist. Vieles ist gar nicht Reich Gottes, sondern eine menschlich gesinnte Sache, also Menschenwerk.

 

 

 

Erkenne, ob das, was du tust, wirklich das Reich Gottes, oder Menschenwerk ist! Dient es dem Fleisch? „Wir sind die wahre Gemeinde!“ Calvin in Genf baute den Gottesstaat ganz genau nach der Bibel: „So soll es sein!“ Doch am Schluss wurde es ein Freimaurer-Staat!

 

 

 

Wir werden durch den Heiligen Geist bleibend verändert. Und das, was der Heilige Geist in fünf Minuten schafft, das können wir nicht in fünfzig Jahren knochenharter Arbeit schaffen. Und das ist Menschenwerk! Wie viele Bibelschulen haben so gut angefangen und dachten: „Das ist das Reich Gottes!“ „Haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt?“ „Haben wir nicht in Deinem Namen Teufel ausgetrieben und vieles andere mehr?“ (Siehe Mt 7,22f.)

 

 

 

Wie oft denken wir dann irgendwann mittendrin „Wir sind die Größten! Wir sind diejenigen, mit denen Gott ist!“ Wir verherrlichen Menschenwerke und Menschenart. „Wer ist der Größte und Bekannteste?“ Jesus muss bekannt werden, und nichts anderes! So viele kämpfen für sich selbst und nicht für Jesus. Jesus ist vielleicht irgendwo am Rande, so nebenbei.

 

 

 

Wenn es bleiben soll, dann sollte es nicht nur Schein sein, sondern wirkliches Sein. Nicht alles, was religiös klingt, ist göttlich. Nicht alles, was aus der Bibel zitiert wird, ist göttlich. Es muss auch göttlich – vom Heiligen Geist – sein!

 

 

 

Wer die Seele verändert, das ist der liebe Gott. Er ist es, der den ganzen Menschen von Grund auf verändert. Und es sind immer Einzelne, die verändert wurden in dieser Welt. Und da ist das Ideal Gottes verwirklicht worden.

 

 

 

Reformer und all die politischen Strömungen trugen immer zum Chaos bei. Jesus sprach: „Es werden viele Heilande und Christusse in meinem Namen kommen.“ Viele! Und die werden ein Blutbad anrichten und weiter nichts! Israel hatte über zwanzig Messiasse nach Christus! Diese brachten das ganze Unheil über Palästina. Bis heute leidet der Staat Israel darunter.

 

 

 

Der Teufel kämpft um den Planeten Erde und will dem Herrn, unseren Gott, eine verbrannte Erde zurücklassen. Deshalb sprach Jesus, was nachfolgend geschrieben steht: Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? (Mt 16,26a) Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen, sich einen Namen zu machen, sich ein Denkmal zu setzen? Was nützen die ganzen Kämpfe und Entmachtungen der Monarchen? Gott setzt Könige ein und ab! Er ist derjenige!

 

 

 

Was nützen die ganzen Aufbrüche? Was nützen die ganzen Revolten, politischen Attacken und Morde? Es wird nicht besser, sondern immer schlechter! Was nützen die ganzen radikalen Revolutionsbestrebungen von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht? Beide wurden ermordet. Beide konnten ihr Ideal nicht verwirklichen drüben in der DDR.

 

 

 

Jesus sprach von dem reichen Kornbauern. Seine Ernte war großartig. Sie brachte einen großen Ertrag. Doch dieser sagte: „Ich will größere Scheunen bauen und dieses und jenes tun!“ (Siehe Lk 12,18f.) Doch was nützte ihm diese ganze Vergrößerung, der Anbau und vieles mehr? Lies, was nachfolgend geschrieben steht: Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann gehören, was du bereitet hast? (Lk 12,20) Wem wird es nützen? Wer wird es erben? Und ich sage dir: Dein ganzes Vermögen werden entweder deine Erben erhalten oder die Müllabfuhr. Du wirst in der Ewigkeit nichts davon haben.

 

 

 

Der reiche Jüngling kam zu Jesus und fragte Ihn, was er tun müsse, um das ewige Leben zu haben (s. Mt 19,16). Lies, was geschrieben steht. Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! (Mt 19,21) Die Nachfolge ist ausschlaggebend. Das Reich Gottes ist die Nachfolge. In diesem kurzen Leben, was du hast, sollt du Jesus nachfolgen.

 

 

 

Die ganze Welt zu retten, ist verkehrt. Rette wenigstens einen Menschen. Sage einem Menschen weiter, dass es hier eine Predigtkirche gibt und dass wir hier das Evangelium predigen. Wir haben tausend Botschaften für verschiedene Situationen des Lebens. Mache die Leute darauf aufmerksam! Und wenn du nur einen Menschen bekehrt und in den Himmel gebracht hast, da gewannst du die ganze Welt. Dieser gewann einen Menschen, und jener gewann wieder einen Menschen. Der eine sagt es dem anderen weiter.

