Elite-Christen – Predigt vom 22.04.2026
Dankeschön! „Ich vertraue Dir, o Gott!“ Und Gott hat mit jedem einzelnen Menschen eine Geschichte. Im Evangelium nach Johannes Kapitel 21 wird von dem wunderbaren Fischfang berichtet, den Petrus machte. Die ganze Nacht fischten sie und fingen nichts (siehe Joh 21,3c). Doch dann, auf das Wort Jesu hin, warfen sie die Netze aus und fingen 153 Fische (s. Joh 21,11a). 153 Fische – das ist eine symbolische Zahl. Diese Zahl steht für Fülle. Gott hat die Fülle! In der Endzeit wird alles zu einer Fülle zusammengetragen werden, denn das Ende kommt zum Anfang zurück.
In Amerika gibt es über 1800 Kirchen, Sekten und größere Gemeinden. Diese denken, dass sie die allein selig machenden Kirchen sind: „Komm zu uns, denn dann wirst du selig und kommst in den Himmel!“ Manche Menschen denken, dass eine Gemeinde entrückt wird. Nein! Wenn wir die Bibel genau studieren, erfahren wir, dass Einzelne entrückt werden (s. Henoch: 1 Mose 5,24 bzw. Hebr 11,5a, und Elia: 2 Kön 2,11b). Die Pilgerväter, die vor zweihundert Jahren aus Europa ausgewandert waren, taten es wegen ihres Glaubens, damit sie den richtigen Glauben in Amerika praktizieren konnten.
Viele Gemeinden praktizieren Dämonenaustreibung, Befreiungsdienste u. v. a. Wenn wir anschauen, was alles so passiert in den Gemeinden hin und her, sehen wir, dass Gottes Geist überall wirkt. In den 50-er Jahren passierten Wunder- und Krankenheilungen. Die Leute strömten massenweise in die Gottesdienste.
So viele Leute glauben an die Wiederkunft Jesu Christi. Seit dem Jahr 1948, seitdem es den Staat Israel gibt, glauben die Leute an die Wiederkunft Jesu Christi: „Jesus wird bald wiederkommen!“
Andere Leute halten sich streng an die Bibel. Ich spreche heute ganz besonders über die Elite-Christen, die dem Herrgott ganz besonders nahe waren. Dann wiederum gibt es coole Christen, die Rockmusik und fetzige Gottesdienste lieben.
In der Endzeit wird es viele Extreme geben. Und wir sind da mittendrin. Als die Jünger Jesu das alles sahen, konnten sie auch nicht alles verstehen und verarbeiten: „Sollen wir hingehen und Feuer vom Himmel fallen lassen?“ (Siehe Lk 9,54) Jesus sprach: „Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte.“ (Siehe Mt 13,30a) Diese Ernte offenbart alles. Der Herr wird die Spreu vom Weizen trennen (s. Mt 13,30b). Den letzten Sonntag hatte ich eine gute Botschaft (s. Predigt: „Gott schüttelt die Welt“ vom 19.04.2026). Diese 153 Fische wurden sortiert in faule und gute. Überall gibt es faule und gute Christen. Die Netze zerrissen. „Sollen wir Feuer vom Himmel fallen lassen?“
„Gott schüttelt die Welt“ – Höre dir diese Predigt einmal an. Seit dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1914 und dem darauffolgenden Zweiten ist alles, was stattfindet, global und weltweit. Am 11. September 2001 passierte in Amerika das erste Mal etwas: Die World Trade Türme und Amerika selbst wurden angegriffen. Das war ein eschatologisches Zeichen; ein Endzeitzeichen.
In allen Religionen gibt es Messias-Erwartungen. Sie erwarten einen Erlöser und einen Heiland. Der Islam erwartet den Mahdi, die Christen erwarten Jesus, der die Vollendung des Reiches Gottes schafft und der das Reich Israel errichtet vom Jordan bis zum Mittelmeer.
So erwartet jeder etwas anderes. Die älteste Messias-Erwartung geht zurück in den Zoroastrismus. Dort erwartet man einen Erlöser, der am Ende aller Tage kommt und die Welt erneuert. Die Buddhisten erwarten den Maitreya, den zukünftigen Buddha, der die reine Lehre verkündigt. Die Hinduisten erwarten den Kalki, den zehnten und letzten Avatar von Vishnu, der das Zeitalter beendet. Der Daoismus (s. auch Taoismus) kennt auch eine solche Erwartung: es wird die messianische Figur Li Hong erwartet.
Überall wird ein Messias erwartet. „Herr, wirst Du das Reich Gottes aufrichten?“ (Siehe Apg 1,6) Selbst die Azteken in Südamerika erwarten die Rückkehr bestimmter Gottheiten bzw. den Messias. Deshalb blieben sie auch den Spaniern auf den Fersen. Sie erwarteten die gefiederte Schlange Quetzalcoatl, als weißhäutige und bärtige Menschen über das Meer kamen.
Die Inkas hatten auch einen Schöpfergott: Viracocha, der über dem Meer sichtbar gemacht wurde. Also, jeder erwartete etwas. Jesus sprach: „Nach meinem Abscheiden werden viele Messiasse kommen.“ (Siehe Mt 24,4.5.24.25; Mk 13,21-23; Lk 21,8) Allein schon Israel hatte 21 Messiasse. Alle Kulturen erwarten den Messias, besonders die frommen Juden.
Als ich einmal auf dem Ölberg einquartiert war, wohnte mir gegenüber ein alter Rabbi aus der Ukraine, der jeden Tag am Fester stand und nach draußen gen Tempelberg blickte. Als ich ihn fragte, warum er das denn tun würde, sagte er: „Ich schaue auf das Goldene Tor. Denn wenn das geöffnet ist, dann kam der Messias.“ Die Welt wartet auf den Messias; besonders die Juden.
Nach dem 11. September 2001 erwarten nun noch viel mehr den Messias: „Nun wird der Herr bald kommen!“ Gemäß des jüdischen Kalenders lässt sich ableiten, dass nur noch einige Jahrhunderte fehlen, bis die Vollzahl des Jahres 6000 erreicht ist. Weißt du, es wird nicht so kommen, wie wir uns denken oder ausmalen. Er wird auf eine Art und Weise kommen, wie wir es nicht denken.
