Eine christliche Führungskraft ist ein ganz normaler Mensch, berufen zu einer außergewöhnlichen Aufgabe. Daran müssen sich sowohl die Führungskräfte als auch die Geführten immer wieder erinnern.

 

Weltliche Führung dient der Selbstverherrlichung, gottgefällige Führung aber der Stärkung anderer.

 

In Gottes Augen wird man, wenn man nicht zum Führen berufen ist, innerlich verkümmern.

 

Führen oder geführt werden? Der Unterschied liegt in der Einstellung.

 

In der Welt eine Führungsrolle zu übernehmen ist schwierig, in der Kirche unmöglich. Doch mit Gottes Hilfe können wir das Unmögliche vollbringen.

 

Gott liebt gehorsame Leiter.

 

Das Dienen ist ein Segen und das Führen ist eine Herausforderung.

 

Leiter sind nicht Gott, denn nur Gott ist vollkommen.

 

In Gott ist es eine Berufung, geführt zu werden, um zu führen. Führen ohne Führung führt unweigerlich zu einer vernichtenden Niederlage!

 

Unsere Leiter sind kein Ersatz für Gott, denn auch sie machen Fehler, genau wie wir.

 

Wahrhaft gottesfürchtige Leiter sind kostbarer als Diamanten – und ebenso schwer zu finden.

 

Die Spaltung des Meeres: Es steht geschrieben: Damals sangen Mose und die Israeliten dies Lied dem HERRN und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er ist hoch erhaben; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt (2 Mose 15,1). Mose musste hier die Initiative ergreifen. Einer muss vorangehen, denn es muss jemanden geben, der etwas vormacht.

 

Charakterstarke Führungskräfte verstehen den grundlegenden Unterschied zwischen dem Dienen und der Knechtschaft: Das Dienen ist von Gott initiiert, die Knechtschaft ist von Menschen auferlegt. Ein Diener dient aus freier Wahl heraus, ein Knecht dient aus Angst.

 

Ein dienender Leiter zu sein, ist ein herausfordernder Segen.

 

Autorität und Vollmacht werden einem übertragen – so, wie die Orden auf einer Uniform. Die Söhne Skevas, z. B., zahlten nicht den Preis, den Paulus bezahlte (siehe 19,14-16).