 

 

 

Was nützt diese ganze Geschichte? Kannst du dein Ideal verwirklichen? Beginne, Menschen für Jesus zu gewinnen und die Seelen der Menschen zu retten. Aber zuvor muss deine Seele gerettet und geheilt werden. Du brauchst die innere Heilung. Was nützt der große Erfolg, die große Karriere, deine Berühmtheit und Bekanntheit, was nützt deine ganze Gesundheit u. v. a. m., wenn du nicht das Reich Gottes und das Ziel Gottes erreichst? Ein großes Haus, eine große Scheune, eine große Bibelschule o. a.?

 

 

 

Was nützt es, wenn man dir ein Denkmal aufstellt? Alle Großen werden wieder entmachtet. Da kommt irgendjemand und sagt: „Der Bismarck gehört hier raus!“ Da kommt so ein kleines Mädchen und entfernt seine Statue. Was nützt das? Du bist da und du bist doch nicht da! Andere kommen und setzen dich wieder ein. Was nützt es?

 

 

 

Es steht geschrieben: Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind (Lk 10,19f.). – Im Himmel! Also nicht in irgendeinem Kirchenregister oder Vereinsregister. Freue dich, dass dein Name im Buch des Lebens steht.

 

 

 

Hier auf dieser Welt kannst du tolle Worte und brillante Gedanken haben. Du kannst großartige Werke tun und großartige Wunder vollbringen. Du kannst von Menschen geheilt werden. Aber wie ist es mit deinem Licht? Brennt deine Seele für den allmächtigen Gott? Wir hörten das Lied „Allmächtig ist der Herr!“

 

 

 

Was nützt es, wenn wir große Armeen aufstellen können. Betrachte Napoleon. Er zog mit 700.000 Mann nach Moskau, kehrte mit ein paar wenigen heim und wurde in Waterloo geschlagen? Was nützt es, wenn wir Berge versetzen, Straßen bauen, Weltrekorde aufstellen, Goldmedaillen gewinnen können und das wirklich Wichtige nicht erreichen? „Er konnte sein Ideal nicht verwirklichen!“

 

 

 

Du setzt dich für Frieden und Demokratie ein. Was bleibt übrig von all dem Demonstrieren? Steht dein Name im Buch des Lebens? „Dass mein Name dort steht! Nur um dieses ich fleh …“  Alle Reformer sind irgendwie zuschanden geworden. Menschlich haben sie Großes geleistet, sodass du sagst: „Ja, da bin ich erstaunt!“ Doch für die Ewigkeit konnten sie ihr Ideal nicht verwirklichen. Was nützt es, wenn du auf dieser Welt Großes geleistet hast, aber für den Himmel eine Null – ein Gar-Nichts – bist, der sein Ideal nicht verwirklichen konnte?

 

 

 

Die meisten Entdecker und Erfinder starben arm, oft verbittert und enttäuscht. Sie leisteten für die Gegenwart etwas Großes, doch was blieb von ihrer geleisteten Arbeit, für die sie sogar mit ihrem Leben bezahlten? Was blieb davon übrig? Wäre das nicht passiert, wäre es auch gutgegangen. Und uns wäre vielleicht sogar so manches Unheil erspart geblieben!

 

 

 

Was wurde aus dieser ganzen Kernforschung? Es wurden Atome gespalten und es wurde die Atombombe gebaut. Alle Waffen, die gebaut wurden, wurden irgendwann einmal von Menschen erfunden und in Gebrauch gebracht. Das Reich Gottes ist inwendig in uns! Jesus sprach: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

 

 

 

Viele lebten nur für den Bauch, für die Kaiser und Könige und für irgendwelche Gottheiten. Die ganzen Gläubigen, die im Ersten und im Zweiten Weltkrieg kämpften und jetzt auf irgendwelchen Kriegsfriedhöfen begraben sind, kämpften für Gott und das Vaterland. Die einen schrieben auf ihre Gürtel „Gott mit uns“, und die anderen desgleichen. Ja, mit wem war den nun der liebe Gott wirklich? Alle sind Mörder! Soldaten sind Mörder! Auf welcher Seite sie auch immer kämpfen, sie arbeiteten und kämpfen nicht für Gott!

 

 

 

Jetzt im Augenblick erleben wir, wie das Gedicht von Heinrich Heine in Erfüllung geht: „Deutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreifachen Fluch – wir weben, wir weben!“ Der Erste und der Zweite Weltkrieg gingen in Erfüllung, und jetzt wird der dritte Fluch – sein Leichentuch – für Deutschland gewebt. Warte einmal ab, was da noch alles passiert! Deutschland wird kriegstüchtig gemacht. Es wird aufgehetzt und aufgerüstet.