Am 07. Oktober 2023 fand der Überfall der Hamas auf Israel statt. Die Grenze von Gaza nach Israel galt als eine der sichersten Grenzen. Nicht einmal einer Maus hätte es gelingen können, da hindurch zu kommen. Doch die Hamas drangen auf Motorrädern ein, schossen und ballerten herum und richteten ein Inferno an. Dabei kamen 1200 Menschen ums Leben. 250 Menschen wurden als Geiseln in Beschlag genommen. Und das in den 20-er Jahren!
Höre mein Thema „Gott schüttelt die Welt“. Und er schüttelt die Welt besonders im Nahen Osten. Dort begann die Heilsgeschichte, und dort wird sie auch wieder aufhören, im Garten Eden. Einer der dort gelegenen Flüsse ist der Euphrat, der austrocknen wird (s. Offb 16,12), was das auch immer heißt. Ich will nicht groß Prophetie predigen, ich will nur sagen: Die Endzeit ist da. Jesus wird kommen. Die Endzeit währt bereits seit über 2000 Jahren.
Der 07. Oktober 2023 war ein schwarzer Sabbat. Hier wirkte der Teufel und nicht der liebe Gott! „Das war der schwärzeste Tag nach Holocaust“, sprachen manche Juden. Lies einmal das Buch des Propheten Hesekiel Kapitel 38 und 39. Dort werden Gog und Magog beschrieben; wenn das Land ohne Grenzen sicher wohnt. Das war die einzige Grenze, die Israel hatte! Israel hat weder eine Grenze zum Libanon noch zu den Arabern nach Jordanien bzw. zu der sogenannten Westbank.
In der Endzeit werden die Wehen beginnen. Und wir stehen kurz vor der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Der 07. Oktober 2023 war ein Weckruf. Gott schüttelt die Welt! Die Leute sollten aufwachen. Obwohl Israel über den besten Geheimdienst verfügt, setzten die Araber mit motorisierten Gleitschirmen zum Luftangriff an und metzelten die Kibbuze rings um Gaza ab. Gott schüttelte die Welt, doch den wenigsten ist es bewusst! Sie gingen wieder in ihre Routine über.
Israel wiegte sich wie immer in falscher Sicherheit; auch die Christen und die Gläubigen insgesamt, welcher Religion auch immer sie zugehörig sind. Sie genossen das Leben in vollen Zügen bei diesem Nova-Festival, das in der Wüste stattfand. Circa 3000 Leute beteiligten sich daran, als sie plötzlich das Unglück überraschte.
Es steht geschrieben: Als aber Jeschurun fett ward, wurde er übermütig. Er ist fett und dick und feist geworden und hat den Gott verworfen, der ihn gemacht hat. Er hat den Fels seines Heils gering geachtet und hat ihn zur Eifersucht gereizt durch fremde Götter; durch Gräuel hat er ihn erzürnt. Sie haben Geistern geopfert, die keine Gottheiten sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen, die vor Kurzem erst aufgekommen sind, die eure Väter nicht geehrt haben. Den Fels, der dich gezeugt hat, hast du außer Acht gelassen und hast vergessen den Gott, der dich geboren hat (5 Mose 32,15-18).
Dort fand zum wiederholten Mal der Tanz um das goldene Kalb statt, so wie es sich schon damals bei ihren Vätern zutrug, als Mose nicht wieder hinabstieg vom Berg (s. 2 Mose 32,1-6). Die Geschichte wiederholt sich. Das Ende kommt zum Anfang zurück. Da sie Gott beleidigt und gekränkt hatten, schüttelt Er die Nationen. Doch es ist ihnen nicht bewusst!
Das Supernova-Festival löste den Angriff auf Israel aus. 3000 Menschen tobten wie wild, während elektronische Musik erschallte – siehe das goldene Kalb –, und sie stellten eine Buddha-Statue ins Zentrum, woher auch die Musik kam. Mit sich führten sie Zelte und hinduistische Gebetstücher. Sie erzürnten Gott mit ihrem Götzendienst. Später jammerten sie.
Lies das 5. Buch Mose Kapitel 32 bis zum Schluss, wie nachfolgend geschrieben steht: Und als es der HERR sah, ward er zornig über seine Söhne und Töchter, und er sprach: Ich will mein Antlitz vor ihnen verbergen, will sehen, was ihnen zuletzt widerfahren wird; denn es ist ein verkehrtes Geschlecht, es sind untreue Kinder. Sie haben mich gereizt durch einen Nicht-Gott, durch ihre Abgötterei haben sie mich erzürnt. Ich aber will sie wieder reizen durch ein Nicht-Volk, durch ein gottloses Volk will ich sie erzürnen. Denn ein Feuer ist entbrannt durch meinen Zorn und wird brennen bis in die unterste Tiefe und wird verzehren das Land mit seinem Gewächs und wird anzünden die Grundfesten der Berge (5 Mose 32,19-22).
Sowie: Ich will alles Unglück über sie häufen, ich will alle meine Pfeile auf sie schießen. Vor Hunger sollen sie verschmachten und verzehrt werden vom Fieber und von jähem Tod. Ich will der Tiere Zähne unter sie schicken und der Schlangen Gift. Draußen wird das Schwert ihre Kinder rauben und drinnen der Schrecken den jungen Mann wie das Mädchen, den Säugling wie den Greis. Ich hätte gesagt: Es soll aus sein mit ihnen, ich will ihren Namen tilgen unter den Menschen –, wenn ich nicht den Spott der Feinde gescheut hätte; ihre Widersacher hätten es nicht erkannt und gesagt: Unsere Macht ist groß, und nicht der HERR hat dies alles getan. Denn Israel ist ein Volk, dem man nicht mehr raten kann, und kein Verstand wohnt in ihnen. O dass sie weise wären und dies verstünden, dass sie merkten, was ihnen hernach begegnen wird! (5 Mose 32,23-29) …
Gott sagt: „Ich eifere um mein Volk.“ Gott streitet um die Welt! Er streitet um Israel (s. 5 Mose 32,35ff.) und um diese Welt!
