In Gott ist es eine Berufung, geführt zu werden, um zu führen. Führen ohne Führung führt unweigerlich zu einer vernichtenden Niederlage!

 

Deine Berufung ist die Hingabe zum Herrn.

 

Unsere höchste Berufung ist es, das lebendige Wort Gottes zu sein.

 

Wenn dein Herz danach schreit, anderen Personen behilflich zu sein, wird Gott dir offenbaren, auf welche Art und Weise du das tun darfst.

 

Du bist dazu berufen, mit Gott zusammenzuarbeiten.

 

Wir wurden berufen, Zeugen zu sein (siehe Jes 43,10a; Apg 1,8), nicht Anwälte oder Richter (s. Mt 7,1).

 

Echte Berufung ist eine Last und ein Opfer, aber ein gutes Opfer!

 

Freu dich! Du hast Berufung und Bescherung zugleich!

 

Beweise Gott, dass du ein Berufener Gottes bist.

 

Begreife Sinn und Zweck deiner Sendung. Jesus sprach, was nachfolgend geschrieben steht: Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch (Joh 20,21b).

 

Ein einziger von Gott Berufener kann mehr bewirken als die ganze Welt zusammen.

 

Diese, welche von Gott erwählt sind, macht Er auch herrlich.

 

Gott beruft nicht die Qualifizierten, sondern Er qualifiziert die Berufenen.

 

Deine Berufung wird an deinen Taten gemessen.

 

Wer die Bibel nicht versteht, kann auch seine Berufung nicht verstehen.

 

Berufung ist einer Einschulung gleichzusetzen. Mit dem ersten Schultag befindest du dich in einer anderen Welt. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und du lebst in deiner eigentlichen Bestimmung. Ein Kugelschreiber ist kein Dosenöffner, sondern ein Schreibinstrument.

 

Berufung ist Erwählung. Alle Menschen sind berufen, aber nur wenige machen ihre Berufung auch fest. Nur dadurch findet eine Entwicklung bzw. die Beförderung in die nächste Klasse statt. Du erhältst neues Lehrmaterial, neue Bücher, neue Hefte und neue Aufgaben, und du wirst mehr und mehr emporgehoben.

 

Niemand wird zum Jagen getragen. Berufung ist eine freiwillige Herzenssache.

 

Jesu Tod war die Erfüllung Seiner Lebensaufgabe – Seiner Berufung, Mission und Sendung. 

 

Im Evangelium nach Lukas sind zahlreiche Berufe erwähnt (s. Hirten: Lk 2,8-20 sowie Lk 15,3-7; Fischer: Lk 5,1-11; Sämänner: Lk 8,4-8 und Weinbauern: Lk 13,6-9 sowie Lk 20,9-19 u. v. m.). 

 

Rabbiner waren meist Schumacher, so auch der Vater von Prof. Gamaliel, dem Rabbi des Paulus. Dieser Beruf wurde zur Verkündigung benützt. „Mister Minute“ – ja, das waren die Rabbiner! Betrachte deine Arbeit als Gottesdienst und Glaubensaktion. Jesus sprach, was nachfolgend geschrieben steht: Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat (Joh 6,38).

 

Was auf Erden nicht gelöst wird, wird mit in die Ewigkeit genommen. Das ist das Paket der Hölle. Deshalb ist es so wichtig, in die Berufung zu finden, das Ziel zu erreichen und den Lauf zu vollenden. Wir sollen uns vor Gott wie eine Blume entfalten. Niemals war unser Leben dazu bestimmt, uns selbst zu verwirklichen, sondern immer nur dazu, Gott zu verwirklichen.

 

Alle großen Evangelisten waren schwache Menschen. Und weil sie das wussten, verließen sie sich ganz auf Gott.

 

Bete Jesus an und nicht die Institutionen, Religionen oder Politiker, denn es steht geschrieben: Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen (Mt 6,13b) Wir folgen unserer himmlischen Berufung.

 

Richte deine Aufmerksamkeit auf deine hohe Berufung. Lass Gott durch dich wirken. Er bewegt deine Hände und Füße, sodass du getrost sein kannst. Du weißt: „Alles geht ja automatisch!“ und siehst die Dinge aus Seiner Perspektive.

 

Erkenne deine Berufung und lebe danach!

 

Berufene werden geprüft. Begeisterung reicht nicht aus. Du brauchst den inneren Frieden, wenn nichts mehr bleibt. Das ist das, was Gott will! Paulus sprach, was nachfolgend geschrieben steht: Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten. Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern (1 Kor 2,2f.).

 

Deine Berufung ist mehr als die Worte: „Ich liebe dich, Jesus!“

 

Berufung ist keine Pflichterfüllung, sondern ein Vorrecht.

 

Jede Berufung und jede Erwählung ist das Werk Gottes.