 

 

 

Wie lange hatte Griechenland die Demokratie? „Die Wiege der Demokratie!“ „Schaut mal Griechenland an, Leute!“ Nein, Griechenland hatte keine 150 Jahre Demokratie! Am Anfang war es noch demokratisch, aber dann endete Griechenland in einer Niederlage durch einen Krieg. Dann kamen die Mazedonier, und dann die Militärdiktatur.

 

 

 

Lasst euch vom Teufel nicht verdummen! „Wir kämpfen für die Demokratie!“ „Wir kämpfen für den Sozialismus!“ „Wir kämpfen für die Monarchie!“ Wir kämpfen für die Ökumene!“ „Wir kämpfen für die evangelikale Sache!“ Vergiss es! Das ist alles nur Schmarrn, auf Deutsch gesagt! Das hat keinen Wert für die Ewigkeit! Überall wirst du nur enttäuscht werden! „Das war nichts, und das war nichts, und das war auch nichts!“ Dein Ideal konntest du auf dieser Welt dennoch nicht verwirklichen.

 

 

 

Jesus sprach klipp und klar: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Und Er war ein Realist. Lebe als ein Jünger Jesu und sei dankbar für jeden Tag und für jeden Augenblick. Sei zufrieden mit dem, was du hast, mit dem, was du bist und mit dem, was du tust. „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit“ Das ist das Ideal! Das ist die Gerechtigkeit Gottes, dass Gott zu dir gnädig ist.

 

 

 

„Lass dir an meiner Gnade genügen“, sprach der Herr zu Paulus (s. 2 Kor 12,9a). Sorge für das Reich Gottes. Sorge für die Barmherzigkeit und für die Treue. So viele Menschen sind nicht treu in dem, was sie tun. Sie tun es dem Buchstaben nach. Aber bist du treu in den kleinen Dingen? Gott sprach einmal: „… Du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!“ (Siehe Mt 25,21b) Du warst im Kleinen treu, deshalb will ich dich befördern. Die Beförderung Gottes ist das Ziel.

 

 

 

Versöhnung und Vergebung: Vergabst du den Menschen und versöhntest du dich mit ihnen, oder hast du nur gekämpft, die Ellenbogen-Taktik angewendet und dich durchgesetzt? Der innere Friede ist ausschlaggebend! Es steht geschrieben: Ist’s möglich, soviel [es] an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden (Röm 12,18). Das ist das Reich Gottes – mit Jedermann Frieden zu haben, und nicht: „Wann wirst Du das Reich Gottes aufrichten?“

 

 

 

Wie viele Leute haben diese Heilsgewissheit verloren durch all diese Aktivitäten? Die erste Gemeinde in Ephesus – in der Bibel werden wir darüber informiert – tat, je länger je mehr (s. Offb 2,19b). Es gibt die Gebetsstunde, es gibt die Jugendstunde, es gibt die Bibelstunde, es gibt Seminare, es gibt dieses und jenes, aber die erste Liebe ist ausgewandert!

 

 

 

Beginne damit, die erste Liebe zu suchen. „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes …“ – nach der Güte Gottes. Trachte zuerst nach der Beziehung zu deinem Herrn. Wie sieht die Beziehung zu deinem Herrgott aus? Es ist nicht unser Verdienst und unsere Leistung. Es ist alles umsonst. Hast du die Gnade angenommen? Hast du die Gnade erlebt? Lässt du dir an der Gnade Gottes genügen?

 

 

 

Gott will dich zurechtbringen. Er will dich korrigieren. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen.“ „Meine Diener würden kämpfen, wenn es von dieser Welt – in Genf bzw. in diesem sogenannten Gottesstaat oder in Jerusalem – wäre.“ Nichts! Gar nichts! Nur Dumme kämpfen und lassen sich verführen!

 

 

 

Gottes Werke entstehen von selbst. Was wächst von selbst in deinem Leben? Was ist dir gegeben? Was wurde dir geschenkt? In der Natur wächst alles von selbst – auch jetzt im Frühjahr. Das ganze Unkraut wächst von selbst. Gottes Wille geschieht wie im Himmel so auf Erden (s. Mt 6,10b). Wir müssen es nur zulassen, fördern und darauf achtgeben.

 

 

 

So viele haben das Märtyrer- oder Michelangelo-Syndrom: „Ich muss alles perfekt machen!“ Gottes Wille ist geschehen! Es ist alles perfekt. Jesus sprach: „Es ist vollbracht.“ (Siehe Joh 19,30a) Ja, es ist vollbracht auf Golgatha. Und bei der Schöpfung sprach Gott: „Es war sehr gut.“ (Siehe 1 Mose 1,31a) Es war also nicht nur gut, sondern sehr gut. Und bis heute blieb das noch so.