Anstatt diese armen Leute zu bedauern, musst du dieses Massaker verstehen! Wir befinden uns in der Endzeit, und in der Endzeit wird es immer wieder Extreme geben. So etwas fand schon vor der Sintflut statt. Die Söhne Gottes vereinten sich mit den Töchtern der Menschen und brachten das Geschlecht der Riesen hervor (s. 1 Mose 6,1-4). So gibt es auch in unserem Jahrhundert die Extreme, gesellschaftlich, ökologisch und politisch.
Die Werte verfallen. Lies einmal, was nachfolgend geschrieben steht: Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen (2 Tim 3,2-4a).
Es werden zunehmen Egoismus, Geldgier, Prahlerei, Hochmut, Lieblosigkeit und Unversöhnlichkeit. Diese Dinge existieren in unserer Zeit! Die gesellschaftlichen Spannungen nehmen zu. Es wird immer gottloser in dieser Welt; Ungehorsam gegenüber den Eltern, Undankbarkeit, Zuchtlosigkeit und vieles, vieles mehr.
Im Evangelium nach Matthäus lesen wir, was nachfolgend geschrieben steht: Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht (Mt 24,6a). Es gab schon immer Kriege, aber nicht weltweit und global! Das ist einmalig! Es wird von Kriegen, Kriegsgeschrei, Hungersnöten und Erdbeben hin und her berichtet (s. Mt 24,7). Es gibt weltweite Naturphänomene. Extreme Wetterverhältnisse wie Hitzewellen, Dürren, Waldbrände, Hochwasser und dergleichen finden weltweit statt; nicht nur etwa einmal hier und einmal da. Keiner ist da mehr ausgenommen. Die Endzeit begann. Wir spüren die Wehen – die Krisen – der Endzeit. Diese Krisen werden als Wehen bezeichnet (s. Mt 24,8). Krisen wie der 11. September 2001 und der 7. Oktober 2023 sind nur die Beschleuniger.
„Die Heiligen haben abgenommen“, sagte einmal ein Prophet in der Bibel (s. Ps 12,2). Und die Scheinheiligen – die Elite Christen – haben zugenommen. Die Menschen sind gläubig. Derzeit tritt der Präsident der USA Donald Trump wie Jesus auf. Er heilte einen kranken Mann gleich Jesus! So benahm sich Adolf Hitler auch. Die erste Zeit gab es den Aufbau, und die Wirtschaft florierte. Doch dann gingen die Juden auf. Christen sollten auch das lesen, was in den Geschichtsbüchern steht, nicht nur die Bibel allein. Sie sollten erkennen, was stattfindet, vor allem im Weißen Haus, denn von dort aus wird Politik gemacht. Viele weiße, evangelikale Christen verehren Donald Trump abgöttisch.
Ich habe hier ein paar Bücher, und ich möchte auf unseren Büchertisch hinweisen. Diese Bücher kannst du auch bei Amazon bestellen: Forum 1 – „Brennpunkt“. Wir befinden uns in einer Situation, in der die Dinge über uns hereinbrechen. Wir müssen bereit sein! Wie geht es den Nationen China, Syrien und Deutschland? Das ist der Inhalt. Es ist eine Predigtsammlung. Oder hier ist ein weiteres Buch: Forum 2 – „Brisant“. Das ist eine Studie über die Weltgeschichte. Lies und studiere es. Du kannst dadurch selbst erfahren, was die Zeit uns bringt.
Das sind unbequeme Wahrheiten. Man will lieber hören: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, und es wird alles gut werden.“ Nein! Wir müssen durch viel Kampf und durch viel Trübsal in das Reich Gottes gehen (s. Apg 14,22b LUT 1912). Die Amerikaner wollen keine unbequemen Wahrheiten hören. Das ist gegen ihre Demokratie. Viele Farbige distanzieren sich von Donald Trump. Sie erlebten, was er alles bewirkte: Er schwört auf Israel und versetzte seine Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem.
Er sagt: „Jeder Jude, der die Demokratie wählt“ – und somit gegen ihn ist –, „ist ein Antisemit.“ Du siehst also, dass Politik und Religion zusammenarbeiten. Das findet weltweit und in allen Systemen statt! Trump wickelt die Juden um den Finger, ganz besonders die deutschen. Die Deutschen wissen nicht mehr, wie sie sich positionieren sollen. Sie sind verführt worden; und besonders die Juden.
Die jüdische Gemeinde ist verunsichert und neigt zur Spaltung. Die Welt ist nunmehr voll von Menschen, die sich mehr oder weniger zur Diktatur bekennen. Und Donald Trump ist einer wie Hitler, Stalin oder Mao Zedong. Lies einmal die Bibel, was bezüglich des 03. Oktobers stattfand. Das war ein Reden Gottes: die Flammenschrift an der Wand (s. Dan 5,5f.) – „ … gewogen und zu leicht befunden.“ (Siehe Dan 5,25-28) Und: Er wird mit den Juden einen Bund schließen für eine Woche, bis er ihn dann bricht (s. Dan 9,27 GNB 2018).
Alle, die Donald Trump nicht wählen, eingeschlossen die Juden, sind Antisemiten. Und so ist es: Der Mensch hat einen freien Willen, zu wählen; er hat freie Wahl. Er kann sich für diese oder jene Partei entscheiden. Er muss sich nicht für einen Menschen entscheiden. Pass auf, wenn die Gläubigen wach werden und erkennen, was da gespielt wird! Wir sollen auf die Zeichen der Zeit achten (s. Mk 13,23 EU). Und es ist gut, wenn du die Zeichen der Zeit verstehst.
Trumps Schwiegersohn Jared Kushner ist bei allen Verhandlungen, ob in Pakistan im Nahen Osten oder in der Ukraine, anwesend. Überall bringt er sich ein. Er ist ein Jude, und seine Tochter ist somit Jüdin geworden. Überall spielt er sich als Berater und Friedensstifter auf. Er wollte sogar seine Tochter geben, um einen Bund mit dem Volk Gottes zu schließen. Das geht alles aus der Bibel hervor, wenn du sie aufmerksam studierst.