 

Um deine Erlösung musst du nicht kämpfen, aber darum, dass du in deine Berufung kommst.

 

Jeder hat eine geistliche Berufung.

 

Es steht geschrieben: Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt (Mt 22,14). Viele sind berufen, aber wenige machen ihre Berufung auch fest.

 

Gott will dich wieder in deine Berufung führen, in die Er dich einst berief.

 

Beginne, das Leben Jesu zu leben. Du bist erlöst und befreit, um aus deinem Leben noch mehr zu machen. Fange an, in deiner Berufung groß zu werden und dich zu entwickeln.

 

Ein Berufener kann sich Gott nicht entziehen. Also, wenn Er Seine Hand auf dich gelegt hat, kannst du dich Ihm nicht entziehen. Alles dient dir zum Besten (s. Röm 8,28a). Dein Fleisch, deine Gefühle und deine Mitmenschen sprechen vielleicht dagegen, aber Gott setzt alles durch, auch in Stürmen und im Tosen. Alles verläuft nach Seinem Plan.

 

Dein  Temperament muss geheiligt werden. Je nach Temperament lebst du deine Berufung aus.

 

Jede Berufung ist eine Offenbarung.

 

Gott hat für jeden Menschen eine Berufung.

 

In der Schule lehrt man dich das Lesen und das Schreiben, nicht aber deine Berufung.

 

Jeder wird anders berufen: Der eine am brennenden Dornenbusch (s. 2 Mose Kap.3), und der andere am Fischernetz (s. Mt 4,19f.).

 

Der Berufene soll nicht den unbekannten Gott kennenlernen, sondern den persönlichen.

 

Wenn der Berufene nicht auf seinem Weg bleibt, leiden die anderen seinetwegen und bekommen Beulen. Dennoch lässt Gott es zu, weil dadurch dessen Herz geläutert und er immer gehorsamer wird.

 

Gott sieht unser Unvermögen und gerade deshalb beruft Er uns.

 

Wenn du das Wort Gottes verinnerlichst, sagst du: „Halleluja, ich bin berufen!“

 

Berufene Gottes sind Segen und Fluch. Jeder, der gegen sie flucht, bekommt es zurück.

 

Die Berufung beginnt mit dem Wissen, dass du darum weißt. Du denkst, du kannst es nicht. Das ist aber nur so, weil du nicht weißt, dass Gott es kann. Beginne damit, es zu glauben.

 

Es reicht nicht aus, dass wir den Herrn lieben, wir müssen auch nach Seinem Ratschluss berufen sein (s. Röm 8,28b).

 

Wer nicht berufen ist, wird den schmalen Weg nicht gehen (s. Mt 7,13a). Du musst wissen, dass du berufen bist, sonst geht es nicht.

 

In dem Moment, da du Jesus geschaut hast, siehst du deine Berufung bzw. dein Amt in der Gemeinde.

 

Bevor Mose berufen wurde, wurde er unsichtbar. Er verließ Ägypten (s. 2 Mose 2,15b). Er sagte: „Ich will mehr, mehr, mehr!“ Dieses „mehr“ fand er in sich selbst.

 

Dornen und Disteln sind ein Bild auf Ablehnung. Du musst lernen, ein Sklave zu sein, um dann ein Herr sein zu können. Josef hatte Druck erleben und überleben müssen, gerade weil er ein Berufener war.

 

Josef kam ins Gefängnis (s. 1 Mose 39,19f.). Er wusste, dass er berufen war, aber sein Leben wurde immer mehr eingeengt. Durch Extremsituationen werden wir reif für den Dienst des Herrn Jesus.

 

Du bist berufen, deine Familie in den Himmel zu bringen. Aufgrund deines großen Vertrauens und Glaubens zu Gott, musst du leiden. Gott testet dich, und wenn du deinem Herrn Jesus treu bist, wirst du das Ziel erreichen.

 

Höre auf mit deiner Berufungssuche! Öffne dich dem Heiligen Geist, dann gelangst du automatisch in deine Berufung. Denn so wie durch den Odem Gottes – den Heiligen Geist – Adam und Eva eine lebendige Seele wurden, möchte Gott das, was auf der Urflut brütete, in dir ausbrüten.

 

Jeder muss seine Berufung im Zusammenhang mit seiner Persönlichkeit erkennen, ohne darauf zu warten, dass ihm eine Gelegenheit dazu gegeben wird. Johannes begann einfach damit, seine Berufung auszuleben, zunächst einmal vor den Tieren. Dann predigte er am Jordan und taufte (s. Mt 3,1-6). Welche Lebensentwürfe verfolgst du? Untersuche dich selbst.

 

Die göttlichen Berufungen sind nicht abhängig von der Bildung eines Menschen.