 

 

 

Alles wächst und entwickelt sich von selbst, solange, bis es vollendet wird – unverdienterweise! Es steht geschrieben: Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen (Phil 2,13). Es ist Gnade und Geschenk! Es geschieht von selbst, ohne menschliche Vorbedingungen oder dadurch, dass der Mensch sich groß einsetzen muss.

 

 

 

Lies, was nachfolgend geschrieben steht: Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! (Apg 16,31) Es ist so einfach! Glaube, lebe und handele du erst einmal richtig! Dann wird dein Haus von selbst selig. Du musst dein Haus nicht bekehren, und du kannst es auch nicht!

 

 

 

Die Bibel sagt: – und das geht aus der ganzen Bergpredigt hervor – „Es wird euch gegeben werden.“ (Siehe Mt 6,25-32) Vertraue Gott! Er sorgt für Sein Reich und für Seine Sache. Es wird euch zufallen. Plötzlich gehen deine Kinder auf dem Weg mit Jesus, verstehst du? Alle sind dann auf einmal gläubig.

 

 

 

Bei uns war es wie folgt: Als wir nach Deutschland kamen, wurden wir gläubig und bekehrten uns. Wir suchten über das Rote Kreuz unsere Verwandten in Sibirien, bis wir sie ausfindig gemacht hatten. Dann schrieben wir ihnen, dass wir gläubige Christen geworden seien und für sie beten würden. Daraufhin schrieben sie uns zurück, dass sie auch gläubige Christen geworden seien und in einer Baptistengemeinde wären. Es ist so einfach, verstehst du?

 

 

 

Setze Prioritäten in deinem Leben so wie Jesus es tat. Suche das Ewige und Bleibende. Suche Gottes Gegenwart in deinem Leben, und du wirst merken: Es erfüllt sich von selbst. Sei dankbar für das Leben – für das Heute, für das Hier und für das Jetzt. Jesus spricht, was nachfolgend geschrieben steht: Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? (Mt 6,26) Er kleidet uns versorgt sie, und ihnen fehlt gar nichts.

 

 

 

Genieße das Heute. Das möchte ich als Ermutigung aussprechen. Lass die Herrschaft Gottes in deinem Leben vorhanden sein. Akzeptiere, dass Gott in deinem Leben der Herr ist. Brich mit den Armen das Brot und lebe, wenn es nötig ist, vom Bürgergeld. Lebe auf Kosten des Staates. Vielleicht bist du ängstlich, kleinlich und bescheiden. Genieße das Leben! Genieße den Augenblick!

 

 

 

Paulus berief sich auf den Kaiser (s. Apg 25,11b SLT), obwohl er das als Jude niemals hätte tun dürfen. Die Taten Gottes sind kleine Dinge, aber sie geschehen mitten unter uns. Gott versorgte Israel in der Wüste. Du kannst dich ganz auf Ihn verlassen. Überlasse Ihm das Steuer.

 

 

 

„Seid unbesorgt“, legte Paulus den Philippern nahe, wie nachfolgend geschrieben steht: Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! (Phil 4,6) Der Herr wird dich versorgen. Er versorgte Israel vierzig Jahre und sie hatten keinen Mangel. Es steht geschrieben: Vierzig Jahre versorgtest du sie in der Wüste, sodass ihnen nichts mangelte. Ihre Kleider zerfielen nicht, und ihre Füße schwollen nicht an (Neh 9,21). Gibt es etwas Besseres?

 

 

 

Erlebe die Treue Gottes. Lies, was nachfolgend geschrieben steht: Seid nicht geldgierig, und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn er hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen (Hebr 13,5). Wir sind Kinder Gottes und wir sollen als Kinder Gottes leben in dieser Welt! „Mein Vater hat es geplant! Mein Vater sorgt für mich!“ Er sorgt für die Blumen, Er sorgt für die Vögel, und wisse: Gott ist der Helfer der Witwen und der Waisen. Ich muss mich also nicht fürchten.

 

 

 

Es steht geschrieben: Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit (1 Joh 2,17). Lebe revolutionär! Das ist es! Das Reich Gottes ist bereits gegenwärtig! Du musst für das Reich Gottes nicht sorgen. Es ist nicht zeitlich begrenzt, sondern es ist unbegrenzt. Es ist ein Zustand, ein anderes Leben und eine neue Zeit: „Ich bin erlöst!“

 

 

 

Gebet: Lieber Heiland! Du möchtest jetzt die Kinder Gottes, die meine Predigt heute Abend gehört haben, segnen und mit ihnen sein. Du solltest meine Geschwister berühren, auch wenn sie verzagt, mutlos und ganz unten sind. Du herrschst als König, Du regierst und alles ist Dir untertänig. Jesus, ich preise Dich, denn Du hast alles in Deiner Hand. Segne sie! An Deinem Segen ist alles gelegen. Halleluja! Amen