Jared Kushner ist ein auffallender Akteur ohne irgendein politisches Mandat. Aber er ist ein Jude. Seine Frau Ivanka Trump beteiligte sich eine Zeit lang an der Arbeit ihres Vaters. Nun legte sie diese Arbeit nieder. Seit dem Jahr 2025 ist Donald Trump wieder im Amt. Es gilt! Er begann damit, verschiedene Bibeln zu sammeln. Unlängst brachte er seine eigene Bibel heraus, die beinhaltet, was er will. So auch Adolf Hitler. Auch er wollte eine Bibel für die Deutschen drucken lassen. Das war genau der gleiche Zirkus.
Donald Trump benützt die Religion als Trittbrett. Er nimmt an Bibellesungen teil und lässt für sich beten und den Segen über sich aussprechen. Betrachte die Bilder im Internet. Seit dem Attentat auf ihn, bei dem sein Ohr angeschossen wurde, proklamiert er die Worte: „Kämpfen, kämpfen kämpfen!“ Es gibt hier ganz typische Parallelen zwischen Hitler und Trump. Die tödliche Wunde wurde heil (s. Offb 13,3a).
Bei Hitler fand auch ein Attentat statt. Du siehst! „Das war die Vorsehung Gottes!“ Von wegen! Wir brauchen keine Vorsehung Gottes. Er ist es, der die Geschichte schreibt. Er setzt Könige ein und ab (s. Dan 2,21f.). Aber wir sehen, wie sich die Leute hochspielen – gleich Donald Trump. Betrachte, was Hitler tat und was Trump tut. „Die Vorsehung Gottes! Das Tausendjährige Reich! Jetzt wird es mit Amerika aufwärts gehen! Es wird besser werden!“ Doch genau das Gegenteil ist der Fall!
Auch Adolf Hitler benützte in der Anfangszeit seiner Herrschaft die christliche Rhetorik. Damit führte er das Deutsche Volk an der Nase herum. Betrachte das Leben von Donald Trump: Es gibt über Tausende von Seiten, die er mit der Familie Epstein zusammen verbrachte. Er führte ein liederliches Leben. Aus der Angst heraus, in Ungnade zu fallen, schwärzte er viel. Und nun tritt er wie ein Prediger und Heilsbringer mit christlicher Musik, mit emotioneller Energie, auf.
Wo sind heute die wahren Christen? Ich predige über die Elite. Wo sind heute die wahren Gläubigen? Wo sind noch die paar Gläubigen, die die Bibel lesen, verstehen und richtig auslegen? Vielleicht findest du sie unter den farbigen Geschwistern. Ich will dich ermutigen, egal was du darüber denkst, denn der glaube kommt aus der Predigt (s. Röm 10,17a). Es wird den Leuten nicht mehr gepredigt. Sie wollen nur das hören, wonach ihnen die Ohren jücken (s. 2 Tim 4,3) „Wir werden die beste Nation werden!“
Wo sind die Gläubigen, die noch an den alten Gott glauben – an den Herrn Jesus Christus? Die an den Heiland glauben, anstatt an die modernen Götter wie den Computer, die KI, die Technik und die Medien. Wo sind die Menschen, die sich nicht mehr manipulieren lassen? Die modernen Götter und Religionen haben versagt. Die ganze Welt ist dahingegeben. Ja, Gott gibt sie dahin! Und ich werde in den nächsten Tagen prophetisch predigen.
Wohin sind all die Ärzte mit ihrer ganzen Heilkunst gelangt? Die ärztliche Kunst ist begrenzt. Die Mythen bröckeln. Sie geben zwar einige Medikamente frei, aber dreitausend neue Krankheiten entstehen dadurch. Diese Halbgötter in Weiß erheben sich und sagen: „Es gibt uns! Wir wollen diese alternative Medizin nicht!“ Sie verpönen sie: „Nur wir sind die Richtigen!“ Und es ist schon gefährlich, wenn jemand sagt: „Wir sind die Richtigen!“ Da nützt die ganze Technik nichts, und auch nicht die ganzen weltlichen Errungenschaften. Gott, der Herr, schaut vom Himmel herab und spottet über sie (s. Ps 2,4).
Lies einmal, was über die Torheit dieser Menschen geschrieben steht: Niemand betrüge sich selbst. Wer unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, der werde ein Narr, dass er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Denn es steht geschrieben: »Die Weisen fängt er in ihrer List«, und wiederum: »Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig sind.« Darum rühme sich niemand eines Menschen (1 Kor 3,18-21a).
Mein Leben ist in der Hand Gottes, egal was da passiert und kommt. Ich bin in Gott geborgen. Wo sind heutzutage noch all die Gläubigen, die noch an den alten Gott glauben. Vielleicht in Russland, in Afrika – irgendwo bei den Farbigen – oder in China?
Wo sind all die Menschen, die keinen Führer mehr brauchen, die den anderen Menschen nicht nachlaufen und die sagen: „Ich habe Jesus, meinen Heiland. Deshalb brauche ich weder Kirche noch Politik!“ Immer mehr Menschen distanzieren sich von der Kirche; massenweise treten sie aus. Sie sind keine Partei. Sie arbeiten nicht für Geld. Sie lassen sich nicht mehr beweihräuchern und in die Irre führen. Diese Elite-Christen sind gefährdet!
Nur die Gebete der Bewährten werden erhört (s. Jak 5,16b), die viele Hindernisse überwinden, die im Glauben stehen und kämpfen. Und meine Pflicht als Prediger des Evangeliums ist es, einfach das Wort Gottes zu verkündigen: „Gott schüttelt die Welt!“
Gestalte dein Leben selbst. Auch das ist eine Predigt, die du hören solltest. Die Menschheit ist am Rande des Verderbens. Wir kommen aus der Ewigkeit und sind hier. Hier treffen wir unsere Entscheidungen für unser Leben. Wie leben wir? Was passiert in unserem Leben? Tragen wir die Frucht, die gesucht wird? (Siehe Joh 15,5.8; Gal 5,22f.) Und dann gehen wir in die Ewigkeit und sind wieder bei Gott. Und deshalb predige ich für das ewige Leben.
Viele sind eingeschlafen oder eingelullt: „Uns kann nichts passieren!“ Sie schweigen. Doch lies, was die Bibel dazu sagt. Es steht geschrieben: Er erwiderte: Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien (Lk 19,40 EU).
Im Buch des Propheten Hesekiel Kapitel 3 lesen wir, was nachfolgend geschrieben steht: Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel (Hes 3,17a). Und auch ich bin hier als ein Wächter. Ich schaue aus und beobachte die Prophetie und das, was geschieht. Lies, was dazu nachfolgend geschrieben steht: Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen (2 Petr 1,19).
Weiter verkündet der Herr durch den Propheten Hesekiel: Du wirst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie vor mir warnen (Hes 3,17b). Und wie oft habe ich die Menschen gewarnt! Und ich warne immer wieder! Weiter steht geschrieben: Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben!, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, – so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern (Hes 3,18). Und ich möchte nicht schuldig sein an so vielen Menschen, die christlich sind, die gläubig sind, die Jesus nachfolgen und dennoch irgendwelchen Menschen nachlaufen!
Und weiter steht geschrieben: Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet (Hes 3,19). Ich möchte mein Leben retten und nicht schuldig werden! Und deshalb – ich warne: Schau auf die Zeichen der Zeit und höre diese Predigt bis zum Schluss! Pass auf, was sich da zusammenbraut und was da stattfindet.
Ich habe von Gott einen ganz klaren Auftrag, wie nachfolgend geschrieben steht: Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen Dienst (2 Tim 4,2-5).
Predige das Wort! Warne die Menschen vor falschen Lehren, vor dem Aberglauben und dem Unglauben. Drohe ihnen und sage klar und deutlich, was geschrieben steht, und ermahne sie. Das Ziel ist nicht, große Verängstigung – ich will die Leute nicht verängstigen –, sondern im Gegenteil: ich will, dass sie umkehren, dass sie Buße tun und ihre Seele retten, damit sie nicht in das Gericht kommen und sich beteiligen an den Sünden der Gottlosen, und erkranken an den Zivilisationskrankheiten. So viele Menschen sind krank! Sie sind nicht etwa krank an irgendwelchen Krankheiten, sondern an den Zivilisationskrankheiten, die verursacht werden durch zu hohen Konsum an Zucker, Salz u. v. m.
Nicht alles, was glänzt, ist Gold. Als Prediger des Evangeliums trage ich die Verantwortung, den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen. Paulus sprach einmal die folgenden Worte aus: Ich habe euch nichts vorenthalten, was nützlich ist, dass ich’s euch nicht verkündigt und gelehrt hätte, öffentlich und in den Häusern, und habe Juden und Griechen bezeugt die Umkehr zu Gott und den Glauben an unsern Herrn Jesus (Apg 20,20f.). Und auch ich möchte nicht etwa nur eine Teilwahrheit verkündigen, sondern das ganze Evangelium. Was auch immer das heißt.
Und ich möchte dich vor dem Antichristen warnen. Der Antichrist wird hier auf Erden sein – weder im Himmel noch im Jenseits ist er, sonder hier. Er ist schon da. Betrachte das Bild von Donald Trump, wie er sich mit dem Papst anlegt – die Endzeit ist da – und wie er die ganze Welt unter seine Kontrolle bringen will.
Der Antichrist, das ist der Widersacher Gottes – ein „Zwillingsbruder“ Jesu. Er kopiert Jesus und tut Ihm gleich: Kranken heilen. Viele verstehen nicht, dass der Antichrist aus Amerika kommt, oder aus Israel bzw. aus dem Nahen Osten. Es gibt so viele Schleimer, die das übersehen und außer Acht lassen. Die erste Hälfte findet immer der Aufbau statt, so wie es bei Adolf Hitler war: Volkswagen, Westwall, Suppenküche, Arbeitsplätze u. v. a. m. „Politisch geht es wieder aufwärts!“
Der Antichrist ist ein Nachahmer Jesu Christi; er heilt die Kranken. Vergiss das alles! Lies, was nachfolgend geschrieben steht: Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts (2 Kor 11,13f.). Erkenne die Zeichen der Zeit! Erkenne den Antichristen! Erkenne die Kunst seiner Nachahmung! Er wirkt wie Jesus, nur dass er schneller und greller ist. Überall ist er sichtbar. Die ganze Welt ist erfasst.
Nicht nur Amerika ist erfasst, sondern die ganze Welt sowie wir. Das Benzin wurde teurer, die Lebensmittel wurden teurer. Sogar die Naturprodukte, die bei uns angebaut werden, sind der Teuerung unterworfen, da die Transportkosten anfallen.
Wo Jesus lebt, lebt die Demut und keine Selbstinszenierung: „Ich bin der Geilste, der Größte und der Schärfste!“ Und: „Wehe, ihr lobt mich nicht!“ Leute, die Trump nicht nach dem Mund reden, werden entlassen; mit denen spricht er nicht mehr!
Die Menschen sehnen sich nach etwas Echten und Wahren. Der Antichrist versteht sein Handwerk. Er arbeitete früher für das Fernsehen – so auch Donald Trump. In Mitternachtsshows unterhielt er die Leute. Aus den Epstein-Akten gehen mehr als 6.000 Schwärzungen hervor! Was glaubst du, wie viel Dreck er am Stecken hat! Und er spielt sich als ein Gerechter auf. Und die wahren, evangelikalen Christen kapieren das nicht; sie sind dumm. Jemand, der so viel Dreck am Stecken hat, den wählt man nicht zum Präsidenten und sagt: „Das ist unser Mann!“
Dieser Jeffrey Epstein vergewaltigte öffentlich eine 13-Jährige und schickte sie anschließend heim nach Paris. Im Nachhinein stellte man seine Stärke und Größe zur Schau. Ich sage nur „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ – das ist ein altes Lied. Man feiert seine Erfolge wie göttliche Zeichen, egal, was diese Person davor oder danach trieb. So in dieser Art verhielt sich Adolf Hitler. Dreizehn Minuten bevor sich das Ereignis in der Wolfsschanze am 20. Juli 1944 zutrug, verschwand er still. Ich war dort und sah mir diese Stätte an. Dreizehn Minuten zuvor ging er: „Das war die Vorsehung Gottes.“ Von wegen! Das war keine Vorsehung Gottes, sondern der Plan Satans! Auch er hat einen Plan für seine Leute, und auch er setzt Regierungen ein und ab. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir informiert sind.
Im Buch der Offenbarung Kapitel 13 lese ich, was nachfolgend geschrieben steht: Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen? (Offb 13,4) „Wer ist dem Tier gleich?“ Wer ist dem Donald Trump noch gleich? Er verwies, mir nichts, dir nichts, einen Politiker des Landes!
Der Antichrist kreist um sich selbst. Er ist sich selbst der und das Wichtigste. Die Bibel sagt, dass er leibhaftig in die Unterwelt gehen wird (s. Offb 17,11). Wehe, jemand widerspricht ihm. So jemand ist gleich ein Kritiker, ein Verräter, ein Antisemit o. Ä.
Im Evangelium nach Johannes Kapitel 5 lesen wir, was nachfolgend geschrieben steht: Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen (Joh 5,43). So jemandem werden sie nachlaufen! Und genau das passiert in Amerika und weltweit, und wir alle leiden darunter.
Der Antichrist tritt nicht als Feind der Religion auf. Nein, im Gegenteil! Er ist der vermeintliche Retter. Er verspricht, die ehemaligen heiligen und alten Werte wieder herzustellen und dadurch zu bewahren, und er benützt dafür seine Macht. „Keine Abtreibungen mehr!“ „Die Familie!“ „Die Frau gehört ins Haus!“ u. a. Langsam verschieben sich die Gewichte, und die meisten Leute merken es nicht! Die Welt wird gekocht, gleich einem Frosch, der im Topf sitzt. Das Wasser wird allmählich erwärmt und es ist so angenehm und gemütlich für ihn. Amerika wird groß. Doch auf einmal und unmerklich ist der Frosch gekocht!
„Der amerikanische Papst“, so äußerte Donald Trump, „sei ein Schwächling.“ Er widerspricht ihm. Das fand schon am 09. Januar 2026 statt, nachdem er Venezuela bombardiert und einen Politiker entführt hatte. In der Endzeit wird die Verführung sehr groß sein. Jesus sagte: „Wenn die Zeit nicht verkürzt würde, so würde kein Mensch selig werden.“ (Siehe Mt 24,22a) Das gilt auch für die super-frommen und heiligen Elite-Christen.
Die Verführung ist in der Endzeit ganz groß! Die Menschen werden in die Irre bzw. in eine falsche Geistlichkeit geführt. Sie erkennen die Irrlehre nicht – was glaubst du, wie viele Feinde ich auf Facebook bekommen habe – und bekunden dir gegenüber: „Bruder Matutis, wo stehst du?“ Inzwischen wurden sie still, weil sie sahen, was nach und nach in Amerika stattfand: „Donald Trump bewirkt Zeichen und Wunder! Er legt die Hände auf und heilt die Kranken!“
Jesus warnt in Seiner Endzeitrede vor der Verführung; sie wird sehr groß sein (s. Mk 13,5f.). Ein wesentliches Merkmal ist der Abfall vom Glauben (s. 2 Thess 2,3; 1 Tim 4,1f.). Nicht etwa, dass die Leute keinen Glauben haben – sie glauben viel zu viel! Sie glauben jedem Menschen, sobald er von Demokratie spricht.
Falsche Propheten und falsche Christusse treten auf und behaupten, dass sie die Heilsbringer seien! Lass dich nicht täuschen, denn auch Gott sendet starke Täuschungen. Er sprach zu Ahab: „Ich habe einen Lügengeist gesandt.“ (Siehe 1 Kön 22,20-22) Ja, von Gott ging ein Lügengeist aus! Das bemerkte Ahab nicht! Und genau so ergeht es auch vielen Christen, vor allem den Elite-Christen. Sie bemerken nicht, dass sie einem Lügengeist aufgesessen sind, den Gott sandte, da sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen!
Lies, was nachfolgend geschrieben steht: Denn sie haben die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen, dass sie gerettet würden. Und darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, dass sie der Lüge glauben (2 Thess 2,10b-11).
Gott sendet starke Täuschungen für diejenigen, die die Wahrheit nicht annehmen. Sieh unser Bibelschulmaterial ein. Du findest es auf meiner Homepage. Dort wird das Thema der Endzeitverführung ausführlich behandelt. Darin werden Menschen beschrieben, die den Schein der Gottseligkeit haben – positives Denken u. a. Aber Gottes Kraft verleugnen sie (s. 2 Tim 3,5a).
Die Elite-Christen sind nicht das, was sie vorgeben. Sie spielen Religion; sie spielen Gott und den Glauben, so wie die Spanier, die die armen Südamerikaner – die Indios – dadurch verführten, dass sie kundtaten: „Wir sind die weißen Männer, die über das Meer kamen!“ Ja, diese spanischen Konquistadoren. Sie benützten das 16. Jhd., ganz besonders Hernán Cortés u. a., und sie benützten die Unbescholtenheit der Inkas und der Mayas aus. Sie kamen über das Meer nach Mittel- und Südamerika. Sie täuschten den Indios etwas vor, um sie sich zu unterwerfen.
Achte auf die Täuschungen der verlogenen Politiker! Sei nicht unwissend! Das gilt für die Guten und die Schlechten! Friedrich Nietzsche sagte einmal: „Die Politiker nehmen, was ihnen nicht gehört, und sie versprechen, was sie nicht halten können.“ So sind die Politiker! Sie versprechen den Himmel auf Erden: „Amerika wird es jetzt besser gehen! Der Welt wird es jetzt besser gehen!“
Die Spanier täuschten viele indigene Völker, indem sie sich als Befreier aufspielten. Das ist die gleiche Masche wie diese heutzutage, einige Jahrhunderte später. In den Hinterhalt stellten sie die Leibwächter, die das Gold rauben sollten. Sie waren nur hinter dem Gold her! Die Spanier hielten sich nicht an die Abmachungen und Absprachen. Sie hielten ihr Wort nicht. Wenn Gott spricht, dann hält Er Sein Wort. Er steht zu Seinem Wort und wirkt unterstützend (s. Ps 33,4).
Der Teufel hält sich nicht an die Abmachungen und Absprachen. Alle Hochkulturen gingen, nachdem sie die Welt erobert hatten, unter! Hab Acht auf diese Elite-Christen!
Seit der Reformation gibt es die Jesuiten; das nur in aller Liebe. Ich missionierte einmal auf den Straßen von Stuttgart. Dort war ein Jesuitenpater auf mich angesetzt. Er sah zu, was ich tat und schrieb darüber einen Report. Bis Gott mir das zeigte! Ja, dieser Ekkehard. Er nahm an meinen Gottesdiensten teil. Dort waren nicht viele versammelt, doch der Heilige Geist sprach klipp und klar zu mir, was nachfolgend geschrieben steht: Die dein Brot essen, werden dich verraten, ehe du es merken wirst (Obd 7,7c LUT 1912).
Dieser Mann war so super fromm. Eine andere Gemeinde, der Paula Gassner vorstand, zerstörte er. Diese Frau trat vor mir den missionarischen Dienst auf den Straßen in Stuttgart an. An der Stelle, an der ich später stand, stand diese Paula. Sie war eine Schwester, die den Herrn geliebt hatte. Und dieser Ekkehard machte sie kaputt und fertig. Er verbreitete negative Gerüchte über sie. Der Teufel arbeitet immer über negative Gerüchte.
Das sind nur ein paar wesentliche Merkmale der Jesuiten: Einmal war er bei mir zu Hause. Er hatte einen Fotoblick und sagte: „In dem dritten Regal unten an dieser und jener Stelle befindet sich dieses und jenes Buch.“ Und das stimmte. Gott erweckte mich und ich war schockiert.
Als Tommy Hicks, ein von Gott gesandter Diener, nach Argentinien ging – er hatte von Gott den Auftrag, das Evangelium in Argentinien zu verkünden –, sprach Gott zu ihm: „Kaufe dir nur ein Einwegticket.“ Er ging zu dem Präsidenten und Diktator Juan Perón und bat ihn darum, im dortigen Stadion evangelisieren zu können. Die Leute sagten: „Tommy, du bist verrückt!“ Aber er erwiderte: „Gott sagte mir das.“
Erwin Müller war in meiner Stuttgarter Gemeinde und erzählte mir, wie sich diese Erweckung in Argentinien zutrug. Tommy Hicks ging hin und der Offizier, der an der Pforte stand, wies ihn mit den Worten ab: „Das geht nicht. Das ist unmöglich.“ Plötzlich hörte er, wie ein Kind wimmerte, weinte und schluchzte. Er fragte, was denn mit diesem Kind seien würde, worauf ihm geantwortet wurde, dass es bald sterben würde. Tommy Hicks fragte, ob er für dieses Kind beten dürfe, was ihm gewährt wurde. Er betete, worauf das Kind auf der Stelle Heilung erfuhr. Daraufhin sagte der Offizier: „Bitte warten Sie. Ich spreche dem Präsidenten vor.“
Tommy Hicks evangelisierte 52 Tage lang im Stadion! Damit erreichte er, auch via Fernsehübertragung, mehr als zwei Millionen Menschen. Zuvor wurde er abgelehnt. Doch dann wurde sogar das Herz der Ehefrau des Präsidenten Evita erweckt, und sie übergab ihr Leben Jesus. Und weißt du, was dann geschah? Eine Gegenreformation! Sobald etwas geschieht, kommt die Gegenreformation. Satan kommt und versucht, alles zu vernichten und madig zu machen. Diese Gegenreformation geschah im Jahr 1954 und in den nachfolgenden Jahren.
Gott baut Sein Reich mit Seinen Leuten, aber auch der Teufel – diese Jesuiten – durch ihre Methoden. Die Jesuiten – das ist der Orden Jesu, der die Leute zur katholischen Kirche zurückbringen will.
Gott hat Seine eigenen Methoden. Er geht nicht mit den Menschen. Seine Pläne sind nicht unsere Pläne. Seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken. Seine Wege sind nicht unsere Wege (s. Jes 55,8f.). Gott benützte Tommy Hicks in einer gewaltigen Art und Weise. 52 Tage durfte er in einem Stadion evangelisieren! Dabei kam das Evangelikale zum Durchbruch!
Es steht geschrieben: Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt (Spr 16,9). Der Herr lenkt die Schritte – und das ist mehr als nur eine Redewendung. Der Herr setzt Ziele und lenkt. „Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein.“ Gott gibt das Wollen und das Vollbringen (s. Phil 2,13).
Die Beatles sangen einmal das folgende Lied: „Das Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu schmieden.“ Du verfolgst die eigenen Pläne, aber Gott gibt sie vor! Das Leben passierte und es kam anders als du dachtest und plantest. „Der Mensch denkt und Gott lenkt.“
Überlass dein Leben Gott. So wirst du ein Elite-Christ. Du musst nicht etwas Besonderes sein und einen Heiligenschein haben. Nein, du wirst ein ganz normaler Christ sein und den Herrn lieben von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Überlass dein Leben dem Heiland. Er wird dich entwickeln und aufbauen.
Der Antichrist will ganz schnell vorwärtskommen. Das ist gerade das Schlimme! Ganz schnell muss dieses und jenes passieren! Aber Gottes Mühlen mahlen langsam – ganz langsam und gemütlich. Er führt dich Schritt für Schritt. Lass dich von Gottes Geist führen und leiten.
Am Freitag predige ich über einfache Antworten (s. Predigt: „Eine einfache Antwort“ vom 14.04.2026). Gott führt durch einfache Predigtbotschaften. Wir gehen von Erkenntnis zu Erkenntnis, von Erfahrung zu Erfahrung. Wir wachsen etappenweise. Sei gelassen! Bleibe ruhig! Nicht „schnell, schnell, schnell!“ Das Antichristliche ist „schnell, schnell, schnell!“ Schnell dieses und schnell jenes usw.
Gott schuf die Erde auch nicht an einem Tag. Er ließ sich sieben Tage Zeit. Gottes Plan erfordert so viel Zeit! Du brauchst ein ganzes Leben! Es ist anders als du es dir vorstellst; nicht sofort auf der Stelle. Gott arbeitet nach Seiner Methode. Es gibt Firmen, die bilden ihre Leute selbst aus. Und ich möchte auch sagen – die Elite-Christen – Gott bildet Seine Leute selbst aus. Er ruft sie, und nach Seinen Prinzipien sollen sie arbeiten. Sie sollen Seine Methoden anwenden. Sie sollen Sein Personal sein.
Gott schult Seine Mitarbeiter selbst. Er rekrutiert sie. Er lässt sie sich einarbeiten. Meine Freunde aus Dingolfing erzählten mir damals, dass BMW – und BMW Group Werk Dingolfing übernahm das Werk von Hans Glas GmbH – auf seine eigenen Nachwuchskräfte setzt, um langfristig den Bedarf an qualifizierten Fachkräften sicherzustellen.
Gott setzt Seine Mitarbeiter selbst ein, mit der Zeit, bedächtig, wie auch immer. Er ist der Töpfer und wir sind der Ton (s. Jes 64,7; Röm 9,21). Er stattet uns mit Gaben aus, rüstet uns zu und setzt uns an diesem oder jenem Platz ein, je nachdem, wie Er Verwendung für uns hat und wir die Voraussetzungen dafür erfüllen. Die Jünger müssen nicht groß qualifiziert, Doktoren oder Professoren, sein. Es ist schön, wenn sie das sind, aber sie müssen es nicht.
In der Apostelgeschichte wird über die Jünger Jesu berichtet. Sie waren ungelernte Leute, wie nachfolgend geschrieben steht: Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren (Apg 4,13). Sie konnten vielleicht gerade mal lesen und schreiben. Petrus, Johannes, Andreas und Jakobus waren Fischersteule. Matthäus war vielleicht der einzige Gebildete, der mehrere Sprachen beherrschte.
Jesus liebte die einfachen Leute, die zwar keine große Weltbildung hatten, aber von dem Geist Gottes qualifiziert waren. Lebenserfahrung und Lebensschule – das ist das Wichtigste bei dem lieben Gott; also dass wir bei Ihm in der Schule waren. Das ist auch heute noch so. Dwight Lyman Moody war nur ein einfacher Schuster, aber die Liebe zu Gott machte ihn erfinderisch, sodass ihm alles möglich war.
Smith Wigglesworth aus Bradford, England, war ein Apostel des Glaubens. Er kam aus ärmlichen Verhältnissen und war ohne Schulbildung; er konnte nicht einmal richtig lesen. Doch er wurde zu einem der bekanntesten Evangelisten. Er predigte einfach das Wort Gottes. Seine Frau las ihm aus der Bibel vor, worauf er anschließend die Predigt abhielt.
John Bunyans war ein Kesselflicker. Er war zwölf Jahre lang im Gefängnis und schrieb das Buch „Die Pilgerreise“. Das ist ein sehr gutes Bibelstudium! Wenn du die Bibel studieren willst, lies es. Es ist kindlich und einfach geschrieben.
Göttliche Berufungen hängen nicht von der Bildung eines Menschen ab. Selbst ungebildete Leute, wenn sie von Gott das nötige Rüstzeug empfangen, werden qualifiziert und zu Seiner Ehre eingesetzt. Die göttliche Schulung perfektioniert sie.
Der Kirchenvater Augustinus in Mailand war ein einfacher Bürger. Er war als Verwaltungsbeamter in Kleinasien tätig. Doch dann berief ihn Gott, der ihn zu einem brillanten Prediger und Schriftsteller machte. Er schrieb zahlreiche Schriften. Und so gibt es viele andere mehr.
Paulus war ein Zeltmacher, auch wenn er zu den Füßen Gamaliels saß (s. Apg 22,3), dennoch. Er stellte aus Ziegenhaar oder Leder Zelte her, oder er reparierte sie. Alle zwölf Jünger, die von Jesus selbst berufen wurden, waren ganz einfache Menschen. Aber sie hatten die göttliche Qualifikation.
Das ist die Elite, die Gott sucht. Sie waren bei Jesus in der Lebensschule. Als später ein Apostel fehlte, wurde einer erwählt, der von Anfang an mit bei Jesus dabei war: Matthias, der 13. Apostel (s. Apg 1,20b-26; insb. 21f.). Dieser war von der Taufe bis zur Himmelfahrt mit dabei. Es ist so wichtig, dass wir die Charakter- und Persönlichkeitsschulung Jesu haben.
Selbst Jesus war ein Zimmermann. Achtzehn Jahre verbrachte Er in der Schule von Nazareth. Dann schulte Er Seine Jünger drei Jahre lang und rüstete sie mit der Kraft des Heiligen Geistes zu, wie geschrieben steht, siehe hier: Und siehe, ich sende auf euch, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe (Lk 24,49). Und dann: Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde (Apg 1,8). Und sie gingen hinaus in die ganze Welt (s. Mk 16,15).
Gebet: Lieber Heiland, Du bildest selbst die Elite-Christen aus. Du schulst selbst Deine eigenen Leute. Und ich möchte Dich in Anbetracht der vielen Zuhörer, die jetzt gerade diese Predigt vernehmen oder sie später nachhören, bitten: Schule Du alle diese Menschen in Deiner Arbeit und in Deinem Werk, denn: „Die Sach' ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach' an der wir stehn.“ Der Herr möge uns segnen. Wir hören das Lied: „Geh unter der Gnade“ – denn auch die Nachfolge Jesu ist Gnade. Bleibe einfach dabei, denn der Herr qualifiziert uns und nicht die Menschen. Gott segne uns, in Jesu Namen, Amen.


